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Das war leider anstrengend
Kea lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in einfachen Verhältnissen. Der Vater wurde schon vor Jahren zwangsrekrutiert, um in der Armee des Königs zu kämpfen. Als Kea einem Drachen begegnet, entsteht eine Verbindung und sie erhält das Mal einer Drachenreiterin. Somit steht sie zwischen der Entscheidung, sich der Armee des grausamen Königs anzuschließen oder mit ihrem Drachen zu den Jadekämpfern zu fliegen, die dem König Widerstand leisten. Ohne groß darüber nachzudenken, schließt sie sich den Jadekriegern an, um dort zur Kriegerin ausgebildet zu werden. Schon der Anfang in die Geschichte gestaltet sich sehr holprig. Szenenwechsel erfolgen zu abrupt und die Welt sowie Keas Leben werden nur kurz angerissen, bevor sie auch schon ihrem Drachen begegnet und sich auf die verborgene Insel der Jadekrieger begibt. Nach dem überstürzten Start wird hier dann ausführlich der Alltag und Schulunterricht beschrieben. Der Rest der Handlung findet fast nur auf dieser Insel statt und es geschieht nicht wirklich viel. Die Insel und das Leben hier werden allerdings sehr detailliert und bildhaft beschrieben, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Dieser hier beschriebene Mikrokosmos hat mir gefallen. Das hat den Rest aber leider nicht wettgemacht. Von der restlichen Welt und dem Magiesystem wird fast nichts bekannt, der Schreibstil ist hölzern, unbedarft und gerade am Anfang sind die Dialoge sehr komisch und unauthentisch. Es gibt einige Fehler, teils haben anscheinend auch ganze Sätze gefehlt. Die Protagonist*innen sind um die 16 Jahre, benehmen sich aber manchmal echt kindisch, Protagonistin Kea hat vollkommen unnachvollziehbare Stimmungswechsel und stellt öfters mal überflüssige Fragen. Das hier dargestellte Weltbild, vor allem das Frauenbild, hat mich oft den Kopf schütteln lassen und fast dazu gebracht, das Buch, welches schon so keine Freude war, abzubrechen. Frauen werden als Zicken oder Flittchen bezeichnet, es gibt Sätze wie "weil er Angst hat, ich würde gleich losheulen, so wie andere Mädchen", eine Frau, die mit dunkler Haut beschrieben wird, hat etwas "Wildes und Exotisches" an sich usw. Auch die Art, wie mit den Drachen umgegangen, war unstimmig. Auf der einen Seite werden sie verehrt und als stolze Tiere beschrieben, die nicht einfach von Menschen untergeordnet werden können, auf der anderen Seite werden sie gebändigt und gezähmt und in einer Szene brüllt die Protagonistin ihren Drachen an, er habe ihr gefälligst zu gehorchen und dürfe nichts ohne ihren Befehl machen. Ihr Love Interest ist auch nicht unbedingt sympathisch, keine Ahnung, was sie an diesem gemeinen und versnobten Typen findet. Das war leider alles sehr unrund, ich hätte am liebsten abgebrochen und werde die Reihe nicht weiterverfolgen.
18. Dez. 2025
Das war leider anstrengend
Kea lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in einfachen Verhältnissen. Der Vater wurde schon vor Jahren zwangsrekrutiert, um in der Armee des Königs zu kämpfen. Als Kea einem Drachen begegnet, entsteht eine Verbindung und sie erhält das Mal einer Drachenreiterin. Somit steht sie zwischen der Entscheidung, sich der Armee des grausamen Königs anzuschließen oder mit ihrem Drachen zu den Jadekämpfern zu fliegen, die dem König Widerstand leisten. Ohne groß darüber nachzudenken, schließt sie sich den Jadekriegern an, um dort zur Kriegerin ausgebildet zu werden. Schon der Anfang in die Geschichte gestaltet sich sehr holprig. Szenenwechsel erfolgen zu abrupt und die Welt sowie Keas Leben werden nur kurz angerissen, bevor sie auch schon ihrem Drachen begegnet und sich auf die verborgene Insel der Jadekrieger begibt. Nach dem überstürzten Start wird hier dann ausführlich der Alltag und Schulunterricht beschrieben. Der Rest der Handlung findet fast nur auf dieser Insel statt und es geschieht nicht wirklich viel. Die Insel und das Leben hier werden allerdings sehr detailliert und bildhaft beschrieben, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Dieser hier beschriebene Mikrokosmos hat mir gefallen. Das hat den Rest aber leider nicht wettgemacht. Von der restlichen Welt und dem Magiesystem wird fast nichts bekannt, der Schreibstil ist hölzern, unbedarft und gerade am Anfang sind die Dialoge sehr komisch und unauthentisch. Es gibt einige Fehler, teils haben anscheinend auch ganze Sätze gefehlt. Die Protagonist*innen sind um die 16 Jahre, benehmen sich aber manchmal echt kindisch, Protagonistin Kea hat vollkommen unnachvollziehbare Stimmungswechsel und stellt öfters mal überflüssige Fragen. Das hier dargestellte Weltbild, vor allem das Frauenbild, hat mich oft den Kopf schütteln lassen und fast dazu gebracht, das Buch, welches schon so keine Freude war, abzubrechen. Frauen werden als Zicken oder Flittchen bezeichnet, es gibt Sätze wie "weil er Angst hat, ich würde gleich losheulen, so wie andere Mädchen", eine Frau, die mit dunkler Haut beschrieben wird, hat etwas "Wildes und Exotisches" an sich usw. Auch die Art, wie mit den Drachen umgegangen, war unstimmig. Auf der einen Seite werden sie verehrt und als stolze Tiere beschrieben, die nicht einfach von Menschen untergeordnet werden können, auf der anderen Seite werden sie gebändigt und gezähmt und in einer Szene brüllt die Protagonistin ihren Drachen an, er habe ihr gefälligst zu gehorchen und dürfe nichts ohne ihren Befehl machen. Ihr Love Interest ist auch nicht unbedingt sympathisch, keine Ahnung, was sie an diesem gemeinen und versnobten Typen findet. Das war leider alles sehr unrund, ich hätte am liebsten abgebrochen und werde die Reihe nicht weiterverfolgen.
18. Dez. 2025






