Blick ins Buch
Romane
Ich wäre tendenziell für ein Happy End
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Über das Buch
Ein Mann verirrt sich am Feierabend in seinem Wohnviertel und ihm entgleitet binnen weniger Stunden sein Leben. Der Gast einer Silvesterparty findet sich plötzlich in einem Action-Film wieder und sieht sich zwischen rauschhaft Feiernden vor die Frage gestellt: „rotes oder blaues Kabel?“ Ein dritter füllt den Anrufbeantworter seiner Geliebten mit Geschichten über einen Stau auf der Autobahn – eine entlaufende Giraffe hat ihn ausgelöst, die Wartenden schliddern unversehens in Katastrophen.
Nils Mohl hebt in seinen Storys die Decke bürgerlichen Daseins an und entdeckt darunter Surreales – Ausbruchsphantasien, kleine Freiheiten, Schmerz, Melancholie. Mohls Figuren stoßen ständig an die Grenzen ihrer Beziehungsfähigkeit, doch der Autor begibt sich dabei nicht auf die Suche nach Ursachen, er beobachtet exakt und überlässt es dem Leser, Schlüsse zu ziehen.
Die Sprache von „Ich wäre tendenziell für ein Happy End“ ist sinnlich, rasant, lakonisch. Wenn Nils Mohl ansetzt ist es, als säße man mit seinen Vorstadt-Helden im Wohnzimmer und warte auf einen Rückruf der Frau, oder als läge man mit dem Wolkenknipser auf einer Wiese am See. Geschichten wie Bilder von Edward Hopper!
"Eine bizarre, hoch beschleunigte Erzählmontage."
Deutschlandfunk über Birth. School, Work. Death /
"Ein Text, der mir sehr nah war."
Ingo Schulze über „Schön, dass du da warst“ /
". Prosa, deren Skurrilität und schnelle Schnitte an Filme wie 'Short Cuts' oder 'Pulp Fiction' erinnert."
Hamburger Abendblatt
ISBN9783938442654
VerlagPlöttner Verlag Leipzig
Erscheinungsdatum11.02.09
Seitenzahl140
Haupt-GenreRomane
FormatHardcover
SpracheDeutsch
Preis15.40 €
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