Jede Nacht hat ihre Sterne
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Michelle Shocklee ist als Autorin in mehreren Genres unterwegs, brennt jedoch vor allem für historische Romane. Sie hat ihre Jugendliebe geheiratet und ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Aufgewachsen in New Mexico lebt sie heute in Tennessee, nicht weit von den Schauplätzen ihrer Bücher. www.michelleshocklee.com Instagram: michelleshocklee Facebook: Author Michelle Shocklee
Beiträge
Ein tolles Buch das zum Nachdenken anregt. Das sich fragen lässt: Kenne ich mein gegenüber? Weshalb ist dieser so wie er ist?
Dies ist das erste Buch von Michelle Shocklee, das ich gelesen habe. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Shocklee entführt die Leser*innen in die Jahre 1897 und 1961, wobei beide Zeitlinien aus der Perspektive der jeweiligen Hauptfigur erzählt werden. Im Mittelpunkt stehen Audrey und Priscilla, in deren Geschichten Shocklee aufzeigt, dass Gott jeden Menschen sieht (1. Mose 16,13). Audrey entdeckt im Jahr 1961 ein altes Fotoalbum einer Hotelbewohnerin und beginnt, der Geschichte der Vorbesitzerin nachzugehen. Priscilla, die 1897 zur Weltausstellung nach Nashville reist, wird dabei mit dem harten Leben vieler junger Frauen konfrontiert, die ausgenutzt und missbraucht werden. Die beiden Protagonistinnen waren mir sofort sympathisch. Die Beschreibung der Zeit und Orte ist so lebendig, dass ich die Szenen förmlich vor mir sehen konnte. Das Buch hat mir nicht nur interessante Einblicke in das späte 19. Jahrhundert und die 1960er-Jahre in Amerika vermittelt, sondern auch auf erschütternde Weise gezeigt, wie junge Frauen ausgenutzt und Menschen mit Behinderung diskriminiert wurden. Am Ende des Buches verspürte ich Wehmut, denn ich hätte gern noch länger in dieser Geschichte verweilt. Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung.
Was für ein unglaubliches, tiefgründiges Buch, das noch lange nachwirken wird. Die Autorin hat hier ein brisantes Thema so großartig mit einer wundervollen Zeitreise verwoben. Ihr Beweggrund: ICH SEHE DICH. Jede der Hauptfiguren hat hier auf ihre ganz eigene Art Menschen wahrgenommen, die sich am Rande der Gesellschaft befanden oder sogar von ihr ignoriert wurden und alle wurden auf ihre ganz spezielle Art aktiv. Dabei ist der christliche Gedanke so schön verknüpft worden, leicht, sehr berührend und dennoch ausdrucksstark. Die Zeitreise hat sich toll entwickelt und es war leicht dem Wechsel zu folgen. Nicht nur durch zwei verschiedene Schriftarten, sondern auch durch die zusammenfließende Geschichte, die die Spannung hebt und sich toll zusammenfügt. Mit Audrey Whitfield wird man Anfang der 60er Jahre ins berühmte Maxwell House Hotel entführt, in dem ihre Familie arbeitet und lebt. Die langjährigen Bewohner dort haben ihre ganz eigene Geschichte, während eine Bewohnerin eine ganz spezielle bewegte Vergangenheit hat, in die man zurückblicken darf. Behilflich ist hierbei ein Erinnerungsalbum aus der Zeit einer Weltausstellung Ende des 19.Jahrhunderts. Priscilla Nichols lernt hier den Pferdekutscher Luca Moretti kennen und erkundet gemeinsam mit ihm und seiner Schwester die Expo. Allerdings sorgen tragische Ereignisse für einen Verlauf, der sich bis in die 60er Jahre zieht. All die Einblicke von damals und der Neuzeit nehmen einen so gefangen, historische Ereignisse werden mit fiktiven Charakteren so spannend und mitreißend verbunden, dass man nur so durch die Seiten fliegt. So lebendig, dass man das Gefühl hat, alles persönlich mitzuerleben. Es hat bei mir sehr viele Emotionen geweckt, ich hab das Buch nicht nur gelesen, sondern auch gefühlt. Der Glaube lebt in so vielen winzigen aber wertvollen Details, hat mich zutiefst beeindruckt und trotz aller Dramatik um das Problem der Ausländerfeindlichkeit und des Menschenhandels wird es so erzählt, dass man sich nicht überrollt oder erdrückt fühlt. Beide Handlungsstränge mochte ich sehr gern, alles fügt sich auf gelungene Weise zusammen und zeigt, dass Verständnis, Selbstlosigkeit und Mitgefühl wunderbares bewirken können. Angebliche Unterschiede gibt es in den Köpfen, aber sollten niemals das Herz beeinflussen. Das Thema des Buches ist eine Besonderheit, die mir einige Tränen in die Augen getrieben hat, weil es heute auch noch brandaktuell ist und das Buch perfekt zusammenfasst. Für mich eine Glanzleistung – eine Geschichte, die man gelesen haben muss und zum Nach- und Umdenken veranlasst!

