Jul & Jaro - Ein Licht in der Nacht
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Buchinformationen
Beiträge
Eine ruhige, emotionale Geschichte über Nähe, alte Wunden und zwei Männer, die einander Raum zum Wachsen geben. Warm, ehrlich und tief
Dieses Buch war mein viertes von Amory Beryl, und ich kann inzwischen wirklich sagen, dass sie zu meinen Lieblingsautor*innen gehört. Bisher haben mich ihre Geschichten immer begeistert, und auch Jul & Jaro reihen sich ohne Abstriche ein. Obwohl dieser Roman komplett auf Fantasy verzichtet, zeigt Amory erneut, wie mühelos sie Gefühle, Verletzlichkeit und emotionale Tiefe erzählen kann. Ihre Figuren tragen Themen und Schicksale, die sofort berühren und einen unmittelbar mitnehmen. Der Protagonist Jul Moreno lebt nach einer festen Regel: Nach spätestens drei Dates ist Schluss. Er will gar nicht erst zulassen, dass Gefühle entstehen, weil er sich selbst nicht als Beziehungsmensch sieht. Dann begegnet er Jaro, ein kräftiger Mann mit grimmigem Blick, aber warmem Kern und einer überraschend liebevollen Vorliebe für pelzige Flussbewohner. Als Jul in einer schwierigen Situation landet und seiner zehnjährigen Nichte ein schönes Weihnachtsfest ermöglichen muss, obwohl er sich eigentlich zurückziehen würde, bekommt alles eine neue Richtung. Gefühle, Bindung und Verlässlichkeit werden plötzlich zu Themen, denen er sich nicht mehr entziehen kann. Die Geschichte erzählt von zwei Männern, die einander begegnen, beide mit Unsicherheiten und alten Wunden. Ihre Beziehung wirkt wie ein Raum, in dem Heilung möglich wird, nicht im Sinne von „Liebe macht alles sofort gut“, sondern durch ein langsames, glaubwürdiges Wachstum, das auf Augenhöhe stattfindet und viel Vertrauen erfordert. Genau diese Ehrlichkeit macht die Dynamik so stark. Jul mit seinen Ängsten und festen Regeln, Jaro mit seinem rauen Äußeren und weichen Inneren, diese Mischung schafft Tiefe und macht die Geschichte emotional mitreißend. Besonders hervorzuheben ist das warme, cozy „Hygge“-Gefühl, das sich durch das ganze Buch zieht. Die Atmosphäre bleibt nah am Alltag und an leiser Melancholie, ohne jemals ins Übertriebene abzurutschen. Genau das liebe ich auch generell an Amorys Büchern. Spannung ja, übertriebenes, künstliches Drama nein, und immer auf natürliche, authentische Weise erzählt. Für mich gehört dieses Buch klar zu den Werken, die zum Nachdenken anregen. Ich mochte, wie ruhig und gleichzeitig eindringlich die Geschichte erzählt wird. Der Umgang mit Verletzlichkeit, das langsame Öffnen der Figuren und die warmen, alltäglichen Momente haben mich komplett abgeholt. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man merkt, wie viel Herz in jeder Szene steckt außerdem ist es unglaublich schön erzählt. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die queere Romane mit Herz, Gefühl und verletzlichen Figuren mögen. Geschichten, die Zeit lassen, die ehrlich bleiben und deren Charaktere gerade durch ihre Unsicherheiten berühren.

Buchinformationen
Beiträge
Eine ruhige, emotionale Geschichte über Nähe, alte Wunden und zwei Männer, die einander Raum zum Wachsen geben. Warm, ehrlich und tief
Dieses Buch war mein viertes von Amory Beryl, und ich kann inzwischen wirklich sagen, dass sie zu meinen Lieblingsautor*innen gehört. Bisher haben mich ihre Geschichten immer begeistert, und auch Jul & Jaro reihen sich ohne Abstriche ein. Obwohl dieser Roman komplett auf Fantasy verzichtet, zeigt Amory erneut, wie mühelos sie Gefühle, Verletzlichkeit und emotionale Tiefe erzählen kann. Ihre Figuren tragen Themen und Schicksale, die sofort berühren und einen unmittelbar mitnehmen. Der Protagonist Jul Moreno lebt nach einer festen Regel: Nach spätestens drei Dates ist Schluss. Er will gar nicht erst zulassen, dass Gefühle entstehen, weil er sich selbst nicht als Beziehungsmensch sieht. Dann begegnet er Jaro, ein kräftiger Mann mit grimmigem Blick, aber warmem Kern und einer überraschend liebevollen Vorliebe für pelzige Flussbewohner. Als Jul in einer schwierigen Situation landet und seiner zehnjährigen Nichte ein schönes Weihnachtsfest ermöglichen muss, obwohl er sich eigentlich zurückziehen würde, bekommt alles eine neue Richtung. Gefühle, Bindung und Verlässlichkeit werden plötzlich zu Themen, denen er sich nicht mehr entziehen kann. Die Geschichte erzählt von zwei Männern, die einander begegnen, beide mit Unsicherheiten und alten Wunden. Ihre Beziehung wirkt wie ein Raum, in dem Heilung möglich wird, nicht im Sinne von „Liebe macht alles sofort gut“, sondern durch ein langsames, glaubwürdiges Wachstum, das auf Augenhöhe stattfindet und viel Vertrauen erfordert. Genau diese Ehrlichkeit macht die Dynamik so stark. Jul mit seinen Ängsten und festen Regeln, Jaro mit seinem rauen Äußeren und weichen Inneren, diese Mischung schafft Tiefe und macht die Geschichte emotional mitreißend. Besonders hervorzuheben ist das warme, cozy „Hygge“-Gefühl, das sich durch das ganze Buch zieht. Die Atmosphäre bleibt nah am Alltag und an leiser Melancholie, ohne jemals ins Übertriebene abzurutschen. Genau das liebe ich auch generell an Amorys Büchern. Spannung ja, übertriebenes, künstliches Drama nein, und immer auf natürliche, authentische Weise erzählt. Für mich gehört dieses Buch klar zu den Werken, die zum Nachdenken anregen. Ich mochte, wie ruhig und gleichzeitig eindringlich die Geschichte erzählt wird. Der Umgang mit Verletzlichkeit, das langsame Öffnen der Figuren und die warmen, alltäglichen Momente haben mich komplett abgeholt. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man merkt, wie viel Herz in jeder Szene steckt außerdem ist es unglaublich schön erzählt. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die queere Romane mit Herz, Gefühl und verletzlichen Figuren mögen. Geschichten, die Zeit lassen, die ehrlich bleiben und deren Charaktere gerade durch ihre Unsicherheiten berühren.






