Frühlings Erwachen: Eine Kindertragödie
von Frank Wedekind
Taschenbuch
1.01
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Beschreibung
Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen: Eine Kindertragödie" entfaltet in prägnanten, oft schneidend knappen Szenen das Drama heranwachsender Jugendlicher, deren körperliches Erwachen auf eine Welt aus Schweigen, Drill und moralischer Heuchelei trifft. Zwischen Melchior, Moritz und Wendla verhandelt das Stück Sexualität, Bildung, Schuld und Tod als Symptome einer repressiven bürgerlichen Ordnung. Sein Stil verbindet naturalistische Milieuschärfe mit grotesker Überzeichnung und symbolischer Verdichtung; literaturgeschichtlich steht es an der Schwelle zur Moderne und weist bereits auf Expressionismus und antibürgerliches Theater voraus. Frank Wedekind, 1864 geboren, war ein Autor, Schauspieler und scharfer Beobachter gesellschaftlicher Konventionen. Seine eigene Distanz zu wilhelminischer Moral, seine Erfahrungen mit Zensur, Schule, Bohème und publizistischer Provokation prägten seinen Blick auf institutionelle Autorität. In "Frühlings Erwachen" verdichtet er weniger autobiographische Bekenntnisse als eine grundsätzliche Anklage gegen Erziehungssysteme, die Unwissenheit produzieren und sie anschließend bestrafen. Dieses Buch ist allen Leserinnen und Lesern zu empfehlen, die die Entstehung moderner Dramatik verstehen wollen. Trotz seines historischen Kontextes bleibt es beklemmend gegenwärtig, weil es zeigt, wie Sprachlosigkeit junge Menschen gefährdet. Wedekinds Tragödie fordert nicht Mitleid allein, sondern kritisches Denken über Verantwortung, Aufklärung und Freiheit.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Lyrik & Dramen
Sub-Genre
Dramen & Theaterstücke
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
64
Preis
8.90 €
Beschreibung
Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen: Eine Kindertragödie" entfaltet in prägnanten, oft schneidend knappen Szenen das Drama heranwachsender Jugendlicher, deren körperliches Erwachen auf eine Welt aus Schweigen, Drill und moralischer Heuchelei trifft. Zwischen Melchior, Moritz und Wendla verhandelt das Stück Sexualität, Bildung, Schuld und Tod als Symptome einer repressiven bürgerlichen Ordnung. Sein Stil verbindet naturalistische Milieuschärfe mit grotesker Überzeichnung und symbolischer Verdichtung; literaturgeschichtlich steht es an der Schwelle zur Moderne und weist bereits auf Expressionismus und antibürgerliches Theater voraus. Frank Wedekind, 1864 geboren, war ein Autor, Schauspieler und scharfer Beobachter gesellschaftlicher Konventionen. Seine eigene Distanz zu wilhelminischer Moral, seine Erfahrungen mit Zensur, Schule, Bohème und publizistischer Provokation prägten seinen Blick auf institutionelle Autorität. In "Frühlings Erwachen" verdichtet er weniger autobiographische Bekenntnisse als eine grundsätzliche Anklage gegen Erziehungssysteme, die Unwissenheit produzieren und sie anschließend bestrafen. Dieses Buch ist allen Leserinnen und Lesern zu empfehlen, die die Entstehung moderner Dramatik verstehen wollen. Trotz seines historischen Kontextes bleibt es beklemmend gegenwärtig, weil es zeigt, wie Sprachlosigkeit junge Menschen gefährdet. Wedekinds Tragödie fordert nicht Mitleid allein, sondern kritisches Denken über Verantwortung, Aufklärung und Freiheit.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Lyrik & Dramen
Sub-Genre
Dramen & Theaterstücke
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
64
Preis
8.90 €



