Gefühle in Zeiten des Kapitalismus
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Beschreibung
Eva Illouz zeigt in diesem zum Klassiker gewordenen Buch, dass der Kapitalismus eine intensive emotionale Kultur ausgebildet hat, die sich in allen Lebensbereichen zeigt: am Arbeitsplatz, in der Familie und in jeder Form von sozialen Beziehungen. Und während ökonomische Beziehungen immer stärker durch Gefühle bestimmt werden, gilt für das Reich der Gefühle, dass sie durch eine Ökonomisierung geprägt sind, die von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Trennung das Gefühlsleben reguliert. Illouz geht diesem emotionalen Kapitalismus nach – in Internet-Chats und Partnerbörsen, in Lifestyle-Magazinen und Filmen. Und sie nimmt jene Berufsgruppe in den Blick, die aus den Irrungen und Wirrungen der Gefühle ihr Kapital zieht: die klinischen Psychologen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Eva Illouz, geboren 1961, ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Studiendirektorin am Centre européen de sociologie et de science politique, CSE-EHESS in Paris. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Anneliese-Meier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und den EMET-Preis für Sozialwissenschaften. Ihre Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Beschreibung
Eva Illouz zeigt in diesem zum Klassiker gewordenen Buch, dass der Kapitalismus eine intensive emotionale Kultur ausgebildet hat, die sich in allen Lebensbereichen zeigt: am Arbeitsplatz, in der Familie und in jeder Form von sozialen Beziehungen. Und während ökonomische Beziehungen immer stärker durch Gefühle bestimmt werden, gilt für das Reich der Gefühle, dass sie durch eine Ökonomisierung geprägt sind, die von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Trennung das Gefühlsleben reguliert. Illouz geht diesem emotionalen Kapitalismus nach – in Internet-Chats und Partnerbörsen, in Lifestyle-Magazinen und Filmen. Und sie nimmt jene Berufsgruppe in den Blick, die aus den Irrungen und Wirrungen der Gefühle ihr Kapital zieht: die klinischen Psychologen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Eva Illouz, geboren 1961, ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Studiendirektorin am Centre européen de sociologie et de science politique, CSE-EHESS in Paris. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Anneliese-Meier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und den EMET-Preis für Sozialwissenschaften. Ihre Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Editionen (4)
Beiträge
Gesellschaftskritik•Emotionen im Neoliberalismus
In ihrem Buch „Gefühle in Zeiten des Kapitalismus“ wirft Eva Illouz einen kritischen Blick auf die Verflechtungen von Emotionen und kapitalistischen Strukturen. Mit einer analytischen Tiefe zeigt Illouz, wie wirtschaftliche Prinzipien längst auch die intimsten Bereiche unseres Lebens durchdringen und prägen. Dabei beleuchtet sie, wie Gefühle nicht nur privat, sondern auch gesellschaftlich und ökonomisch organisiert werden. Illouz argumentiert, dass Liebe, Begehren und Beziehungen zunehmend von Konsumlogik und Marktmechanismen beeinflusst werden. Dating-Apps, Self-Help-Literatur und Paartherapie dienen ihr dabei als zentrale Beispiele, um aufzuzeigen, wie romantische Beziehungen in eine Welt des ständigen Optimierens und Verwertens eingebettet werden. Gefühle werden in diesem Kontext zu einer Ware, die bewertet, optimiert und konsumiert werden kann – mit oft ernüchternden Folgen für zwischenmenschliche Verbindungen. Mit anschaulichen Beispielen zeigt sie, wie kapitalistische Ideologien nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern auch unser Selbstverständnis und unsere Beziehungen beeinflussen. Illouz legt dabei die Widersprüche offen: Während der Kapitalismus scheinbar grenzenlose Freiheit und Selbstverwirklichung verspricht, führt er oft zu Unsicherheit, Isolation und emotionaler Ausbeutung. Mit einer Bewertung von 4/5 ist „Gefühle in Zeiten des Kapitalismus“ ein ebenso kluges wie anregendes Werk.
Beiträge
Gesellschaftskritik•Emotionen im Neoliberalismus
In ihrem Buch „Gefühle in Zeiten des Kapitalismus“ wirft Eva Illouz einen kritischen Blick auf die Verflechtungen von Emotionen und kapitalistischen Strukturen. Mit einer analytischen Tiefe zeigt Illouz, wie wirtschaftliche Prinzipien längst auch die intimsten Bereiche unseres Lebens durchdringen und prägen. Dabei beleuchtet sie, wie Gefühle nicht nur privat, sondern auch gesellschaftlich und ökonomisch organisiert werden. Illouz argumentiert, dass Liebe, Begehren und Beziehungen zunehmend von Konsumlogik und Marktmechanismen beeinflusst werden. Dating-Apps, Self-Help-Literatur und Paartherapie dienen ihr dabei als zentrale Beispiele, um aufzuzeigen, wie romantische Beziehungen in eine Welt des ständigen Optimierens und Verwertens eingebettet werden. Gefühle werden in diesem Kontext zu einer Ware, die bewertet, optimiert und konsumiert werden kann – mit oft ernüchternden Folgen für zwischenmenschliche Verbindungen. Mit anschaulichen Beispielen zeigt sie, wie kapitalistische Ideologien nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern auch unser Selbstverständnis und unsere Beziehungen beeinflussen. Illouz legt dabei die Widersprüche offen: Während der Kapitalismus scheinbar grenzenlose Freiheit und Selbstverwirklichung verspricht, führt er oft zu Unsicherheit, Isolation und emotionaler Ausbeutung. Mit einer Bewertung von 4/5 ist „Gefühle in Zeiten des Kapitalismus“ ein ebenso kluges wie anregendes Werk.