Ein sehr schöner und spannender historischer Roman, der zu Herzen geht und Zwangsprostitution sowie Menschen am Rande der Gesellschaft thematisiert. Die Aussage zur Jahreslosung von 2023 "Du bist ein Gott, der mich sieht" wurde zum Schluss von der Autorin angemerkt. Und auch das mehrmalige Erwähnen des Buchtitels "Jede Nacht hat ihre Sterne" hat mich angesprochen. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen 😊✨️😄
So ein wunderbarer, tiefgründiger Roman. Auf zwei Zeitebenen werden Missstände auf eine sehr gute Art thematisiert. Die Hauptfiguren entwickeln jeder für sich einen Blick auf Personen, die in der Gesellschaft eher untergehen oder am Rande stehen. Dennoch ist es kein problemlastiger Roman, sondern unterhaltsam, mitfühlend und wirkt auf gute Weise noch nach. Eine absolute Leseempfehlung.
Das Buch spielt in Nashville, es gibt zwei Handlungsstränge. Da ist einmal Audrey im Jahr 1961,die beim Ausräumen des Zimmers einer Bewohnerin im Maxwell House Hotel ein Album findet.Liebevoll angelegt geht es darin um die Tennessee Centennial Exhibition. Im Jahr 1897 erleben wir die Geschichte der 25jährigen Priscilla Nichols. Sie begegnet auf dieser Ausstellung Luca und seiner Schwester Gia. Luca weckt sofort tiefe Gefühle in ihr. Sie erkundet mit ihnen die Weltausstellung, doch eines Tages verschwindet Gia und die beiden machen sich auf die Suche.. Diese Geschichte hat mich von Anfang an gepackt. Priscilla, 25 Jahre alt.. Sie hat einen Mut und ein Selbstbewusstsein an den Tag gelegt was mich sehr berührt hat. Was hat sie alles auf sich genommen und riskiert in der damaligen Zeit, gegen alle Konventionen! Ja, es ist eine fiktive Erzählung, doch sie zeigt was möglich sein kann wenn man nur will und auf Gottes Führung vertraut. Audrey,die sich ebenfalls für andere einsetzt. Sie taucht durch das Album von Miss Nichols tief in deren Vergangenheit ein. Was sie dort liest und herausfindet entsetzt sie. Doch sie nimmt das zum Anlass, sich über ihre eigenen Gefühle, ihren eigenen Weg klar zu werden und zu überdenken. Dieses Buch hat mich auf mehreren Ebenen zutiefst berührt und erreicht. Es hat mich zum Nachdenken gebracht, über viele Dinge und die Stärke der Frauen damals ist absolut bewundernswert. Hier zeigt sich, daß Gott jeden einzelnen Menschen sieht. Egal war dieser gesagt oder getan hat, gutes oder schlechtes. Er ist bei uns, lässt uns nicht allein. Hier im Buch ging es um Prostitution und Menschen mit Behinderung, doch es gibt noch einiges anderes... Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und es ist definitiv eines meiner Jahreshighlights 2025.
