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Das Beste, was ich seit langem gelesen habe 🫶🐲
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So beginnt Rebecca Yarros ihren Romantasy-Roman Fourth Wing und beschreibt damit den Reiterquadranten des Basgiath War College, auf das Violet Sorrengail geschickt wird. Sie muss einige lebensgefährliche Aufgaben meistern, um sich vor den anderen Kadetten zu beweisen. Später werden die durchsetzungsfähigsten und stärksten Kadetten zu Drachenreitern ausgebildet. Sie werden von Drachen erwählt und müssen dann auf deren Rücken das Land und die Bevölkerung an der Front vor dem Bösen beschützen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr schwergefallen – so viel Neues auf einmal und dazu noch viele neue Namen. „Elena Sosa, Brayyden Blackburn. Captain Fitzgibbons liest die Liste der Verstorbenen vor.“ Obwohl man von diesen Charakteren davor noch nie etwas gehört hat, werden Verstorbene regelmäßig namentlich genannt. Aber nach einem holprigen Start wird bald klar, welche Namen wirklich wichtig sind, und man findet dann doch einen guten Zugang zu den Geschehnissen am College. Die meisten Charaktere sind leider sehr eindimensional: ein Bösewicht, der grundlos in jeder denkbaren und undenkbaren Situation einfach böse ist; eine Freundin, die immer nett und sympathisch ist. Auch Violet wird so krampfhaft sympathisch dargestellt, dass sie keine Ecken und Kanten hat und nahezu keine eigenen Entscheidungen trifft. Violet wirkt nur deshalb interessant, weil sie die Hauptfigur ist – nicht wegen ihrer Persönlichkeit. Viel spannender waren Persönlichkeiten wie Xaden und Dain, die beide eine interessante Entwicklung durchgemacht haben. Die Kadetten sollen eigentlich alle 20 Jahre oder älter sein, wirken aber eher wie hormongesteuerte Teenager. „Wenn du Sex haben willst – und du solltest oft welchen haben, angesichts der Tatsache, dass man nie weiß, was der nächste Tag so bringt“ ist einer der letzten Tipps, die Violet von ihrer älteren Schwester bekommt. Und auch später am College mit Sätzen wie „Wenigstens eine von uns bekommt ein paar dringend benötigte Orgasmen“ scheint ständig nur Sex im Vordergrund zu stehen. Das wirkte auf mich leicht unpassend und übertrieben, gerade wenn man bedenkt, dass es sich hier um Elitesoldaten handeln soll, die ihr Land verteidigen. Die Drachen waren für mich ein absolutes Highlight. Der stumpfe und trockene Tairn im Gegensatz zur jungen, frechen Andarna war die perfekte Kombination. Auch die detailreichen Nahkampfszenen haben mir sehr gut gefallen, da sie realistisch und sinnvoll beschrieben wurden. Leider haben sich im Verlauf des Buches einige Ungereimtheiten aufgetan, und auch nach dem Ende bleiben grundlegende Fragen offen. Die Welt, die Rebecca Yarros hier geschaffen hat, ist durchaus spannend, und das Setting am War College hat mich angesprochen. Allerdings wird insgesamt nur das Nötigste beschrieben, was zum Plot beiträgt. Dadurch wirkt die Welt recht blass. Vielleicht ist das Buch aber auch gerade deswegen so beliebt, weil nichts Überflüssiges beschrieben wird und es somit kaum Längen aufweist. Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Ich werde auch den nächsten Teil lesen und hoffe, dass sich einige meiner Fragen klären werden. Empfehlen würde ich Fourth Wing vor allem als Einstieg in das Fantasy-Genre. Gerade wenn man zuvor viel und gerne Romance gelesen hat, kann dieser Romantasy-Roman mit seiner einfachen und modernen Sprache eine gute Brücke bilden – und vielleicht Lust auf mehr Fantasy machen.
