Im Zeichen des Todes
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Beschreibung
Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sam Wilson wurde in London geboren, zog noch als Kind in seine neue Heimat Zimbabwe. Seinen Studiengang, Kreatives Schreiben, schloss er mit Auszeichnung ab. 2011 wurde er unter den Top 200 der vielversprechendsten Südafrikaner gelistet. Heute arbeitet er als Regisseur in Kapstadt. Im Zeichen des Todes ist sein Debüt.
Beiträge
Gesellschaftskritik mal anders
Ein Thriller, der die Welt in Klassen erteilt. Dein Sternzeichen bestimmt über alles in deinem Leben, deinen sozialen Stand, deine Interessen, Hobbys, Wünsche und Träume, wie du sprichst und handelst. Die soziale Hierarchie und der Weg deines Lebens ist vom Moment deiner Geburt an vollkommen vorgegeben. Du selbst nur dein einiges Schicksal in Person, das deinen einen Verlauf nur beobachtet und verlebt, aber nie beeinflussen kann. Behaupten Sie. So zeichnet sich der Prompt zu einem Thriller der Extraklasse. Soziale Ungerechtigkeit, das Spiel mit den Massen, sozial Engineering und auch Polizeigewalt werden hier thematisiert und beginnend aufgearbeitet. Die Sinnhaftigkeit von Stigma und Gesetzen kritisch hinterfragt und beleuchtet und, als jemand, der sonst literarisch leichte Kost bevorzugt, lässt mich dieses Buch immer ein wenig nachdenklich zurück und ausgelaugt. An Gewalt wird nicht gespart, ich mag die Charaktere und die Story läuft mit ihren beidem Zeitsträngen gut und aufbauend nebeneinander her um zu einem gemeinsamen Ende zu kommen. Motivationen und Charaktere sind rund und befassen sich, meiner Meinung nach, recht natürlich mit der Welt, und dem Wahnsinn um sie herum. Empfehlung für alle, die Thriller mögen und auch vor spritzendem Blut keine Angst haben, und vielleicht ihren großen Zeh in den Sumpf der literarischen Gesellschaftskritik dippen wollen.
Der Polizei Chef von San Celeste wird grausam ermordet in seinem Garten aufgefunden. Der Polizist Jerome Burton untersucht den Fall. Im zur Seite wird die Expertin Lindi Childs gestellt. Sie soll die astrologischen Komponenten dieser Gewalttat untersuchen, deuten und damit auch zur Aufklärung beitragen. Die Gesellschaft beurteilt Menschen über ihr Sternzeichen und damit an den ihnen zugeordneten Eigenschaften. Vor allem die Widder Geborenen haben hier zu leiden, denn ihnen werden hauptsächlich schlechte Gewohnheiten und Charakterzüge unterstellt. In diesem Sumpf aus Vermutungen und Gewalt gegen eine Menschengruppe müssen die zwei einen Weg finden, um den Mörder möglichst schnell zu ergreifen, denn als ein zweiter Mord an einem berühmten Moderator geschieht, ist klar, dass sich ein Serienmörder herumtreibt. Was halte ich davon? Eine unglaublich langweilige, unglaubwürdige, schlecht erzählte Geschichte mit zwei Ermittlern, die diesen Titel überhaupt nicht tragen dürften. Das wäre mein Fazit und hier noch meine nähere Begründung: Die beschriebene Welt ist grausam, komplett korrupt und es wird nicht erklärt, warum sich die Gesellschaft so auf die Sternzeichen fixiert. Gut, diese Frage müssen sich auch die Mitglieder des KKK stellen, warum der weiße Mensch besser als der schwarze ist. Doch selbst wenn ich diese Feststellung als gegeben ansehe, habe ich einfach Probleme, dass sie sämtliche Regierungen, Verwaltungen auf so etwas einlassen. Der Polizist und die Expertin bleiben für mich völlig unscheinbar und ausdruckslos. Vor allem jedoch komplett unwissend und unqualifiziert. Es gibt auf Seite 267 einen "Durchbruch" in den Ermittlungen, den ich bereits 120 Seiten früher hatte und das nicht, weil ich als Leser mehr Informationen hatte. Sondern weil ich mir die Zeichen der jeweiligen Kreise genau angesehen habe und auch die dazu passenden Eigenschaften. Weiters ist die Suche nach dem Täter völlig vorhersehbar und ohne Überraschungen oder Wendungen, das macht einen "Thriller" natürlich sehr langweilig. Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionexemplar erhalten und habe mich echt auf die Geschichte gefreut. Ich erwartet mir etwas in der Richtung von "Im Zeichen der Jungfrau" mit Rätseln und einer veränderten Gesellschaft. Bekommen habe ich eine absolut unrealistische Story, mit unsympathischen Charakteren mit einer Ausnahme - dem Mörder!
