Indiana Jones und das Labyrinth des Horus

Indiana Jones und das Labyrinth des Horus

Taschenbuch
3.32

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
384
Preis
7.80 €

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
13%
61%
N/A
N/A
59%
N/A
55%
24%
42%
N/A

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
68%
58%
55%
69%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam0%
Mittel100%
Variabel0%

Schreibstil

Einfach100%
Komplex0%
Mittel0%
Bildhaft (100%)

Beiträge

1
Alle
2

Indiana Jones und die langweilige Reise nach Ägypten

Da stöberte ich doch neulich in so einem kleinen Gebrauchtwarenladen in einer Bücherkiste und fand einen Roman über Indiana Jones. Hatte schon vergessen, dass es in den 90ern mal eine ganze Reihe von denen gab. Nun nach einer Woche bin ich nun durch und muss sagen, dass ich irgendwie verstehen kann, weshalb die Bücher nicht mehr aufgelegt werden, trotz des letztjährigen Hypes um den letzten Indiana Jones Film. Stell dir vor, dich fragt jemand, wie dein Urlaub war und du erzählst ihm nur von deiner Flugreise. So ähnlich fühlte sich das Lesen des Buches an. Von den knapp 400 Seiten ging es 300 nur um die Reise nach Ägypten, von Casablanca über Istanbul und Kreta. Das Buch hätte heißen sollen: „Indiana Jones und die Reise zum Labyrinth des Horus“. Alles in allem ging es trotz eingebauter Action- Szenen ziemlich schleppend voran. Ich hoffte die ganze Zeit auf Abenteuer, spannende Rätsel und dunkle geheimnisvolle Höhlen und Gruften in typischer Indy-Manier, wurde aber leider enttäuscht. Die beiden neureichen jungen Schnösel, die sich an Indys Fersen hefteten waren auch eher anstrengend bis nervig, als witzig, wie sie wohl sein sollten. Aber der Humor war eh nicht so meins. Hier wurde z.B. auf Alf eingegangen. Die Handlung spielt 1941. Warum sollte man da Alf erwähnen?! Zumal sich alle Charaktere im Buch irgendwie naiv und unfreundlich verhielten. Ich habe mit keinem der Charaktere mitfiebern können, nicht mal mit Indy. Selbst 100 Seiten vor Schluss hatte ich immer noch keine Ahnung, was das „Labyrinth von Horus“ eigentlich ist. Nach der Hälfte des Buches wurde dann wohl auch nochmal darauf verzichtet, Korrektur zu lesen. Mich ärgert sowas immer. Nennt mich pingelig, aber man kauft ein Buch voller Rechtschreibfehler? Das ist ärgerlich. Trotz allem gab es gegen Ende des Buches noch ein paar interessante Fakten über Ägypten, das wertet die Handlung nochmal etwas auf. Irgendwie wurde jeder Handlungsfaden ewig lang zerredet, bevor etwas passiert. Man hätte viel schneller zum Punkt kommen können. Schatzsuche und Abenteuer sind doch viel toller, als lange Gespräche. Am Ende wurde das Finale nochmal arg zusammenkonstruiert, so dass ich die Lust am Lesen verloren habe und mich die letzte Stunde bis zum Schluss nur noch durchgequält habe. Wird Zeit für ein anderes Genre.

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