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Über das Buch

Hiob, der leidende Gerechte, wurde in der Weltliteratur zum Symbol für das Rätsel des Bösen. Literaten, Theologen und Philosophen haben sich von dieser Gestalt immer wieder anregen lassen und nach Antworten gesucht. Diese sind so zahlreich wie die Leser des Buches. Jedoch bleibt jede hinter dem, was Hiob erdulden musste, hinter seiner Klage, seiner Anklage und seinem Schweigen zurück. Eine Antwort auf das Theodizeeproblem gibt es nicht. Einfühlsam, klug und in feiner Sprachform sagt Rüdiger Lux warum. Weil Hiob mehr ist als ein Problem! Er ist ein unschuldig leidender Mensch, einer der paradigmatisch für die Leiden seines Volkes Israel in der Geschichte sowie die Leiden aller Menschen steht. Mit ihm rühren der Glaube und das Denken an ihre Grenze, an Gott.

Editionen (3)

ISBN9783374028788
VerlagEvangelische Verlagsanstalt
Erscheinungsdatum31.01.18
Seitenzahl320
  • floetenfisch
    floetenfisch

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    Rüdiger Lux’ "Hiob. Im Räderwerk des Bösen" ist eine tiefgründige und zugleich zugängliche Auslegung des Hiobbuches, die die klassische Theodizeefrage („Woher das Böse?“) mit literarischer Sensibilität und theologischer Schärfe behandelt. Lux’ Hiob ist eine gelungene Mischung aus wissenschaftlicher Exegese und spiritueller Reflexion. Es eignet sich sowohl für Theologiestudierende als auch für interessierte Laien, die sich mit der Frage nach Leid und Glauben auseinandersetzen wollen. Lux bietet keine neuen Antworten, sondern markiert die Grenzen der Deutung – doch gerade darin liegt die Stärke des Buches: es zwingt zur ehrlichen Konfrontation mit dem Rätsel des Bösen.

    29. Nov. 2025

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