Geller Girls: Von Müttern und Töchtern

Geller Girls: Von Müttern und Töchtern

Taschenbuch
2.64

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
240
Preis
2.02 €

Beiträge

1
Alle
2

Das einzige, was man dem Roman zu Gute halten kann, ist, dass er so schlecht ist, dass es wieder amüsant wird. In Richtung der 'Schlefaz' auf Tele5. Es fängt schon beim ständigen kokettieren damit an, dass sie ja absolut nicht wie die Gilmore Girls seien. Sie seien aber große Fans und - es spielt wohl im selben Serienuniversum - und wären schon mal in Stars Hollow gewesen. Ach, und Luke wäscht sich nach dem Klogang nicht die Hände. (Darf man das überhaupt? In das Werk anderer Autoren eingreifen und deren Charakteren so unsympathische Eigenschaften aufdrücken?) Weiter geht es damit, dass die Geschichte zwar unbedingt eigenständig sein will, aber jeder Charakter aus Gilmore Girls-Ideen besteht, die nur genommen und durcheinander gewürfelt wurden. Es sind keinerlei eigenständige Ideen dabei - wenn man mal davon absieht, dass ein Dorfbewohner traditionell Jogginghosen trägt, hui! Oh, und dass die spießigen Alten hier die Ex-Schwiegereltern (die leider kaum stattfinden), und Melodys Eltern hingegen dauerbekiffte Blumenkinder sind. Und es endet damit, dass eigentlich nichts passiert. Zwei Mädchen treffen zwei Jungen, zwei Mädchen bekommen die zwei Jungen. Fertig. Keine Hindernisse, kein Herzschmerz, keine lustigen Situationen, nichts. Wäre da nicht die Tatsache, dass Shane der Crowdpleaser für die Fanfraktion der psychotischen Liebhaber ist. Zwar haben wir hier noch keine richtige Rapefiction, aber wenn er schon bei der Bitte, er möge nicht gleich am ersten Tag in ihr Zimmer einbrechen, kein 'Nein' vertragen kann, ist es bis dahin auch nicht weit hin. Solange stalkt er sie eben. Aber nicht einmal das führt zu einem Konflikt. Es passiert also absolut NICHTS. Darüber hinaus sollte die Autorin echt ihre Lektorin feuern. Nicht nur, dass die nichts zum nicht vorhandenen Spannungsaufbau gesagt hat, sie hat auch völlig ständige Wortwiederholungen, Namensverwechslungen bei den Charakteren und im Korrektorat dauerhaft falsche Zeichensetzung übersehen. Letztlich ist es sprachlich wie inhaltlich eher eine Form von - schlechter - Fanfiction, in die sich die Autorin in meinen Augen auch noch selbst eingebaut hat, und die nur minimal abgewandelt wurde, um damit Geld verdienen zu können. Mir persönlich wäre das aber noch zu geklaut und wäre ich Amy Sherman-Palladino (Erschafferin der Gilmore Girls), würde ich klagen.

Beitrag erstellen