Hyperion (Hyperion Cantos, Book 1)
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
7 unlikely pilgrims, each with their own connection to the mysterious places on the planet Hyperion. The book consists of their stories, each one haunting in its own way. I like how the world unfolds as we get the individual backstories and how some things kinda stay dubious, as well as the weird elements and foggy atmosphere in the tales. They are all different (sub)genres but there are recurring themes keeping them connected. While I enjoyed how this ends I'm compelled to read on in the series to find out how this could possibly continue.
Auf den ersten Blick mutet es wie eine klassische „Space Opera“ an, doch schon im ersten Kapitel mussten wir feststellen: Der Schein trügt. Ein Buch voller Kontraste, inhaltlich und stilistisch. Sieben Pilger, sieben Schicksale werden beschrieben. Alle haben ihre eigene Vergangenheit und ihr eigenes Ziel auf dem Planeten Hyperion. Geeint sind sie, dass sie das Shrine finden wollen. Ein Wesen, ein Gott, ein Roboter, fast etwas Unbeschreibliches, das auf Hyperion weilt und ihre Leben berührt und teilweise auch zerstört hat. Dabei behandelt der Autor größere Themen: Religion und Glaube, Politik, Industrialisierung und der Umgang mit Minderheiten. Es tun sich Abgründe auf und manchmal glaubte ich, Hyperion sei ein Abbild unserer heutigen Welt. Nur wurde das Buch bereits 1989 geschrieben. Zynisch könnte man sagen, dass der Mensch in den knapp 40 Jahren nicht viel dazu gelernt hat, sondern eher die Fertigkeiten perfektioniert hat, um noch mehr Unheil zu stiften. Das Buch überzeugte mich nicht nur vom Inhalt, sondern auch, wie der Autor es schaffte, den Erzählstil den Figuren anzupassen. Ich kann gar nicht sagen, welcher Charakter mich am meisten berührte. So gibt es einen Geistlichen, der mit seinem Glauben hadert, fast vor seinem Glauben flieht. Zunächst ähnelt sein Bericht einer nüchternen Dokumentation, doch im Laufe der Zeit wird er den Gewalten Hyperions ausgesetzt – und so änderte sich dann auch seine Erzählung. Das war harter Tobak. Ihr werdet in dem Buch viele Anspielungen finden, auf andere Bücher und auf biblische Figuren. Manchmal war ich mir nicht sicher, ob es Kritik, neutral oder Lob war. So mag ich es - ich als Leser durfte selbst denken und wurde nicht mit dem literarischen Zahnpfahl in eine Ecke geprügelt. Ich war selbst zwiegespalten, so wie auch manche der Charaktere. Ein Buch, bei dem wir bereits entschieden haben, es ein zweites Mal zu lesen. Es war einfach zu vielschichtig, zu gewaltig, um es nach dem einen Mal in die Ecke zu stellen.
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7 unlikely pilgrims, each with their own connection to the mysterious places on the planet Hyperion. The book consists of their stories, each one haunting in its own way. I like how the world unfolds as we get the individual backstories and how some things kinda stay dubious, as well as the weird elements and foggy atmosphere in the tales. They are all different (sub)genres but there are recurring themes keeping them connected. While I enjoyed how this ends I'm compelled to read on in the series to find out how this could possibly continue.
Auf den ersten Blick mutet es wie eine klassische „Space Opera“ an, doch schon im ersten Kapitel mussten wir feststellen: Der Schein trügt. Ein Buch voller Kontraste, inhaltlich und stilistisch. Sieben Pilger, sieben Schicksale werden beschrieben. Alle haben ihre eigene Vergangenheit und ihr eigenes Ziel auf dem Planeten Hyperion. Geeint sind sie, dass sie das Shrine finden wollen. Ein Wesen, ein Gott, ein Roboter, fast etwas Unbeschreibliches, das auf Hyperion weilt und ihre Leben berührt und teilweise auch zerstört hat. Dabei behandelt der Autor größere Themen: Religion und Glaube, Politik, Industrialisierung und der Umgang mit Minderheiten. Es tun sich Abgründe auf und manchmal glaubte ich, Hyperion sei ein Abbild unserer heutigen Welt. Nur wurde das Buch bereits 1989 geschrieben. Zynisch könnte man sagen, dass der Mensch in den knapp 40 Jahren nicht viel dazu gelernt hat, sondern eher die Fertigkeiten perfektioniert hat, um noch mehr Unheil zu stiften. Das Buch überzeugte mich nicht nur vom Inhalt, sondern auch, wie der Autor es schaffte, den Erzählstil den Figuren anzupassen. Ich kann gar nicht sagen, welcher Charakter mich am meisten berührte. So gibt es einen Geistlichen, der mit seinem Glauben hadert, fast vor seinem Glauben flieht. Zunächst ähnelt sein Bericht einer nüchternen Dokumentation, doch im Laufe der Zeit wird er den Gewalten Hyperions ausgesetzt – und so änderte sich dann auch seine Erzählung. Das war harter Tobak. Ihr werdet in dem Buch viele Anspielungen finden, auf andere Bücher und auf biblische Figuren. Manchmal war ich mir nicht sicher, ob es Kritik, neutral oder Lob war. So mag ich es - ich als Leser durfte selbst denken und wurde nicht mit dem literarischen Zahnpfahl in eine Ecke geprügelt. Ich war selbst zwiegespalten, so wie auch manche der Charaktere. Ein Buch, bei dem wir bereits entschieden haben, es ein zweites Mal zu lesen. Es war einfach zu vielschichtig, zu gewaltig, um es nach dem einen Mal in die Ecke zu stellen.





