Invalidum

Invalidum

Taschenbuch
4.031
ZukunftDystopieKünstliche IntelligenzGenetik

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Beschreibung

"Wir wissen es nicht, aber der Cube weiß es." Seit sie als Anwärterin der Lamarck-Akademie in die Cube-Simulation gesteckt wurde, ist Runa nicht mehr sie selbst. Auch der Anschlag auf ihre Mutter hat sie erschüttert. Verzweifelt begibt sie sich auf die Suche nach Verbündeten. Doch sind die, die ihr Hilfe anbieten, wirklich vertrauenswürdig? Die abtrünnige Geburtshelferin Linn glaubt, einen Unterschlupf für sich und die kleine Livia gefunden zu haben. Doch Runas Handeln könnte sie verraten - und damit das Schicksal des unerwünschten Kindes besiegeln. Beide ahnen nicht, dass sie in einen Wettstreit von Mensch und Wissenschaft geraten sind ... und dass kein Ort in Eugenica mehr sicher ist. "Invalidum - Trügerische Sicherheit" ist der zweite Teil der dystopischen Eugenica-Reihe. Leseempfehlung ab 14 Jahren. Aufgrund des Genres und des Settings werden in der Geschichte ernste Themen angeschnitten. Falls du bestimmte Themen beim Lesen vermeiden möchtest, weil du persönlich betroffen bist und/oder sie für dich Auslösereize darstellen, wirf bitte einen Blick auf die Triggerwarnungen unter: phillippapenn.de/invalidum2/trigger

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Utopien & Dystopien
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
412
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Phillippa Penn ist eine unabhängige, deutsche Autorin. Wenn sie nicht gerade am Schreibtisch sitzt, verbringt sie ihre Freizeit gern im Garten. Sie trinkt gerne Kaffee und teilt ihren Autorinnenalltag auf Instagram (@phillippapenn). Weitere Infos unter: www.phillippapenn.de

Beiträge

11
Alle
4

Band 2 macht da weiter, wo Teil 1 aufgehört hat: temporeiche Handlung, spannendes Worldbuilding, authentische Charaktere und aufregende Twists. Ich hatte wieder viel Spaß mit Linns und Runas Geschichte. Einige Entwicklungen gegen Ende haben mir persönlich allerdings ein bisschen weniger gefallen und haben die Erzählung für mich etwas weniger rund gemacht. Doch obwohl dadurch für mich das letzte Tröpfchen zum Highlight fehlt, kann ich diese Dystopie uneingeschränkt an alle empfehlen, die mit zwei beeindruckenden Protagonistinnen hinter die perfekte Fassade einer alternativen Zukunft blicken wollen.

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3

Ich tu mir sehr schwer das Buch zu bewerten. Es ist zwar sehr interessant, aber die Protagonisten sind mir teilweise zu naiv und anstrengend gewesen. Manchmal hat es sich auch gezogen. Grad zum Schluss waren so viele Charaktere und Namen, dass es schon kompliziert wird, alle auseinander zu halten. Bin unschlüssig ob ich den zweiten Teil noch lesen möchte.

4.5

Wenn in einer Welt voller optimierter Menschen und Gen-designter Babys zwei Mädchen hinter die Kulissen ihrer vermeintlich perfekten Leben blicken, ist Spannung vorprogrammiert. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen und wollte nach jedem Kapitel wissen, wie es mit Linn und Runa weitergeht. Rückblickend finde ich es echt interessant, dass die gesamte Handlung an nur gut 1,5 Tagen spielt und trotzdem immer viel passiert ist. Die Idee ist meiner Meinung nach großartig ausgearbeitet und das dystopische Setting hat sich sehr echt und (gruseligerweise?) auch realitätsnah angefühlt. Emotional war ich nicht ganz so tief mit den Figuren verbunden, wie ich es mir erhofft hatte - das liegt aber nicht an ihrer Ausgestaltung. Die beiden Protagonistinnen haben auf mich immer authentisch gewirkt und sogar bei den Nebencharakteren möchte ich unbedingt wissen, wie sie sich im 2. Band entwickeln werden! Insgesamt ein tolles Buch, das meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. [reread]