13. Sept. 2025
So beginnt Rebecca Yarros ihren Romantasy-Roman Fourth Wing und beschreibt damit den Reiterquadranten des Basgiath War College, auf das Violet Sorrengail geschickt wird. Sie muss einige lebensgefährliche Aufgaben meistern, um sich vor den anderen Kadetten zu beweisen. Später werden die durchsetzungsfähigsten und stärksten Kadetten zu Drachenreitern ausgebildet. Sie werden von Drachen erwählt und müssen dann auf deren Rücken das Land und die Bevölkerung an der Front vor dem Bösen beschützen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr schwergefallen – so viel Neues auf einmal und dazu noch viele neue Namen. „Elena Sosa, Brayyden Blackburn. Captain Fitzgibbons liest die Liste der Verstorbenen vor.“ Obwohl man von diesen Charakteren davor noch nie etwas gehört hat, werden Verstorbene regelmäßig namentlich genannt. Aber nach einem holprigen Start wird bald klar, welche Namen wirklich wichtig sind, und man findet dann doch einen guten Zugang zu den Geschehnissen am College. Die meisten Charaktere sind leider sehr eindimensional: ein Bösewicht, der grundlos in jeder denkbaren und undenkbaren Situation einfach böse ist; eine Freundin, die immer nett und sympathisch ist. Auch Violet wird so krampfhaft sympathisch dargestellt, dass sie keine Ecken und Kanten hat und nahezu keine eigenen Entscheidungen trifft. Violet wirkt nur deshalb interessant, weil sie die Hauptfigur ist – nicht wegen ihrer Persönlichkeit. Viel spannender waren Persönlichkeiten wie Xaden und Dain, die beide eine interessante Entwicklung durchgemacht haben. Die Kadetten sollen eigentlich alle 20 Jahre oder älter sein, wirken aber eher wie hormongesteuerte Teenager. „Wenn du Sex haben willst – und du solltest oft welchen haben, angesichts der Tatsache, dass man nie weiß, was der nächste Tag so bringt“ ist einer der letzten Tipps, die Violet von ihrer älteren Schwester bekommt. Und auch später am College mit Sätzen wie „Wenigstens eine von uns bekommt ein paar dringend benötigte Orgasmen“ scheint ständig nur Sex im Vordergrund zu stehen. Das wirkte auf mich leicht unpassend und übertrieben, gerade wenn man bedenkt, dass es sich hier um Elitesoldaten handeln soll, die ihr Land verteidigen. Die Drachen waren für mich ein absolutes Highlight. Der stumpfe und trockene Tairn im Gegensatz zur jungen, frechen Andarna war die perfekte Kombination. Auch die detailreichen Nahkampfszenen haben mir sehr gut gefallen, da sie realistisch und sinnvoll beschrieben wurden. Leider haben sich im Verlauf des Buches einige Ungereimtheiten aufgetan, und auch nach dem Ende bleiben grundlegende Fragen offen. Die Welt, die Rebecca Yarros hier geschaffen hat, ist durchaus spannend, und das Setting am War College hat mich angesprochen. Allerdings wird insgesamt nur das Nötigste beschrieben, was zum Plot beiträgt. Dadurch wirkt die Welt recht blass. Vielleicht ist das Buch aber auch gerade deswegen so beliebt, weil nichts Überflüssiges beschrieben wird und es somit kaum Längen aufweist. Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Ich werde auch den nächsten Teil lesen und hoffe, dass sich einige meiner Fragen klären werden. Empfehlen würde ich Fourth Wing vor allem als Einstieg in das Fantasy-Genre. Gerade wenn man zuvor viel und gerne Romance gelesen hat, kann dieser Romantasy-Roman mit seiner einfachen und modernen Sprache eine gute Brücke bilden – und vielleicht Lust auf mehr Fantasy machen.
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Seitenbasierte Kommentare

Ich will es kaufen aber weiß nicht ob es sich lohnt,gibt es Meinungen?
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Autorin / Autor
Rebecca Yarros ist die Platz 1 ›New York Times‹-, ›Wall Street Journal‹-, ›USA Today‹- und auch international erfolgreiche Bestsellerautorin von einer Vielzahl von Romanen, darunter Fourth Wing und The Last Letter. Sie ist Trägerin des British-Book-Awards für das Book of the Year und des Alex-Awards der American Library Association. Sie liebt Militärhelden und ist seit über zwanzig Jahren glücklich mit ihrem eigenen verheiratet. Die Mutter von sechs Kindern findet man neben dem Eishockeyplatz oder heimlich Gitarre spielend, wenn sie nicht gerade schreibt. Sie und ihre Familie leben in Colorado mit ihren sturen englischen Bulldoggen, zwei temperamentvollen Chinchillas und zwei Katzen, die sie alle beherrschen. Nachdem sie ihr jüngstes Kind zunächst als Pflegekind aufgenommen und dann adoptiert haben, engagiert Rebecca sich leidenschaftlich für Kinder im staatlichen Pflegesystem durch ihre gemeinnützige Organisation ›One October‹, die sie 2019 gemeinsam mit ihrem Mann gegründet hat. Mehr über ihre Ziele zur Verbesserung der Lebensumstände von Kindern in Pflegefamilien erfährt man auf www.oneoctober.org.
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