From Devils and Mermen: Gay Yaoi Fantasy Romance

From Devils and Mermen: Gay Yaoi Fantasy Romance

Taschenbuch
3.73

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Beschreibung

From Devils and Mermen Band 4 - Print 184 Seiten Gay/Yaoi Fantasy Romance Das große Finale der Tetralogie! Cain wiedergefunden zu haben, ist für Sèl beinahe unbegreiflich. Er kann kaum glauben, wie sehr ihm der liebevolle, stumme Fischmensch gefehlt hat. Was die beiden aber mit dem kleinen, blinden Passagier machen, den der Dämon mit auf die Insel brachte, steht noch in den Sternen. Cain erleidet durch die aktuellen Geschehnisse immer mehr Flashbacks und bekommt eine Ahnung von seinem früheren Leben, welches völlig anders war, als er es ahnen konnte. Er und der Teufel sind sich viel ähnlicher, als sie beide dachten, doch angesichts der permanenten Bedrohung durch den offenen Schlund, erscheint es Sèl umso wichtiger seine Prioritäten zu definieren. Er will mit Dakrath, der Rotte, den Aykrothis, seiner ganzen Vergangenheit abschließen, um ein neues Leben zu beginnen und dafür gibt es nur einen Ausweg ... Ausführliche Leseprobe, Hörproben und weitere Infos zum Autor: www.akira-arenth.com

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
184
Preis
6.99 €

Beiträge

2
Alle
3

Story: Der Teufel Sèl führt ein überaus langweiliges Leben – anstatt wie seine Brüder als Seelenjäger verruchte und bösartige Menschen zur Strecke zu bringen, fristet er sein Dasein als Quäler, was bedeutet den Verdammten tagtäglich größtmögliche Schmerzen zuzufügen. Das ändert sich als eines Tages sein ältester Bruder schwer verletzt in die unterirdischen Reiche zurückkehrt. Da es zu wenig Seelenjäger gibt, die die Gemeinschaft mit passender, menschlicher Nahrung versorgen, entschließt sich der Rat der Teufel Sèl eine Chance zu geben. Er bekommt den Seelenkristall der Verletzten ausgehändigt und darf zusammen mit seinem anderen Bruder Dakrath an die Oberfläche. Dieser sieht in Sèl mehr als einen Dorn im Augen und schon bald ist Sèl gezwungenermaßen auf sich selbst gestellt … Eigene Meinung: „From Devils and Mermen“ ist eine Horror Fantasy Reihe von Akira Arenth, der in verschiedenen Genres aktiv ist und sich in den letzten Jahren bei der queeren Leserschaft einen Namen gemacht hat. Der erste Band markiert nur den knapp 180-seitigen Auftakt der 5-bändigen Reihe, die sich um Sèl und den Fischmenschen Cain drehen. Die Romane erschienen auch als Sammelband, der sowohl die Tetralogie um Sèl und Cain enthält, als auch den Zusatzband, der Dakraths Geschichte erzählt. Der Einstieg in die Geschichte ist unerwartet blutig und horrorlastig, nach dem Prolog wird „From Devils and Mermen“ jedoch wesentlich lockerer und humoristischer, wenngleich es immer wieder düstere Passagen gibt. Man lernt Sèl kennen, einen Leviath, dessen Aufgabe die magischen Kristalle, mit denen die Seelenjäger der Gemeinschaft auf die Suche nach verderbten Seelen gehen, wieder aufzuladen. Dies geschieht indem die Quäler einem Menschen größtmögliche Pein zufügen, denn davon leben die Kristalle. Neben diesem recht eintönigen Job, ist Sèl in der Nahrungskette ziemlich weit unten, da er für einen Leviath eher schmächtig gebaut ist. Nichtsdestotrotz ist es nicht auf den Mund gefallen und weiß mit Worten umzugehen, was ihm ungemein hilft, selbst zum Seelenjäger aufzusteigen. Die Geschichte besticht von Anfang an durch recht viel Gewalt, Blut und Vergewaltigung – Leser, die mit diesen Themen wenig anfangen können, sollten daher überlegen, ob „From Devils and Mermen“ etwas für sie ist. Akira Arenth nimmt kein Blatt vor den Mund – sei es bei blutigen Folterszenen oder den Vergewaltigungen, mit denen Sèl zu Beginn immer wieder zu kämpfen hat. Insgesamt ist die Geschichte sehr brutal, sprich nichts für zarte Gemüter. Dafür ist die Fantasywelt durchaus interessant aufgebaut, wenngleich sie fast schon zu exotisch daher kommt – gerade die Sache mit den Kristallen wirkt auf den ein oder anderen Fantasyfan ein wenig seltsam. Doch wenn man die Hintergründe erst einmal verstanden hat und sich die Geschichte in die Menschenwelt verlagert, wird es einfacher, ihr zu folgen. Die Figuren sind interessant, sind aber schwer nachvollziehbar – gerade Sèl ist schwer zu verstehen. Weder wehrt er sich gegen die Schikanen seiner Brüder, noch ist er zu Beginn sonderlich aktiv. Das liegt natürlich auch daran dass dem Leser die Gepflogenheiten der Leviath nur schwer fassen kann und es einem schwerfällt, ihre Handlungen nachzuvollziehen. Sie reagieren und agieren anders als Menschen, was es erschwert sich mit dem Protagonisten zu identifizieren. Zum Glück entwickelt Sèl im Laufe der Geschichte ein bisschen mehr Stärke und wird aktiver – bleibt zu hoffen, dass sich diese Entwicklung in den nächsten Bände fortsetzt. Die übrigen Figuren bleiben leider recht blass, da man nur wenig von ihnen erfährt. Cain kommt nur am Rande beziehungsweise im letzten Drittel vor, Dakrath ist der typische Antagonist, der in den weiteren Bänden gewiss eine größere Rolle spielt. Die restlichen Figuren werden nicht näher beleuchtet, so dass man im Grunde nur Sèl kennenlernt. Stilistisch ist „From Devils and Mermen“ nicht für jeden Geschmack geeignet – Akira Arenth hat eine recht schnodderige, lockere Sprache, was auch am Ich-Erzähler Sèl liegt. Er ist direkt, vulgär, nimmt kein Blatt vor den Mund und wendet sich mit seinen Kommentaren, Beschreibungen und Erklärungen immer wieder an den Leser. Darüber hinaus hat der Roman seinen ganz eigenen, rauen Witz – man muss die Art Humor mögen, ansonsten wird man mit dem Buch wahrscheinlich nicht glücklich. Ein wenig störend sind zudem die Infodumps am Anfang, als die Hintergründe der Welt und der Leviath erklärt wurden – vieles hätte man auch in die Handlung mit einfließen lassen können, um die Menge an Informationen am Anfang zu vermeiden. Ansonsten entwirft der Autor eine bunte Welt, die sich von den üblichen Fantasyromanen abhebt. Fazit: Der erste Band der „From Devils and Mermen“ ist ein schöner Auftakt von Akira Arenths Fantasy-Reihe, insofern man mit dem lockeren, schnodderigen Stil, dem rauen Thema und den ungewöhnlichen Figuren zurecht kommt. Wer es romantischer mag, wird mit dem Buch definitiv nicht glücklich, ebenso sollte man kein Problem mit Vergewaltigungen und Splatter haben. Akira Arenth legt einen ungewöhnlichen Genremix vor, dessen Humor und Witz man mögen muss, um Sèls Geschichte genießen zu können. Am besten reinlesen und sich selbst ein Bild machen.

