Il cuoco dell'Alcyon

Il cuoco dell'Alcyon

Taschenbuch
3.913

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Beschreibung

¿Tutto è indecidibile, sogno e realtà, vero e falso, maschera e volto, farsa e tragedia, allucinazione e organizzata teatralità di mosse e contromosse beffarde, in questo thriller che impone al lettore, tallonato dal dubbio e portato per mano dentro la luce fosca e i gomiti angustiosi dell¿orrore, una lettura lenta del ritmo accanito dell¿azione. Tutti si acconciano a recitare, nel romanzo: che si apre drammaticamente con i licenziamenti degli impiegati e degli operai di una fabbrica di scafi gestita da un padroncino vizioso e senza ritegno, detto Giogiò; e con il suicidio, nello squallore di un capannone, di un padre di famiglia disperato. Da qui partono e si inanellano le trame macchinose e la madornalità di una vicenda che comprende, per «stazioni», lo smantellamento del commissariato di Vigàta, la solitudine scontrosa e iraconda del sopraffatto Montalbano, lo sgomento di Augello e di Fazio (e persino dello sgangherato Catarella), l¿inspiegabile complotto del Federal Bureau of Investigation, l¿apparizione nebbiosa di «¿na granni navi a vela», Alcyon, una goletta, un vascello fantasma, che non si sa cosa nasconda nel suo ventre di cetaceo (una bisca? Un postribolo animato da escort procaci? Un segreto più inquietante?) e che evoca tutta una letteratura e una cinematografia di bucanieri dietro ai quali incalza la mente gelida di un corsaro, ovvero di un più aggiornato capufficio dell¿inferno e gestore del delitto e del disgusto. «L¿Alcyon (...) aviva la bella bitudini di ristari dintra a un porto il minimo ¿ndispensabili e pö scompariri». Il romanzo ha, nella suggestione di un sogno, una sinistra eclisse di luna che incombe (detto alla Bernanos) su «grandi cimiteri». La tortuosità della narrazione è febbrile. Prende il lettore alla gola. Lo disorienta con le angolazioni laterali; e, soprattutto, con il tragicomico dei mascheramenti e degli equivoci tra furibondi mimi truccati da un mago della manipolazione facciale. Sorprendente è il duo Montalbano-Fazio. Il commissario e l¿ispettore capo recitano come due «comici» esperti. «Contami quello che capitò», dice a un certo punto Montalbano a Fazio. E in quel «contami» si sente risuonare un antico ed epico «cantami»: «Cantami, o Diva, del pelide Achille l¿ira funesta che infiniti addusse lutti agli Achei (...)». Il cuoco dell¿Alcyon è «una Iliade di guai».¿ (Salvatore Silvano Nigro) Das Urheberrecht an bibliographischen und produktbeschreibenden Daten und an den bereitgestellten Bildern liegt bei Informazioni Editoriali, I.E. S.r.l., oder beim Herausgeber oder demjenigen, der die Genehmigung erteilt hat. Alle Rechte vorbehalten.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Polizei
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
251
Preis
24.50 €

Beiträge

3
Alle
5

Schon vor mittlerweile 15 Jahren geschrieben, erscheint mit "Die Mission des Kochs" der endgültig letzte Roman über Commissario Salvo Montalvano auf Deutsch. Und diesmal geht es zu wie in einem Hollywoodfilm: Das FBI spielt mit, um große Fische zu angeln. Einher geht das Ganze mit Camilleri-typischen Formulierungen, Wirrungen und Charakterköpfen, die zum Schmunzeln verführen, garniert mit Beschreibungen der großartigen süditalienischen Küche. Wie immer ein großes Lesevergnügen, das ich vorbehaltlos empfehlen kann. Oder um es mit Camilleris letzten Worten in der Anmerkung zu formulieren: "Das war's, mehr wollte ich nicht hinzufügen."

Ich kann das Buch nicht wirklich bewerten, da ich es für den Einstieg super anstrengend fand da rein zu kommen. Die Charaktere kenne ich gar nicht und es wird manchmal sehr abgeschwiffen. Man merkt auch, dass es ein Herr geschrieben hat, denn wie dort Frauen dargestellt werden, ist jetzt nicht so meins. Aber irgendeine Realität wird das dennoch widerspiegeln.

Andrea Camilleri, der Altmeister des italienischen Krimis, liefert mit seinem jüngsten Werk „Die Mission des Kochs“ eine weitere spannende Episode um den liebenswürdigen und scharfsinnigen Commissario Salvo Montalbano. Auch wenn es einer der letzten Bände der beliebten Serie ist, die Camilleri vor seinem Tod verfasste, zeigt sich hier erneut, warum Montalbano und seine Abenteuer zu den beliebtesten Krimireihen weltweit zählen. Die Handlung beginnt in der malerischen Kulisse Siziliens, wo Giovanni Trincanato, der extravagante Erbe einer traditionsreichen Bootswerft, sein Leben in verschwenderischer Dekadenz führt. Sein Lebensstil hat jedoch Konsequenzen: Das Familienunternehmen steht am Rande des Ruins. Als einer der Arbeiter sich unter mysteriösen Umständen das Leben nimmt und kurz darauf Giovanni selbst tot aufgefunden wird, betritt Commissario Montalbano die Bühne. Die Ankunft einer geheimnisvollen Segeljacht im Hafen scheint in direktem Zusammenhang mit Giovannis Tod zu stehen und zieht Montalbano in ein Netz aus Intrigen und internationaler Kriminalität. Wie gewohnt inszeniert Camilleri seine Geschichte mit der für ihn typischen Mischung aus Spannung, Humor und subtiler Gesellschaftskritik. Der Autor versteht es meisterhaft, sizilianische Landschaften und Lebensweisen einzufangen und seine Figuren lebendig und authentisch zu gestalten. Montalbano, mit seinem scharfen Verstand, seiner Liebe zum guten Essen und seiner Mischung aus Zynismus und Empathie, ist erneut der Ankerpunkt, an dem die ganze Geschichte hängt. Seine Ermittlungen führen ihn diesmal sogar Undercover auf eine luxuriöse Yacht, was nicht nur für spannende Wendungen sorgt, sondern auch Montalbano selbst aus seiner Komfortzone holt. Ein besonderes Highlight des Romans ist die Art und Weise, wie Camilleri es versteht, den Charme der sizilianischen Kultur und die Eigenheiten ihrer Bewohner in die Erzählung zu integrieren. Er spielt mit sizilianischen Klischees, ohne dabei ins Lächerliche abzudriften, und verleiht der Geschichte dadurch eine Wärme und Authentizität. Gleichzeitig vermeidet er es geschickt, in die Wiederholungsfalle zu tappen, obwohl die Grundstruktur vieler Montalbano-Romane ähnlich ist. Vielmehr bietet jeder Band ein Wiedersehen mit vertrauten Elementen, aber auch genug frischen Wind, um die Leser*innen stets aufs Neue zu fesseln. Camilleri bleibt sich treu, indem er einen Roman geschrieben hat, der nicht nur ein spannender Krimi, sondern auch eine Liebeserklärung an Sizilien und seine Menschen ist. Montalbano lesen ist wie nach Hause kommen - ich liebe sie einfach, die Krimis um den sizilianischen Commissario Salvo Montalbano! Aus dem Italienischen von Rita Seuß und Walter Kögler.

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