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5

Rasanter Einstieg, tolle Dystopie

Was für ein Ritt?! Zwar nicht auf Pferden aber in der ein oder anderen futuristischen Kapsel. In einer Welt, in der die Menschen kein Draussen kennen und nicht wissen, was das bei uns aktuell weiße Zeug draussen ist - Schnee! Das Buch beginnt ohne großes Vorgeplänkel, was mir sehr gefallen hat. Menschen werden nicht mehr einfach gezeugt. Zu viele Krankheiten und Fehlbildungen. Der Mensch wird aus Bausteinen entworfen. Wer es sich leisten kann, entwirft den exotischen Typ: Blond und blauäugig. Normale Geburt? Oder gar Zeugung? Das wäre ein Skandal! Doch genau da beginnt das Buch und das Wettrennen um ein gezeugtes, nicht designtes Kind. Auf der einen Seite haben wir Linn, die bei der Geburt dabei ist und das Baby Livia vor der Entsorgung retten möchte und auf der anderen Seite haben wir Runa, die blonde und blauäugige Schönheit, deren Leben wie sie selbst schon "designt" scheint. Wie und warum sich ihre Wege kreuzen, müsst ihr schon selbst rausfinden. Mir hat die Story, die Entwicklung im Verlauf sowie die Charaktere sehr gefallen. Auch die Welt in der die Protas leben, finde ich sehr interessant. Ich frage mich auch manchmal ob wir in x Jahren so leben. Das Ende! Puh, das hat mich kalt erwischt. Aber ich habe Band 2 schon auf meinem eReader.

Rasanter Einstieg, tolle Dystopie
3.5

Dieses Buch spielt in einem Zeitraum von wenigen Tagen und das macht diese Geschichte richtig gut. Der Spannungsbogen hält vom Anfang bis zum Ende an. Besonders lebt diese Story von ihren mutigen und sehr durchdachten Protagonistinnen. Eigentlich ist fast unmöglich das Buch überhaupt mal aus der Hand zu legen, da die Autorin eine Meisterin ist, an jedes ihrer Kapitel einen Cliffhanger zu platzieren und man will einfach wissen wie es weitergeht. Es passiert jedoch aufgrund der kurzen Zeitspannen nicht viel, das stimmt schon aber die Ereignisse sind sehr tiefgreifend und die Figuren stehen am Ende ganz woanders als am Anfang. Sie werden aus ihren Leben und ihren Glaubenssätze in eine ganz andere Welt geworfen und stehen förmlich vor dem Nichts. Und da steht auch der Leser am Ende dieses Buch. Das Buch bzw. Geschichte die endet ziemlich plötzlich und wieder mit einem ziemlichen Cliffhanger. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil, den ich auch gerne lesen möchte. Aber aufgrund dessen, dass mir dieses Buch für seine fast vierhundert Seiten irgendwie zu wenig Handlung hat aber weil die Geschichte wirklich sehr gut und äußers spannend geschrieben ist, kann ich trotzdessen nur 3,5 Sterne mit einer Tendenz nach oben vergeben. Und ich kann dieses Buch wirklich weiter empfehlen, das auf jeden Fall.