Du bist ein Gott, der mich sieht
Die Weltausstellung in Nashville 1897 und das Maxwell House Hotel damals und heute sind Schauplatz dieser Geschichte. Die Ausstellung ist lange vorbei, aber es gibt viele Erinnerungen und besonders ein Album, welches viele Fragen aufwirft. Das Maxwell House Hotel steht noch und wir befinden uns im Jahre 1961, wo alle Fäden von damals und heute zu einem dicken Seil zusammenlaufen. Der Roman wird in zwei Zeitepochen erzählt. 1897 aus der Sicht von Priscilla Nichols, Tochter einr reichen ansehlichen Familie. Sie erlebt die Nashviller Weltausstellung hautnah und lernt einen Italiener kennen und lieben. Doch dunkle Schatten werden zu einer immer größeren Herausforderung. Junge Frauen verschwinden, Skrupel und dunkle Geheimnisse drängen ans Licht. Wie und wo geht die Reise von Priscilla hin? Im Jahre 1961 lernen wir Familie Whitefield kennen. Sie leiten das große Maxwell Hotel in Nashville. Audrey, die Tochter des Hauses soll das Zimmer einer langjährigen Bewohnerin ausräumen und findet ein Erinnerungsalbum von der Weltausstellung 1897. Was sie darin findet ist unglaublich und bewegend. Ich weiss gar nicht, wie ich dieses tolle Buch beschreiben soll Es ist so voller Emotionen, Spannung, Erschrecken, abgrundtiefem Hass aber auch voller Liebe, gegenseitigem Vertrauen und was mir am besten gefallen hat, dass der christliche Glaube ausgelebt wurde und das Tag für Tag. Das Vorbild und Gottvertrauen der Eltern leuchtet in den Kindern als wunderbares Erbe weiter und prägt deren Verhalten. Anstand und Respekt werden ganz groß geschrieben. Natürlich sind auch Charaktere dabei, die einem nur leidtun, die nur ihren Vorteil suchen. Das großeThema in diesem Buch ist: Du bist ein Gott, der mich sieht. Der Menschenhandel, die Prostituion und Menschen mit Behinderungen werden sehr gut thematisiert und die Autorin malt ein wunderschönes Bild von solchen, die sich von Gott gebrauchen lassen, um gerade denjenigen, die am Abgrund stehen und die keiner sehen möchte, zu helfen. Ein Buch, was noch lange in mir nachhallen wird und mich dankbar stimmt, dass Gott, egal was er uns schickt, es immer gut mit uns meint.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Michelle Shocklee ist als Autorin in mehreren Genres unterwegs, brennt jedoch vor allem für historische Romane. Sie hat ihre Jugendliebe geheiratet und ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Aufgewachsen in New Mexico lebt sie heute in Tennessee, nicht weit von den Schauplätzen ihrer Bücher. www.michelleshocklee.com Instagram: michelleshocklee Facebook: Author Michelle Shocklee
Beiträge
Ein tolles Buch das zum Nachdenken anregt. Das sich fragen lässt: Kenne ich mein gegenüber? Weshalb ist dieser so wie er ist?
Dies ist das erste Buch von Michelle Shocklee, das ich gelesen habe. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Shocklee entführt die Leser*innen in die Jahre 1897 und 1961, wobei beide Zeitlinien aus der Perspektive der jeweiligen Hauptfigur erzählt werden. Im Mittelpunkt stehen Audrey und Priscilla, in deren Geschichten Shocklee aufzeigt, dass Gott jeden Menschen sieht (1. Mose 16,13). Audrey entdeckt im Jahr 1961 ein altes Fotoalbum einer Hotelbewohnerin und beginnt, der Geschichte der Vorbesitzerin nachzugehen. Priscilla, die 1897 zur Weltausstellung nach Nashville reist, wird dabei mit dem harten Leben vieler junger Frauen konfrontiert, die ausgenutzt und missbraucht werden. Die beiden Protagonistinnen waren mir sofort sympathisch. Die Beschreibung der Zeit und Orte ist so lebendig, dass ich die Szenen förmlich vor mir sehen konnte. Das Buch hat mir nicht nur interessante Einblicke in das späte 19. Jahrhundert und die 1960er-Jahre in Amerika vermittelt, sondern auch auf erschütternde Weise gezeigt, wie junge Frauen ausgenutzt und Menschen mit Behinderung diskriminiert wurden. Am Ende des Buches verspürte ich Wehmut, denn ich hätte gern noch länger in dieser Geschichte verweilt. Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung.