Beschreibung
Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sam Wilson wurde in London geboren, zog noch als Kind in seine neue Heimat Zimbabwe. Seinen Studiengang, Kreatives Schreiben, schloss er mit Auszeichnung ab. 2011 wurde er unter den Top 200 der vielversprechendsten Südafrikaner gelistet. Heute arbeitet er als Regisseur in Kapstadt. Im Zeichen des Todes ist sein Debüt.
Beiträge
Gesellschaftskritik mal anders
Ein Thriller, der die Welt in Klassen erteilt. Dein Sternzeichen bestimmt über alles in deinem Leben, deinen sozialen Stand, deine Interessen, Hobbys, Wünsche und Träume, wie du sprichst und handelst. Die soziale Hierarchie und der Weg deines Lebens ist vom Moment deiner Geburt an vollkommen vorgegeben. Du selbst nur dein einiges Schicksal in Person, das deinen einen Verlauf nur beobachtet und verlebt, aber nie beeinflussen kann. Behaupten Sie. So zeichnet sich der Prompt zu einem Thriller der Extraklasse. Soziale Ungerechtigkeit, das Spiel mit den Massen, sozial Engineering und auch Polizeigewalt werden hier thematisiert und beginnend aufgearbeitet. Die Sinnhaftigkeit von Stigma und Gesetzen kritisch hinterfragt und beleuchtet und, als jemand, der sonst literarisch leichte Kost bevorzugt, lässt mich dieses Buch immer ein wenig nachdenklich zurück und ausgelaugt. An Gewalt wird nicht gespart, ich mag die Charaktere und die Story läuft mit ihren beidem Zeitsträngen gut und aufbauend nebeneinander her um zu einem gemeinsamen Ende zu kommen. Motivationen und Charaktere sind rund und befassen sich, meiner Meinung nach, recht natürlich mit der Welt, und dem Wahnsinn um sie herum. Empfehlung für alle, die Thriller mögen und auch vor spritzendem Blut keine Angst haben, und vielleicht ihren großen Zeh in den Sumpf der literarischen Gesellschaftskritik dippen wollen.
Der Polizei Chef von San Celeste wird grausam ermordet in seinem Garten aufgefunden. Der Polizist Jerome Burton untersucht den Fall. Im zur Seite wird die Expertin Lindi Childs gestellt. Sie soll die astrologischen Komponenten dieser Gewalttat untersuchen, deuten und damit auch zur Aufklärung beitragen. Die Gesellschaft beurteilt Menschen über ihr Sternzeichen und damit an den ihnen zugeordneten Eigenschaften. Vor allem die Widder Geborenen haben hier zu leiden, denn ihnen werden hauptsächlich schlechte Gewohnheiten und Charakterzüge unterstellt. In diesem Sumpf aus Vermutungen und Gewalt gegen eine Menschengruppe müssen die zwei einen Weg finden, um den Mörder möglichst schnell zu ergreifen, denn als ein zweiter Mord an einem berühmten Moderator geschieht, ist klar, dass sich ein Serienmörder herumtreibt. Was halte ich davon? Eine unglaublich langweilige, unglaubwürdige, schlecht erzählte Geschichte mit zwei Ermittlern, die diesen Titel überhaupt nicht tragen dürften. Das wäre mein Fazit und hier noch meine nähere Begründung: Die beschriebene Welt ist grausam, komplett korrupt und es wird nicht erklärt, warum sich die Gesellschaft so auf die Sternzeichen fixiert. Gut, diese Frage müssen sich auch die Mitglieder des KKK stellen, warum der weiße Mensch besser als der schwarze ist. Doch selbst wenn ich diese Feststellung als gegeben ansehe, habe ich einfach Probleme, dass sie sämtliche Regierungen, Verwaltungen auf so etwas einlassen. Der Polizist und die Expertin bleiben für mich völlig unscheinbar und ausdruckslos. Vor allem jedoch komplett unwissend und unqualifiziert. Es gibt auf Seite 267 einen "Durchbruch" in den Ermittlungen, den ich bereits 120 Seiten früher hatte und das nicht, weil ich als Leser mehr Informationen hatte. Sondern weil ich mir die Zeichen der jeweiligen Kreise genau angesehen habe und auch die dazu passenden Eigenschaften. Weiters ist die Suche nach dem Täter völlig vorhersehbar und ohne Überraschungen oder Wendungen, das macht einen "Thriller" natürlich sehr langweilig. Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionexemplar erhalten und habe mich echt auf die Geschichte gefreut. Ich erwartet mir etwas in der Richtung von "Im Zeichen der Jungfrau" mit Rätseln und einer veränderten Gesellschaft. Bekommen habe ich eine absolut unrealistische Story, mit unsympathischen Charakteren mit einer Ausnahme - dem Mörder!






