Gösta Berling

Gösta Berling

Taschenbuch
3.02

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Beschreibung

Selma Lagerlöfs Gösta Berling entfaltet in episodischer Form die Geschichte eines entlassenen Pfarrers, der als charismatischer, selbstzerstörerischer Kavalier auf Ekeby in Värmland lebt. Zwischen Liebesintrigen, sozialem Niedergang, moralischer Prüfung und wundersamer Rettung verbindet der Roman realistische Milieuschilderung mit Legende, Märchen und mythischer Überhöhung. Sein Stil ist musikalisch, bildkräftig und mündlich-erzählerisch geprägt; literarisch steht das Werk an der Schwelle zwischen skandinavischem Realismus, Neuromantik und moderner Sagenpoetik. Lagerlöf, 1858 in Mårbacka geboren, schöpfte aus der Landschaft, den Erzähltraditionen und den sozialen Erinnerungen ihrer värmländischen Heimat. Ihre Tätigkeit als Lehrerin, ihre genaue Beobachtung ländlicher Gemeinschaften und ihr Interesse an Schuld, Gnade und menschlicher Wandlung prägten diesen Debütroman. In Gösta Berling verwandelt sie regionale Überlieferung in Weltliteratur und begründete damit jene erzählerische Eigenart, die ihr 1909 den Nobelpreis einbrachte. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die psychologische Tiefe, historische Atmosphäre und poetische Phantasie gleichermaßen suchen. Gösta Berling ist kein bloßer Heimatroman, sondern eine kunstvolle Untersuchung von Freiheit, Verantwortung und Erlösung.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Klassiker
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
208
Preis
13.40 €

Beiträge

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Alle
2

Ein Klassiker, der mir immer wieder begegnet ist, dann auch noch von der vielgeliebten und vielgelobten Selma Lagerlöf. Natürlich musste ich die Saga um Gösta Berling also lesen. Leider sind wir nicht miteinander klar gekommen; das Buch war für mich leider eine herbe Enttäuschung. Die Geschichten, die erzählt werden, gaben mir nämlich gar nichts. Weder konnten die Figuren mein Interesse wecken, noch erfuhr ich sonderlich viel über das Leben im damaligen Schweden. Ich habe mir extra Bilder der Umgebung angesehen, in der Geschichten angesiedelt sind, und es ist eine wundervolle Gegend. Davon konnte ich in dem Buch aber nichts spüren. Überhaupt hatte ich für alles nur ein müdes Schulterzucken übrig. Nichts konnte mich irgendwie faszinieren, ergreifen oder meine Neugierde wecken. Dinge geschehen halt. Und dann geschieht noch etwas mehr. Von mir aus. Lagerlöf habe ich damit für mich persönlich abgehakt. Ihre Kinderbücher werde ich nicht ganz aus meiner imaginären Liste streichen, aber die Titel für die erwachsene Leserschaft scheinen mich nicht einzuschliessen. Also lasse ich es wohl. Auch wenn ich es natürlich wirklich schade finde, einen Namen wie Selma Lagerlöf aus meiner Leseplanung entfernen zu müssen.

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