JOHN JAKES: Die Erben Kains
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Buchinformationen
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Die Serie „Fackeln im Sturm“ begleitet mich nun schon seit Jahrzehnten und nun kam ich endlich in den Genuss des ersten Romans. Trotz einiger Schwächen, lesenswert.
Als langjähriger Fan der Verfilmung bin ich mit großen Erwartungen an Erben Kains herangegangen – und wurde überzeugt. Besonders hervorzuheben ist die detailreiche Figurenzeichnung: John Jakes verleiht selbst Nebencharakteren Tiefe und macht die Welt der Geschichte sehr lebendig. Die Vielzahl an Figuren kann stellenweise etwas fordernd sein, doch hier war es für mich ein Vorteil, die Serie bereits zu kennen – so fiel es leichter, den Überblick zu behalten. Zudem gibt es zwischendurch auch schwächere Kapitel, und manches wirkt etwas soap-haft – mit viel Drama und zugespitzten Entwicklungen. Spannend fand ich, dass ich durch das Buch viel besser nachvollziehen kann, warum Charles Teil der Familie Main ist. In der Serie wirkt sein Auftauchen dagegen eher zufällig. Kritisch sehe ich hingegen die teilweise recht deutliche Sexualisierung einiger weiblicher Hauptfiguren, die für mich nicht immer notwendig wirkte. Umso eindrucksvoller – und erschreckender – ist dagegen die Darstellung von Bent, der im Vergleich zur Serie deutlich bösartiger und brutaler gezeichnet ist. Insgesamt ein dichter, vielschichtiger Einstieg, der trotz kleiner Schwächen Lust macht weiterzulesen.
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Die Serie „Fackeln im Sturm“ begleitet mich nun schon seit Jahrzehnten und nun kam ich endlich in den Genuss des ersten Romans. Trotz einiger Schwächen, lesenswert.
Als langjähriger Fan der Verfilmung bin ich mit großen Erwartungen an Erben Kains herangegangen – und wurde überzeugt. Besonders hervorzuheben ist die detailreiche Figurenzeichnung: John Jakes verleiht selbst Nebencharakteren Tiefe und macht die Welt der Geschichte sehr lebendig. Die Vielzahl an Figuren kann stellenweise etwas fordernd sein, doch hier war es für mich ein Vorteil, die Serie bereits zu kennen – so fiel es leichter, den Überblick zu behalten. Zudem gibt es zwischendurch auch schwächere Kapitel, und manches wirkt etwas soap-haft – mit viel Drama und zugespitzten Entwicklungen. Spannend fand ich, dass ich durch das Buch viel besser nachvollziehen kann, warum Charles Teil der Familie Main ist. In der Serie wirkt sein Auftauchen dagegen eher zufällig. Kritisch sehe ich hingegen die teilweise recht deutliche Sexualisierung einiger weiblicher Hauptfiguren, die für mich nicht immer notwendig wirkte. Umso eindrucksvoller – und erschreckender – ist dagegen die Darstellung von Bent, der im Vergleich zur Serie deutlich bösartiger und brutaler gezeichnet ist. Insgesamt ein dichter, vielschichtiger Einstieg, der trotz kleiner Schwächen Lust macht weiterzulesen.




