Grand Hotel Europa
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Beschreibung
»Mit ›Grand Hotel Europa‹ hat der Niederländer Ilja Leonard Pfeijffer einen europäischen Gesellschaftsroman geschrieben, voller Ironie und Witz.« Welt am Sonntag
Ein junger Page, Abdul, empfängt den Schriftsteller auf den Marmorstufen des Eingangsportals, über dem in goldenen Lettern der Name "Grand Hotel Europa" zu lesen ist. Sie rauchen eine erste Zigarette und kommen miteinander ins Gespräch. Der Schriftsteller spricht von Venedig und von Clio, seiner großen Liebe, die ihn verlassen hat. Nun ist er hier, bezieht sein Zimmer in diesem geheimnisvollen Hotel, und während er die eleganten Gäste kennenlernt, fragt er sich, wie er Clio zurückgewinnen kann. - "Grand Hotel Europa" erzählt von einem alten Kontinent, auf dem vor lauter Geschichte kein Raum für die Zukunft ist und die einzige Perspektive der Tourismus. Es ist ein Roman über unsere europäische Identität und die Nostalgie am Ende einer Ära.
»Das Werk ist eine Liebeserklärung und zugleich ein Untergangsbuch, das die mentale Verfasstheit Europas in einer packenden Erzählung zum Leben erweckt. Nach der Lektüre ist man stolz auf diesen Kontinent, aber auch ein bisschen besorgt, wie es weitergehen wird mit diesem Europa.« Süddeutsche Zeitung
»Man hat das Gefühl, an einem der Tische im Speisesaal des alten Grand Hotel Europa zu sitzen. Der Majordomus serviert soeben die Spezialität des Hauses, und man amüsiert sich gemeinsam mit diesem holländischen Schriftsteller im Maßanzug über die Eigenheiten der wenigen anderen Gäste, ist berührt von ihren Schicksalen und staunt über ihre Geschichten.« Thomas Loibl
Monatelang an der Spitze der niederländischen Bestsellerliste
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
ILJA LEONARD PFEIJFFER, 1968 in den Niederlanden geboren, schreibt Romane, Lyrik, Essays, Theaterstücke und Songtexte. 2014 erhielt er den renommierten Libris Literatuur Prijs für seinen Roman »Das schönste Mädchen von Genua«, der zurzeit verfilmt wird. »Grand Hotel Europa« stand mehr als sechs Monate an der Spitze der niederländischen Bestsellerliste und wird derzeit in zahlreiche Sprachen übersetzt. Auch in Deutschland gelang Ilja Pfeijffer der Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Pfeijffer lebt in Genua und gilt als einer der herausragenden Schriftsteller der Niederlande.
Beiträge
Schöne Metaphern und interessante Story. Die Umsetzung und die Charaktere fand ich hingegen nicht sehr gut oder einprägsam und die moralischen Zeigefinger nur bedingt und wenn dann auch auf den Autor selbst angebracht. Selbstreflektion habe ich zu wenig gefunden und umsetzbare Lösungen ebensowenig.
Mal wieder gehöre ich zu jenen mit der Unpopular Opinion. Währen alle, vor natürlich das Feuilleton, diesen Roman in den Himmel jubeln, kann ich die positiven Meinungen in keinster Weise nachvollziehen. Das beginnt schon mit den Figuren, die mir entweder enorm unsympathisch sind, auf eine Art und Weise, dass ich mit denen nicht 400+ Seiten verbringen will. Cleo finde ich furchtbar, aber damit passt sie zum Erzähler, der mehr oder weniger identisch mit dem Autoren scheint. Beide haben ihre Nasen ganz weit oben und halten sich für etwas Besseres. Deshalb folgt sogleich Punkt zwei, weshalb ich dieses Buch nicht mag: der erhobene Zeigefinger. Oder eher die erhobene Zeige-Keule. Die wird hier mächtig geschwungen und gerne wird auch alles damit klitzeklein geschlagen. Igitt. Dem gehe ich lieber aus dem Weg. Zum Beispiel zieht der Erzähler/Autor gerne über Touristen her. Die sind rücksichtslos, verblendet und ignorant. Damit hat er Recht, das streite ich gar nicht ab. ABER: der Erzähler/Autor gondelt selbst fröhlich von Ort zu Ort. Ist dabei aber natürlich kein Tourist. NEIN. Er ist schliesslich Autor und schreibt über seine Erlebnisse. Deshalb darf er (ver-)urteilen und ist auch kein Tourist. Deshalb ist er etwas Besseres als der ganze Rest. Als nächstes zieht er darüber her, dass alle nur nach Vorurteilen leben, aber kaum tauchen ein paar Amerikaner im Hotel auf, stempelt er diese gleich als Idioten ab. Ich frage mich, ob das so gewollt ist? Falls ja, hat es Pfeijffer sehr schlecht transportiert. Ich hätte dieses angeblich hochliterarische Werk oft am liebsten gegen die Wand gepfeffert, weil mir diese selbstgefällige Idiotie so auf den Wecker ging. Ein Hoch auf die gehobene Literatur!
