Blick ins Buch
Über das Buch
Ein Grundlagenwerk zur Geschichte der Psychiatrie.
Im 19. Jahrhundert etablierten sich Irrenanstalten als Orte der Verwahrung für psychisch Kranke und werden seitdem gefürchtet. Die Kritik an der Anstalt ist so alt wie die Institution selbst, Psychiatriegeschichte ist daher ohne die Geschichte der Psychiatriekritik nicht zu schreiben. Trotz unübersehbarer Probleme und wiederkehrender öffentlicher Kontroversen blieb die Anstalt lange Zeit die zentrale Einrichtung für die Behandlung und Kontrolle psychischer Abweichungen. Erst in den 1970er Jahren wurden grundlegende Reformen durchgeführt. Was waren die Bedingungen für diese Reformen? Auf welche Änderungen zielten sie? Welche Kontinuitäten lassen sich feststellen?
Cornelia Brink untersucht die Psychiatrie als Teil des Ordnungsgefüges einer Gesellschaft. Ihr Fokus liegt dabei auf der Schwelle zwischen Psychiatrie und Außenwelt, die dem Drinnen und dem Draußen angehört: ein Ort von medizinischer und sozialer Relevanz, von rechtlichen Regelungen und hoher symbolischer Bedeutung. Die Untersuchung eröffnet eine neue Perspektive auf die Psychiatrie, deren Geschichte an die Gesellschaftsgeschichte rückgebunden wird.
Editionen (1)
ISBN9783835306233
VerlagWallstein Verlag
Erscheinungsdatum01.04.10
Seitenzahl551
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreGeschichte & Archäologie
FormatHardcover
SpracheDeutsch
Preis47.30 €
Autorin / Autor
Über Cornelia Brink
Cornelia Brink, geb. 1961, ist Historikerin am Historischen Seminar der Universität Freiburg. Sie veröffentlichte u.a.: »Ikonen der Vernichtung, Öffentlicher Gebrauch von Fotografien aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern nach 1945« (1998) und »Auschwitz in der Paulskirche. Erinnerungspolitik in Fotoausstellungen der sechziger Jahre« (2000).
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