Was für ein unglaubliches, tiefgründiges Buch, das noch lange nachwirken wird. Die Autorin hat hier ein brisantes Thema so großartig mit einer wundervollen Zeitreise verwoben. Ihr Beweggrund: ICH SEHE DICH. Jede der Hauptfiguren hat hier auf ihre ganz eigene Art Menschen wahrgenommen, die sich am Rande der Gesellschaft befanden oder sogar von ihr ignoriert wurden und alle wurden auf ihre ganz spezielle Art aktiv. Dabei ist der christliche Gedanke so schön verknüpft worden, leicht, sehr berührend und dennoch ausdrucksstark. Die Zeitreise hat sich toll entwickelt und es war leicht dem Wechsel zu folgen. Nicht nur durch zwei verschiedene Schriftarten, sondern auch durch die zusammenfließende Geschichte, die die Spannung hebt und sich toll zusammenfügt. Mit Audrey Whitfield wird man Anfang der 60er Jahre ins berühmte Maxwell House Hotel entführt, in dem ihre Familie arbeitet und lebt. Die langjährigen Bewohner dort haben ihre ganz eigene Geschichte, während eine Bewohnerin eine ganz spezielle bewegte Vergangenheit hat, in die man zurückblicken darf. Behilflich ist hierbei ein Erinnerungsalbum aus der Zeit einer Weltausstellung Ende des 19.Jahrhunderts. Priscilla Nichols lernt hier den Pferdekutscher Luca Moretti kennen und erkundet gemeinsam mit ihm und seiner Schwester die Expo. Allerdings sorgen tragische Ereignisse für einen Verlauf, der sich bis in die 60er Jahre zieht. All die Einblicke von damals und der Neuzeit nehmen einen so gefangen, historische Ereignisse werden mit fiktiven Charakteren so spannend und mitreißend verbunden, dass man nur so durch die Seiten fliegt. So lebendig, dass man das Gefühl hat, alles persönlich mitzuerleben. Es hat bei mir sehr viele Emotionen geweckt, ich hab das Buch nicht nur gelesen, sondern auch gefühlt. Der Glaube lebt in so vielen winzigen aber wertvollen Details, hat mich zutiefst beeindruckt und trotz aller Dramatik um das Problem der Ausländerfeindlichkeit und des Menschenhandels wird es so erzählt, dass man sich nicht überrollt oder erdrückt fühlt. Beide Handlungsstränge mochte ich sehr gern, alles fügt sich auf gelungene Weise zusammen und zeigt, dass Verständnis, Selbstlosigkeit und Mitgefühl wunderbares bewirken können. Angebliche Unterschiede gibt es in den Köpfen, aber sollten niemals das Herz beeinflussen. Das Thema des Buches ist eine Besonderheit, die mir einige Tränen in die Augen getrieben hat, weil es heute auch noch brandaktuell ist und das Buch perfekt zusammenfasst. Für mich eine Glanzleistung – eine Geschichte, die man gelesen haben muss und zum Nach- und Umdenken veranlasst!

Ein sehr schöner und spannender historischer Roman, der zu Herzen geht und Zwangsprostitution sowie Menschen am Rande der Gesellschaft thematisiert. Die Aussage zur Jahreslosung von 2023 "Du bist ein Gott, der mich sieht" wurde zum Schluss von der Autorin angemerkt. Und auch das mehrmalige Erwähnen des Buchtitels "Jede Nacht hat ihre Sterne" hat mich angesprochen. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen 😊✨️😄
So ein wunderbarer, tiefgründiger Roman. Auf zwei Zeitebenen werden Missstände auf eine sehr gute Art thematisiert. Die Hauptfiguren entwickeln jeder für sich einen Blick auf Personen, die in der Gesellschaft eher untergehen oder am Rande stehen. Dennoch ist es kein problemlastiger Roman, sondern unterhaltsam, mitfühlend und wirkt auf gute Weise noch nach. Eine absolute Leseempfehlung.
