In guten wie in toten Tagen

In guten wie in toten Tagen

Taschenbuch
3.213
HochzeitJunge BelletristikMordIntrigen

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Beschreibung

Helenas Hochzeit soll das gesellschaftliche Ereignis des Jahres werden: Das Kleid, die Torte, die Gäste – alles muss perfekt sein, wenn sie vor den Altar tritt. Vor allem aber ist der Bräutigam perfekt: Tom Schenker, von allen Schülerinnen angehimmelter Vertrauenslehrer des Gymnasiums. Helena war schon in ihn verliebt, als er noch ihr Deutschlehrer war. Genau wie die meisten ihrer Freundinnen. Eine Woche vor der Hochzeit steigt der klassische Jungesellinnenabschied. Bis spät in die Nacht ziehen die jungen Frauen, beschwingt und reichlich alkoholisiert, durch die Bars und Clubs der Stadt. Zum krönenden Abschluss werden noch ein paar Pillen eingeworfen. Am nächsten Morgen ist Helena verschwunden und Tom wurde brutal ermordet. Und keine der Freundinnen kann sich erinnern, was in der Nacht wirklich passiert ist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Abenteuer
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
360
Preis
15.40 €

Beiträge

6
Alle
3.5

Fand es lange Zeit sehr gut. Das Ende hat mich nicht überzeugt- war für mich nicht schlüssig.

2.5

Ich wusste nicht, dass es sich um einen „Jugend Thriller „ handelte, jetzt im Nachhinein verstehe ich die recht einfache Sprache und die Erzählweise dadurch natürlich besser. Die Story ist gut. Es werden Themen wie cholerische Eltern, toxische Beziehungen und falsche Freunde angesprochen. Der Alkohol- und Drogenkonsum gehört im jungen Erwachsenenalter wohl dazu, hätte aber auch nicht bei jedem Treffen thematisiert werden müssen. Es ist nicht blutig oder nervenaufreibend. Für mich kein richtiger Thriller, aber sicher geeignet für den Einstieg ins Genre.

2.5

Der Jugendthriller, oder besser Spannungsroman für Jugendliche, liest sich insgesamt flüssig. Für die Zielgruppe der Jugendlichen könnte es daher ein guter Einstieg in das Genre des Thrillers sein. Die Geschichte war interessant aufgebaut. Hat mir persönlich aber einfach nicht genug Spannung geboten. Die Dialoge und auch die Wendungen wirkten teilweise etwas konstruiert und verkrampft auf mich. Und Cara, die Protagonistin, war zwischenzeitlich auch recht naiv und zickig. Insgesamt hatte die Story für mich einige Längen, die ich dann auch nur überflogen haben. Das Ende hatte ich bei der Entwicklung der Dinge dann auch schon etwas vorhersehen können und war dann wenig überrascht. Ein größeres Thema des Plots waren auf jeden Fall Drogen, sowie Caras Identitätsprobleme. Man merkt im Verlauf in jedem Fall ihre Zerrissenheit, dass sie nicht so richtig weiß, wer sie ist. Damit wurde sie jedoch auch stellenweise etwas anstrengend. Zudem fand ich es etwas schwierig, wie der Umgang mit Alkohol dargestellt wurde. Es wurde nämlich nicht nur getrunken beim Jungesellinnenabschied, sondern eigentlich bei jeder Gelegenheit, auch unter der Woche. Und das Buch richtet sich immerhin an eine jugendliche Zielgruppe. Mein Fazit: Obwohl sich die Geschichte hat insgesamt gut lesen lassen, war sie für mich aufgrund des niedrigen Spannungsniveaus nur ok. Durch die zahlreichen Punkte, die mich nicht ganz überzeugt haben, gebe ich dem Buch 2,5 ⭐️

3

leichter Schreibstil

Der Thriller, der sich wohl in erster Linie an die jüngeren Leser richtet, ist leicht zu lesen. Die Autorin hat es geschafft eine gewisse Spannung aufzubauen, ohne bei mir jedoch eine Gänsehaut zu erzeugen. Ein Minuspunkt ist in meinen Augen, dass der Umgang mit Alkohol und Drogen für Jugendliche Leser vielleicht als zu normal dargestellt wird. Oder wollte die Autorin aufzeigen wie man sich unter ihrem Einfluss verändert? Lest das Buch selbst und bildet euch eure eigene Meinung.

4

Bisher habe ich noch kein Buch von Gina Mayer gelesen, aber ihr flüssiger und unterhaltsamer Schreibstil hat mich schon auf den ersten Seiten überzeugt. Die Autorin baut Schritt für Schritt eine gewisse Spannung auf, die sich bis zu den letzten Seiten hält, und verzichtet dabei auf blutige Effekte (abgesehen natürlich von dem Mord am Anfang). Beim Lesen wird jedem, der mitdenkt, klar, dass nichts ist wie es scheint und dass der Begriff Freundschaft in diesem Freundeskreis neu definiert wurde. Ähnliches gilt für die Beziehung der Schwestern Helena und Cara. Cara tut alles möglich, um die Unschuld ihrer Schwester zu beweisen. Dabei kommen viele Dinge zu Tage, die man so nicht erwartet hätte. Und trotz dieser vielen Dinge, die man erfährt, ist das Ende mehr als überraschend und schockierend. "In guten wie in toten Tagen" ist ein gut gelungener Jugend-Thriller, der sich auch für etwas schwächere Nerven eignet und auch für alle, die gerne mitdenken und miträtseln, wie gemacht ist.

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