5

4,5 Sterne Eine interessante Dystopie und absoluter Page-Turner, das ist "Invalidum - Gefährliche Perfektion". Der Roman spielt in einer scheinbar perfekten Zukunft, den Mithilfe eines Gen Designs sind Erbkrankheiten und Behinderungen fort. Nur was passiert, wenn ein Kind nicht der Norm entspricht? Dies muss die Geburtshelferin Linn erfahren und begibt sich auf die Flucht mit einem Neugeborenen. Währendessensteht steht Runa vor einer großen Herausforderung: der Aufnahme in die renommierte Lamarck-Akademie. Doch die Prüfung, die sie dafür bestehen muss, ist nicht, was die junge Studienanwärterin erwartet hätte... Die Kapitel wechseln sich mit Runa und Linn ab und kurz, neigen dazu mit einem Cliffhanger zu ändern, dass man unbedingt weiterlesen muss. Dazu kommt, dass sich die Handlung sich über einen kurzen Zeitpunkt erschreckt, was zusätzlich das Tempo anzieht. Ich mochte es zu sehen, wie die beiden erst separaten Handlungen und mehr mit einer Verknüpft sind und schließlich zusammenkommen. Durch den kurzen Rahmen der Handlung blieb die Welt noch etwas an der Oberfläche und eine Entwicklung von einer Figur kam etwas plötzlich, doch abgesehen davon habe ich kein einzigen Kritikpunkt. Und um mehr von der Welt zu erfahren, gibt es ja auch noch Band 2 :D Also abschließend kann ich sagen, dass ich die Thematik um den scheinbar perfekten Menschen interessant fand, Linn und Runa sind beides sympathische Protagonisten und das Buch erzeugt ein Tempo wie ich es lange nicht mehr erlebt habe. Es macht einfach Spaß und eignet sich perfekt, um einen Sonntag komplett hinter den Seiten eines Buches zu verbringen.

4

Nahtlos geht "Inavlidum - Trügerische Sicherheit" da weiter, wo Band 1 aufgehört hat. Endlich. Nach längerer Wartezeit erfahren wir endlich, wie es nach dem fiesen Cliffhanger weitergeht. Mit seinen kurzen Kapiteln und die Handlung, die sich über einen kurzen Zeitraum steckt, bleibt das Tempo wieder hoch. Spannung ist auf jedenfall vorhanden und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Linn und Runa bleiben weiter tolle Protagonistin, die sich treu bleiben und sich dennoch weitentwickeln. Richtig gut gefallen hat mir, dass wir mal eine Jugenddystopie haben, bei der nicht versucht wird, "starke Frauenfiguren" mit "männlichen Eigenschaften" zu kreieren. Nein, gerade Linn bleibt die liebenswerte, optimistische junge Frau, die nicht plötzlich zur großen Kampfsportlerin wird. Dennoch ist sie kämpferisch und zielstrebig. Auch mit vermeintlich "weiblichen Eigenschaften" lassen sich starke Frauenfiguren bilden. Auch gefallen hat mir, dass keine Liebesstory in den Fokus geraten ist, dass hatte ich nach den Andeutungen von Band 1 fast erwartet. Dennoch gibt es am Ende eine zarte Entwicklung, die mir sehr gut gefallen hat. Endlich erfährt man auch mehr von der Welt Eugenica und was es mit der Cube-Simulation auf sich hat, dazu gibt es Überraschungen und gewisse Charaktere erscheinen in einem anderen Licht, dennoch kommt auf eine neue Antwort auf eine neue Frage auf, und das Ende wird recht offen gehalten. Das ist sicherlich beabsichtigt, zeitweise hätte ich mir dennoch mehr Hintergründe gewünscht, bin einfach zu neugierig

2

Leider für meinen Geschmack etwas zu viele Zufälle auf einmal. Die Wahrscheinlichkeit, dass die zwei Gruppen genau zur selben Zeit eintreffen erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich. Und die Tatsache dass eine weitere Person „zufällig“ die Flucht einer der Gruppen mitbekommt erscheint mir auch etwas fragwürdig. An sich mochte ich den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Das Lesen war angenehm und flüssig. Dennoch waren manche Passagen meiner Meinung nach wirklich etwas übertrieben. Wenn Runa und Linn über die männlichen Personen des Buches nachdachten (Joris, Loki) fand ich deren Reaktionen und Gedanken schon etwas übertrieben. Als hätte sich vor allem Linn gleich Hals über Kopf in Loki verknallt ihren Gedanken nach... Und warum hatten beide Mädchen mehrmals das Problem in eine „Schockstarre“ zu verfallen? Komischerweise konnten sich beide in solchen Situationen auf keinen Fall eigenständig bewegen und plötzlich nachdem sie sich zusammengerissen haben doch? Das fand ich persönlich sehr komisch... Ansonsten fand ich das Buch ganz angenehm und habe es in kurzer Zeit gelesen. Ob ich den zweiten Teil lesen werde bezweifle ich allerdings da mir das Ende nicht so zugesagt hat und es auch ganz schön langatmig und verwirrend am Ende wurde.