Beschreibung
»Mit ›Grand Hotel Europa‹ hat der Niederländer Ilja Leonard Pfeijffer einen europäischen Gesellschaftsroman geschrieben, voller Ironie und Witz.« Welt am Sonntag
Ein junger Page, Abdul, empfängt den Schriftsteller auf den Marmorstufen des Eingangsportals, über dem in goldenen Lettern der Name "Grand Hotel Europa" zu lesen ist. Sie rauchen eine erste Zigarette und kommen miteinander ins Gespräch. Der Schriftsteller spricht von Venedig und von Clio, seiner großen Liebe, die ihn verlassen hat. Nun ist er hier, bezieht sein Zimmer in diesem geheimnisvollen Hotel, und während er die eleganten Gäste kennenlernt, fragt er sich, wie er Clio zurückgewinnen kann. - "Grand Hotel Europa" erzählt von einem alten Kontinent, auf dem vor lauter Geschichte kein Raum für die Zukunft ist und die einzige Perspektive der Tourismus. Es ist ein Roman über unsere europäische Identität und die Nostalgie am Ende einer Ära.
»Das Werk ist eine Liebeserklärung und zugleich ein Untergangsbuch, das die mentale Verfasstheit Europas in einer packenden Erzählung zum Leben erweckt. Nach der Lektüre ist man stolz auf diesen Kontinent, aber auch ein bisschen besorgt, wie es weitergehen wird mit diesem Europa.« Süddeutsche Zeitung
»Man hat das Gefühl, an einem der Tische im Speisesaal des alten Grand Hotel Europa zu sitzen. Der Majordomus serviert soeben die Spezialität des Hauses, und man amüsiert sich gemeinsam mit diesem holländischen Schriftsteller im Maßanzug über die Eigenheiten der wenigen anderen Gäste, ist berührt von ihren Schicksalen und staunt über ihre Geschichten.« Thomas Loibl
Monatelang an der Spitze der niederländischen Bestsellerliste
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
ILJA LEONARD PFEIJFFER, 1968 in den Niederlanden geboren, schreibt Romane, Lyrik, Essays, Theaterstücke und Songtexte. 2014 erhielt er den renommierten Libris Literatuur Prijs für seinen Roman »Das schönste Mädchen von Genua«, der zurzeit verfilmt wird. »Grand Hotel Europa« stand mehr als sechs Monate an der Spitze der niederländischen Bestsellerliste und wird derzeit in zahlreiche Sprachen übersetzt. Auch in Deutschland gelang Ilja Pfeijffer der Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Pfeijffer lebt in Genua und gilt als einer der herausragenden Schriftsteller der Niederlande.
Beiträge
Schöne Metaphern und interessante Story. Die Umsetzung und die Charaktere fand ich hingegen nicht sehr gut oder einprägsam und die moralischen Zeigefinger nur bedingt und wenn dann auch auf den Autor selbst angebracht. Selbstreflektion habe ich zu wenig gefunden und umsetzbare Lösungen ebensowenig.
Mal wieder gehöre ich zu jenen mit der Unpopular Opinion. Währen alle, vor natürlich das Feuilleton, diesen Roman in den Himmel jubeln, kann ich die positiven Meinungen in keinster Weise nachvollziehen. Das beginnt schon mit den Figuren, die mir entweder enorm unsympathisch sind, auf eine Art und Weise, dass ich mit denen nicht 400+ Seiten verbringen will. Cleo finde ich furchtbar, aber damit passt sie zum Erzähler, der mehr oder weniger identisch mit dem Autoren scheint. Beide haben ihre Nasen ganz weit oben und halten sich für etwas Besseres. Deshalb folgt sogleich Punkt zwei, weshalb ich dieses Buch nicht mag: der erhobene Zeigefinger. Oder eher die erhobene Zeige-Keule. Die wird hier mächtig geschwungen und gerne wird auch alles damit klitzeklein geschlagen. Igitt. Dem gehe ich lieber aus dem Weg. Zum Beispiel zieht der Erzähler/Autor gerne über Touristen her. Die sind rücksichtslos, verblendet und ignorant. Damit hat er Recht, das streite ich gar nicht ab. ABER: der Erzähler/Autor gondelt selbst fröhlich von Ort zu Ort. Ist dabei aber natürlich kein Tourist. NEIN. Er ist schliesslich Autor und schreibt über seine Erlebnisse. Deshalb darf er (ver-)urteilen und ist auch kein Tourist. Deshalb ist er etwas Besseres als der ganze Rest. Als nächstes zieht er darüber her, dass alle nur nach Vorurteilen leben, aber kaum tauchen ein paar Amerikaner im Hotel auf, stempelt er diese gleich als Idioten ab. Ich frage mich, ob das so gewollt ist? Falls ja, hat es Pfeijffer sehr schlecht transportiert. Ich hätte dieses angeblich hochliterarische Werk oft am liebsten gegen die Wand gepfeffert, weil mir diese selbstgefällige Idiotie so auf den Wecker ging. Ein Hoch auf die gehobene Literatur!






