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Familie Hempel ist die Portiersfamilie in einem Mehrparteienhaus unterschiedlichster Gesellschaftsschichten. Frau Hempel erledigt alle anfallenden Arbeiten, Herr Hempel, der immer nur Hempel von seiner Frau genannt wird, ist Schuster und hat gut zu tun. Tochter Laura hat die Wirtschaftsschule beendet und arbeitet zunächst als Kindermädchen und später als Dienstmädchen in herrschaftlichen Kreisen und schwärmt für einen jungen, aber verarmten Grafen. Mutter Hempel wünscht sich für ihr einziges Kind jedoch ein besseres Leben als das eines Dienstmädchens und so arbeitet sie hart und spart jede Silbermünze. Doch auch sie selbst träumt von einem ruhigeren und besseren Leben außerhalb der Stadt. Dieser Roman erschien bereits im Jahr 1913 und ist eine herzliche und humorvolle Studie der damaligen Gesellschaft. Mutter Hempel hat mir als Charakter richtig gut gefallen; trotz der dunklen Kellerwohnung, des Lärms der Stadt und der nie endenden Arbeit ist sie immer mit Humor unterwegs und hält alles zusammen. Egal ob arm oder reich, alle haben ihre kleinen und großen Sorgen. Die Sprache ist herrlich zeitgemäß und macht einen besonderen Reiz des Buches aus. Besonders schön fand ich die vielen kleinen eingestreuten Aphorismen, die mir oft ein Schmunzeln ins Gesicht zauberten. “Der beste Rat ist der, der uns am besten gefällt.” “Der Mensch tastet in Lärm und Ungewissheit vorwärts, aber still und sicher geht die Zeit ihren Weg.” “Man plant viel, aber was man tut, hat man niemals gewollt.” Mir hat dieser Klassiker aus der Reclam-Reihe sehr gut gefallen und ich kann ihn euch für unterhaltsame Lesestunden wirklich sehr empfehlen.
1. Mai 2026
Familie Hempel ist die Portiersfamilie in einem Mehrparteienhaus unterschiedlichster Gesellschaftsschichten. Frau Hempel erledigt alle anfallenden Arbeiten, Herr Hempel, der immer nur Hempel von seiner Frau genannt wird, ist Schuster und hat gut zu tun. Tochter Laura hat die Wirtschaftsschule beendet und arbeitet zunächst als Kindermädchen und später als Dienstmädchen in herrschaftlichen Kreisen und schwärmt für einen jungen, aber verarmten Grafen. Mutter Hempel wünscht sich für ihr einziges Kind jedoch ein besseres Leben als das eines Dienstmädchens und so arbeitet sie hart und spart jede Silbermünze. Doch auch sie selbst träumt von einem ruhigeren und besseren Leben außerhalb der Stadt. Dieser Roman erschien bereits im Jahr 1913 und ist eine herzliche und humorvolle Studie der damaligen Gesellschaft. Mutter Hempel hat mir als Charakter richtig gut gefallen; trotz der dunklen Kellerwohnung, des Lärms der Stadt und der nie endenden Arbeit ist sie immer mit Humor unterwegs und hält alles zusammen. Egal ob arm oder reich, alle haben ihre kleinen und großen Sorgen. Die Sprache ist herrlich zeitgemäß und macht einen besonderen Reiz des Buches aus. Besonders schön fand ich die vielen kleinen eingestreuten Aphorismen, die mir oft ein Schmunzeln ins Gesicht zauberten. “Der beste Rat ist der, der uns am besten gefällt.” “Der Mensch tastet in Lärm und Ungewissheit vorwärts, aber still und sicher geht die Zeit ihren Weg.” “Man plant viel, aber was man tut, hat man niemals gewollt.” Mir hat dieser Klassiker aus der Reclam-Reihe sehr gut gefallen und ich kann ihn euch für unterhaltsame Lesestunden wirklich sehr empfehlen.
1. Mai 2026