4

✨ Bewertung:4/5⭐️ ✨ Band: 2/2 ✨ Genre: Dystopie ✨ Seiten: 407 ✨ Meine Meinung: „Invalidum - Trügerische Sicherheit“ ist der zweite Band der dystopischen Dilogie der Autorin und Selfpublisherin Phillippa Penn. Auf den Inhalt von diesem finalen Teil werde ich nicht eingehen, damit potentielle Leser des ersten Teils nicht versehentlich gespoilert werden. Was ich aber verraten kann ist, dass in Eugenica keine Mängel erlaubt sind. Menschen, die nicht perfekt „konstruiert“ wurden, werden Invalidum genannt und aussortiert, sodass es solche Invaliduen nicht mehr geben sollte. Doch was, wenn man plötzlichen einem vermeintlichen Invalidum gegenübersteht? Für Linn und Runa, den beiden Protagonisten der Dystopie, stellt sich diese Frage ebenso wie die, ob in Eugenica wirklich alles mit rechten Dingen vor sich geht. Nachdem Band 1 mit einem gemeinen Cliffhanger endete, war ich umso gespannter, wie das Abenteuer von Linn und Runa weitergehen wird. Und was soll ich sagen? Der flüssige Schreibstil der Autorin sowie die wechselweise Perspektive der beiden jungen Frauen, hat das Buch von Anfang an mit Spannung versorgt, die nicht ein Mal nachgelassen hat. Es war so fesselnd, dass das Buch aus der Hand zu legen schier unmöglich war. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: am Ende ging mir alles zu schnell und die Geschichte war recht plötzlich vorbei. Da hätte ich mir noch genauere Ausführungen gewünscht. ✨ Fazit: Diese Dilogie zeigt, wie gefährlich es sein kann, nach Perfektion zu streben. Ob es die äußere Erscheinung betrifft oder die inneren Werte - wir sind alle individuelle Persönlichkeiten mit unseren diversen Eigenheiten oder Fehlern - und das ist gut so! Die packende Dilogie kann ich jedem ans Herz legen, der gerne Dystopien liest.

5

Zuerst möchte ich meine Gedanken zu diesem wunderschönen Cover sagen. Wow. Ich finde es sowohl farblich, als auch von den Motiven her grandios. Hier wurde ein richtiger Hingucker erschaffen! Ich habe das Buch sehr schnell weggelesen und konnte, ein Mal angefangen, gar nicht mehr aufhören. Durch die wechselnde Sichten und die Kapitelenden, konnte und wollte ich das Buch einfach nicht mehr weglegen. Ich finde den Hintergrund super interessant und Phillipa Penn hat hier sehr bildlich eine neue, zukünftige Welt erschaffen. Durch die vielen kleinen Details konnte ich mir Eugenica sehr gut vorstellen. Die Protagonisten Linn und Runa waren mir auf ihre Art sehr sympathisch und trotz der kurzen Handlungsdauer, hat man bei beiden eine Entwicklung spüren können. Irgendwann hat sich die Geschichte ein bisschen gezogen, wobei mich das, durch den angenehmen Schreibstil, wenig gestört hat. Außerdem finde ich die Fragen, die die Autorin hier aufwirft sehr wichtig. Eine perfekte Welt? Perfekte Menschen? Kann das funktionieren? Mit dem Ende hat Phillipa dann der Torte die Kirsche aufgesetzt - oder so - denn das hat es in sich. Ich brauche unbedingt Band 2! „Invalidum – Gefährliche Pefektion“ greift wichtige Themen auf, mit denen sich jeder beschäftigen sollte. Von mir gibt es 4,5 Sterne – mit einem Hang zur 5.

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