5

Sèl ist ein Teufel, doch ziemlich genervt von seinem Job, er ist nämlich ein „Quäler“ und darf nicht wie seine Brüder an die Erdoberfläche zu den Menschen um Seelen zu sammeln. Auf Dauer wird es in den Höhlen unter der Erde echt öde und immer nur Menschen quälen nervt auch. Außerdem entspricht er nicht den Standards, ist eher schmächtig und die moderne Rottönung der Haut hat er beim Schlüpfen auch nicht abbekommen... Sèl stellt sich dem Leser gleich zu Beginn vor und erklärt im besten Erklärbär Modus alles, was es zu wissen gibt, sei es wie man seinen Namen aussprechen soll (Cell) oder wie es bei den Teufeln mit der Fortpflanzung so läuft oder was es mit den verschiedenen Kristallen auf sich hat. Gerade Letzteres fand ich sehr interessant. Das Ganze wird mit viel Humor an den Leser gebracht, sodass es nicht trocken wirkt. Kaum hatte ich angefangen zu lesen, war ich auch schon wieder durch, gut, dass ich gleich schon Band 2 da hatte. Der Humor hat wieder mal genau meinen Geschmack getroffen und auch die Horror Elemente haben mir gefallen. Die Menschen kommen in der Geschichte nicht gut weg, und wenn man sich so umschaut, fragt man sich vielleicht, wo denn diese Kristalle in der heutigen Zeit geblieben sind. So geht es in Band 1 von From Devils and Mermen nicht nur um einen frechen Teufel, bösen Humor und ein paar Sex Szenen, sondern auch um kritische Themen, wenn man ein bisschen genauer hinschaut. 4,5 Sterne

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