Das Buch spielt in Nashville, es gibt zwei Handlungsstränge. Da ist einmal Audrey im Jahr 1961,die beim Ausräumen des Zimmers einer Bewohnerin im Maxwell House Hotel ein Album findet.Liebevoll angelegt geht es darin um die Tennessee Centennial Exhibition. Im Jahr 1897 erleben wir die Geschichte der 25jährigen Priscilla Nichols. Sie begegnet auf dieser Ausstellung Luca und seiner Schwester Gia. Luca weckt sofort tiefe Gefühle in ihr. Sie erkundet mit ihnen die Weltausstellung, doch eines Tages verschwindet Gia und die beiden machen sich auf die Suche.. Diese Geschichte hat mich von Anfang an gepackt. Priscilla, 25 Jahre alt.. Sie hat einen Mut und ein Selbstbewusstsein an den Tag gelegt was mich sehr berührt hat. Was hat sie alles auf sich genommen und riskiert in der damaligen Zeit, gegen alle Konventionen! Ja, es ist eine fiktive Erzählung, doch sie zeigt was möglich sein kann wenn man nur will und auf Gottes Führung vertraut. Audrey,die sich ebenfalls für andere einsetzt. Sie taucht durch das Album von Miss Nichols tief in deren Vergangenheit ein. Was sie dort liest und herausfindet entsetzt sie. Doch sie nimmt das zum Anlass, sich über ihre eigenen Gefühle, ihren eigenen Weg klar zu werden und zu überdenken. Dieses Buch hat mich auf mehreren Ebenen zutiefst berührt und erreicht. Es hat mich zum Nachdenken gebracht, über viele Dinge und die Stärke der Frauen damals ist absolut bewundernswert. Hier zeigt sich, daß Gott jeden einzelnen Menschen sieht. Egal war dieser gesagt oder getan hat, gutes oder schlechtes. Er ist bei uns, lässt uns nicht allein. Hier im Buch ging es um Prostitution und Menschen mit Behinderung, doch es gibt noch einiges anderes... Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und es ist definitiv eines meiner Jahreshighlights 2025.
Du bist ein Gott, der mich sieht
Die Weltausstellung in Nashville 1897 und das Maxwell House Hotel damals und heute sind Schauplatz dieser Geschichte. Die Ausstellung ist lange vorbei, aber es gibt viele Erinnerungen und besonders ein Album, welches viele Fragen aufwirft. Das Maxwell House Hotel steht noch und wir befinden uns im Jahre 1961, wo alle Fäden von damals und heute zu einem dicken Seil zusammenlaufen. Der Roman wird in zwei Zeitepochen erzählt. 1897 aus der Sicht von Priscilla Nichols, Tochter einr reichen ansehlichen Familie. Sie erlebt die Nashviller Weltausstellung hautnah und lernt einen Italiener kennen und lieben. Doch dunkle Schatten werden zu einer immer größeren Herausforderung. Junge Frauen verschwinden, Skrupel und dunkle Geheimnisse drängen ans Licht. Wie und wo geht die Reise von Priscilla hin? Im Jahre 1961 lernen wir Familie Whitefield kennen. Sie leiten das große Maxwell Hotel in Nashville. Audrey, die Tochter des Hauses soll das Zimmer einer langjährigen Bewohnerin ausräumen und findet ein Erinnerungsalbum von der Weltausstellung 1897. Was sie darin findet ist unglaublich und bewegend. Ich weiss gar nicht, wie ich dieses tolle Buch beschreiben soll Es ist so voller Emotionen, Spannung, Erschrecken, abgrundtiefem Hass aber auch voller Liebe, gegenseitigem Vertrauen und was mir am besten gefallen hat, dass der christliche Glaube ausgelebt wurde und das Tag für Tag. Das Vorbild und Gottvertrauen der Eltern leuchtet in den Kindern als wunderbares Erbe weiter und prägt deren Verhalten. Anstand und Respekt werden ganz groß geschrieben. Natürlich sind auch Charaktere dabei, die einem nur leidtun, die nur ihren Vorteil suchen. Das großeThema in diesem Buch ist: Du bist ein Gott, der mich sieht. Der Menschenhandel, die Prostituion und Menschen mit Behinderungen werden sehr gut thematisiert und die Autorin malt ein wunderschönes Bild von solchen, die sich von Gott gebrauchen lassen, um gerade denjenigen, die am Abgrund stehen und die keiner sehen möchte, zu helfen. Ein Buch, was noch lange in mir nachhallen wird und mich dankbar stimmt, dass Gott, egal was er uns schickt, es immer gut mit uns meint.










