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H.G. Wells. Band 5: Der Unsichtbare, Teil 1

4,1(4)
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Über das Buch

Splitter widmet dem Meister der Science Fiction eine sechsbändige Prachtausgabe H.G. Wells ist, neben Jules Verne, nicht nur ein, sondern der Ahnherr und Klassiker der modernen Science-Fiction-Literatur. Einige seiner Bücher sind Schlüsselwerke des utopischen Zukunftsromans, »Der Krieg der Welten« etwa, »Die Insel des Dr. Moreau« und natürlich »Die Zeitmaschine«. Im Laufe der Jahrzehnte sind sie unzählige Male adaptiert, interpretiert, kopiert, zitiert und auch persifliert worden. Allein »Der Krieg der Welten« ist ein äußerst beliebter Stoff, auch und gerade im Comic, und dürfte so oft im Stil der jeweiligen Zeit verarbeitet worden sein – von Orson Welles‘ legendärer Hörspielfassung, die 1938 in den USA angeblich für Massenpanik sorgte, bis hin zu Roland Emmerichs »Independence Day« 1 & 2 (Tim Burtons »Mars Attacks!« nicht zu vergessen) –, dass der eigentliche Urheber dahinter gerne vergessen wird. Szenarist Dobbs hat sich deshalb nun daran begeben, zusammen mit einigen ausgewählten Zeichnern eine zeitgemäße Interpretation der Hauptwerke von H.G. Wells im klassischen Geist vorzulegen – neben den eingangs genannten Titeln zudem noch »Der Unsichtbare«, ein weiteres Beispiel dafür, dass die Erzählungen von Wells stets spannend sind, unterhaltsam, auch amüsant und vor allem eins: zeitlos aktuell!
ISBN9783958395015
VerlagSplitter-Verlag
Erscheinungsdatum22.01.18
Seitenzahl56

Rezensionen & Bewertungen

4 Bewertungen

1 Rezensionen

4,1

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  • bookhooked
    bookhooked

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    5,0

    Macht bedeutet auch Verantwortung.

    "Der Unsichtbare" von H.G. Wells ist das letzte Buch, das in der Graphic-Novel-Reihe adaptiert wurde. Der Autor Dobbs hat bei jeder Geschichte mit einem anderen Illustrator zusammen gearbeitet und so bekam jede Geschichte ihr eigenes Kleid. Die Bilder gefallen mir auch hier ziemlich gut. Die Darstellung der Szenen, in der sich der Unsichtbare ohne Verkleidung unter den Menschen bewegt, sich vorbeischleicht oder sogar handgreiflich wird, sind super umgesetzt. In dieser Geschichte nimmt Wells erneut Bezug auf die Wissenschaft und den Missbrauch dieser. Griffin, der schon vor seiner Verwandlung, eher isoliert gelelebt hat, entfremdet sich durch seine Unsichtbarkeit noch weiter von der Gesellschaft. Was zunächst für ihn Freiheit bedeutet, nämlich unbemerkt durch die Welt zu streifen, wird nach und nach zu einem Gefängnis. Griffin wird zusehends paranoid und er missbraucht seine Unsichtbarbeit. Er überschreitet immer mehr die Grenzen von Moral und Ethik. Ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Teil weitergeht. Wird Griffin einen Preis für seine wissenschaftliche Entdeckung zahlen müssen?

    30. Juli 2025

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