Frauen

Frauen

Taschenbuch
4.410
HarvardUsaFreundschaftHausfrau

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Beschreibung

Frauen – Auf der Suche nach sich selbst
Mira, Val, Kyla und ihre Freundinnen begegnen sich 1968 in Harvard. In den braven Fünfzigern zu unterwürfiger Angepasstheit erzogen, rebellieren sie gegen die starren Konventionen, die ihnen Erziehung und Gesellschaft auferlegt haben. Jede von ihnen muss ihren Weg wählen, wenn es darum geht, sich für Familie oder Karriere zu entscheiden, Herausforderungen und Probleme zu bewältigen oder für ihre Rechte zu kämpfen. Und als sie aus den verschiedensten Gründen ihr Dasein als Ehefrau, Hausfrau und Mutter hinter sich lassen, beginnt die Suche nach dem eigenen Leben erst recht.
„Ein Buch, das Leben verändert“ (Fay Weldon)

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Generationenromane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
848
Preis
27.80 €

Autorenbeschreibung

Marilyn French, 1929 in New York geboren, unterrichtete ab 1964 englische Literatur u.a. in Harvard, wo sie 1972 mit einer Arbeit über James Joyce promovierte. Ihr Bestseller «Frauen» wurde erstmals 1977 veröffentlicht und in über 20 Sprachen übersetzt. Marilyn French starb 2009 in New York.

Beiträge

1
Alle
4.5

Eine umfassende Darstellung der Lebensweise verschiedener Frauen in Amerika. Zunächst wird der damals herrschende American Dream insbesondere die Housewife-Fantasy ausgelebt, von der sich die Frauen immer weiter abwenden und sich von den Männern in ihren Leben lösen. Der Roman erzählt vom Träumen, Scheitern, Hoffen, öffentlicher Stigmatisierung und vor allem von Liebe unter Freundinnen. Mich hat besonders die Erzählung rund um Bildung und sexueller Identität innerhalb der ´68-Bewegung interessiert. Schockierend festzustellen war, dass im Großen und Ganzen die Themen der Frauen vor 50(!!!!!) Jahren in der Abstraktion wenig anders sind als die Themen mit denen sich zeitgenössische Feminist:innen auseinandersetzen. Das Buch hat mich erschüttert und gleichzeitig herzerwärmend zurückgelassen. Der Einzige Mangel ist für mich dabei in der editierten Fassung die Verwendung diskriminierender Ausdrücke, das hätte meiner Meinung nach durch ein sensitivity Reading durchaus verändert werden können, ohne, dass die Bedeutung sich verändert hätte.

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