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Heidegger, die Juden, die Shoah
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Über das Buch
In der aktuellen Diskussion um Martin Heideggers "Schwarze Hefte" spielt Donatella Di Cesares Buch "Heidegger, die Juden, die Shoah" eine zentrale Rolle. Es zeigt, dass Heidegger im Kontext einer langen Tradition des Antisemitismus in der Philosophie zu lesen ist, zu der auch Kant, Hegel und Nietzsche gehören. Der Philosoph schreibt dem Judentum eine spezifische Bedeutung in der Geschichte zu. Diese Bedeutung stellt sich als eine Anordnung von Stereotypen dar, die metaphysisch gerechtfertigt werden. Indem Heidegger die "Judenfrage" in sein Denken aufnimmt, fällt er also in ein metaphysisches Denken zurück. Di Cesare spricht deshalb von einem "metaphysischen Antisemitismus". Zuletzt aber bildet die Shoah das Zentrum, auf das Heideggers Äußerungen bezogen werden. Das Buch ist auch ein Beitrag zur Frage nach der Verantwortung der Philosophie für die Vernichtung der Juden in Europa.
Die deutsche Ausgabe ist erheblich erweitert und berücksichtigt bereits die „Schwarzen Hefte“ der Jahre 1942 bis 1948.
Editionen (1)
ISBN9783465142539
VerlagKlostermann, Vittorio
Erscheinungsdatum30.11.15
Seitenzahl406
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreReligion & Glaube
FormatE-Book
SpracheDeutsch
Preis153.20 €
Autorin / Autor
Über Donatella Di Cesare
Donatella Di Cesare ist Professorin für Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom.
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