Blick ins Buch

Haus zur Sonne: Roman | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025

3,8(15)
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Über das Buch

ISBNB0F49DS21B
VerlagKiepenheuer & Witsch eBook
Erscheinungsdatum14.08.25
Seitenzahl311

Rezensionen & Bewertungen

15 Bewertungen

5 Rezensionen

3,8

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  • beatknete
    beatknete

    42 Follower

    5,0

    Ergreifend

    Der Autor nimmt einen an der Hand und führt einen durch die Zeit in der Klinik. Die Geschichte ist wirklich packend und zeigt, wie intensiv und zugleich vergänglich diese besondere Phase sein kann. Trotz aller schönen Momente schwingt immer mit, dass diese Zeit irgendwann endet – genau das macht das Buch so emotional. Eine echte Achterbahn der Gefühle mit einer Atmosphäre, die lange nachwirkt.

    Ergreifend

    19. Apr. 2026

  • readrichhainz
    readrichhainz

    233 Follower

    5,0

    „Will, wer nicht mehr leben will, denn wirklich sterben?“

    Schon dieser eine Satz setzt den Ton für Haus zur Sonne. Leise, ambivalent, existenziell. Und genau so liest sich auch das Buch. Für mich ist der Roman vor allem eine metaphorische Auseinandersetzung mit einer psychischen Erkrankung – konkret mit manischen und depressiven Episoden. Spürbar. Zugänglich. Man wird nicht belehrt, sondern hineingezogen in einen inneren Zustand, der schwankt, kippt, sich auflöst und wieder zusammensetzt. Was viele vielleicht als Schwäche lesen würden, ist für mich die eigentliche Stärke: Das Buch ist manchmal verwirrend, teilweise orientierungslos. Der rote Faden wirkt stellenweise verloren, manches wiederholt sich. Es gibt Passagen, die sich nicht „richtig“ anfühlen im klassischen Sinn von Dramaturgie oder Spannungsbogen. Aber genau das macht die Erzählung so konsequent und authentisch. Was für mich persönlich immer ein klares Zeichen für ein sehr gutes Buch ist: Ich denke noch sehr lange darüber nach. Und genau das ist hier passiert.

    „Will, wer nicht mehr leben will, denn wirklich sterben?“

    11. Jan. 2026

  • clowdy83
    clowdy83

    18 Follower

    4,5

    Da der Autor selbst Betroffener ist, schreibt er schonungslos und ehrlich. Die kurzen Kapitel und die fiktionalen Simulationen sind bewusst verwirrend und chaotisch und schwanken stark. Diese Wechsel zwischen Klarheit und Chaos wirken nicht willkürlich, sondern erzeugen das Gefühl, selbst in den Zuständen zwischen Manie und Depression zu taumeln. Ein gelungener Roman, der zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt.

    12. Okt. 2025

3 von 5 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 268%
letteraturista
letteraturista11. Jan. 2026

Was für ein Delikates Thema sich entfaltet und die Herangehensweise des Textes zeugt bisher von großartigem Einfühlungsvermögen des Autors. Bin im Bann. Hoffe es bleibt so. Meine Erwartungen sind jetzt hoch.

Seite 4414%

2 Kommentare verdeckt

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