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Kann die „Begeisterung“ absolut nachvollziehen
Auch bei diesem autobiografischen Roman möchte ich mir keine Rezension im eigentlichen Sinne anmaßen. Trotzdem möchte ich hervorheben, wie sehr mich dieses Buch beeindruckt hat. Obwohl ich im Vorfeld schon viel darüber gehört hatte und ungefähr wusste, dass mich schwere, schmerzhafte Themen erwarten würden – verpackt in überraschend viel schwarzem Humor – hat mich vor allem Jennette McCurdys Schreibstil mitgerissen. Besonders eindrucksvoll ist, dass sie konsequent aus der Perspektive der jeweiligen Lebensphase schreibt: als Jennette mit sechs, elf oder sechsundzwanzig Jahren. Dadurch kann man unmittelbar miterleben, wie sich ihre Wahrnehmung Stück für Stück verändert. Man beobachtet, wie sie Zusammenhänge erst nach und nach erkennt, wie Heilung langsam einsetzt und wie sich ihr Blick auf sich selbst und ihre Vergangenheit wandelt. Gerade das macht das Buch so besonders. An manchen Stellen ist man überrascht, wie reflektiert und reif sie trotz ihres jungen Alters und ihrer Lebensumstände wirkt. An anderen merkt man schmerzhaft deutlich, wie sehr ihr Weltbild durch Manipulation, Kontrolle und emotionale Abhängigkeit geprägt wurde. Dadurch wirkt sie manchmal unfreundlich, naiv oder unselbstständig, insgesamt eher befremdlich – was das Buch aber umso ehrlicher und menschlicher macht. Gerade das macht das Buch für mich so zugänglich und berührend, dass McCurdy sich nicht glatt, heldenhaft oder als Expertin für derlei Kindheitstraumata darstellt, sondern widersprüchlich, verletzlich, echt und selbst noch am Anfang ihres Heilungsprozesses.
22. Apr. 2026
Kann die „Begeisterung“ absolut nachvollziehen
Auch bei diesem autobiografischen Roman möchte ich mir keine Rezension im eigentlichen Sinne anmaßen. Trotzdem möchte ich hervorheben, wie sehr mich dieses Buch beeindruckt hat. Obwohl ich im Vorfeld schon viel darüber gehört hatte und ungefähr wusste, dass mich schwere, schmerzhafte Themen erwarten würden – verpackt in überraschend viel schwarzem Humor – hat mich vor allem Jennette McCurdys Schreibstil mitgerissen. Besonders eindrucksvoll ist, dass sie konsequent aus der Perspektive der jeweiligen Lebensphase schreibt: als Jennette mit sechs, elf oder sechsundzwanzig Jahren. Dadurch kann man unmittelbar miterleben, wie sich ihre Wahrnehmung Stück für Stück verändert. Man beobachtet, wie sie Zusammenhänge erst nach und nach erkennt, wie Heilung langsam einsetzt und wie sich ihr Blick auf sich selbst und ihre Vergangenheit wandelt. Gerade das macht das Buch so besonders. An manchen Stellen ist man überrascht, wie reflektiert und reif sie trotz ihres jungen Alters und ihrer Lebensumstände wirkt. An anderen merkt man schmerzhaft deutlich, wie sehr ihr Weltbild durch Manipulation, Kontrolle und emotionale Abhängigkeit geprägt wurde. Dadurch wirkt sie manchmal unfreundlich, naiv oder unselbstständig, insgesamt eher befremdlich – was das Buch aber umso ehrlicher und menschlicher macht. Gerade das macht das Buch für mich so zugänglich und berührend, dass McCurdy sich nicht glatt, heldenhaft oder als Expertin für derlei Kindheitstraumata darstellt, sondern widersprüchlich, verletzlich, echt und selbst noch am Anfang ihres Heilungsprozesses.
22. Apr. 2026






