Fernwehland: Roman | »Kati Naumann hat die Gabe, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen.« NDR Kultur | Historischer Roman | Frauenunterhaltung | Reise I Familie
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Buchinformationen
Beiträge
Potenzial das Jahreshighlight zu werden
Simone und Henri machen nochmal eine Fahrt auf dem Schiff Astoria. Das hieß, als sie sich darauf vor über 40 Jahren kennengelernt haben, Völkerfreundschaft und war das erste Kreuzfahrtschiff der DDR. Henri kann sich nur schwer in die Rolle des Passagiers einfinden, er ist halt durch und durch Matrose. Durch Zufall treffen sie auf Frida. Die Schwedin war beim Stapellauf des Kreuzers dabei, damals hieß das Schiff Stockholm. Auch sie verbindet eine bittersüße Geschichte mit der Astoria. Die Geschichte wird in 2 Zeitebenen erzählt. Zum einen 2019, als das Schiff die Astoria ist und von Poole aus zur Kreuzfahrt aufbricht. Zum anderen ab 1939. Da war Henris Vater noch ein Kind,, wächst als Halbwaise bei den Großeltern auf während seine Mutter mit der Weißen Flotte auf der Elbe fährt um Geld zu verdienen. Damals wünscht sich Erwin nichts mehr, als Matrose zu werden. Doch dann kommt der 2. Weltkrieg, die DDR und das Leben dazwischen. Für seinen Sohn Henri möchte Erwin nichts mehr, als dass sich wenigstens dessen Wunsch zur See zu fahren erfüllt. Doch auch da geschehen unerwartete Ereignisse, die das Leben so vieler durcheinander bringt und bis 2019 nachwirken. Als dann auch noch die junge impulsive Elli auf der Astoria zu den 3en stößt, müssen sich alle mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Ohne zu bewerten versteht die Autorin es die Geschichte der DDR und ihrer Bürger, egal welcher Überzeugung, niederzuschreiben. Sie erzählt mit großer Intensität eine hervorragend recherchierte Geschichte. Vor allem die Rückblicke fand ich sehr interessant. Man merkt, daß Kati Naumann sehr viel Herzblut, Zeit und Energie in ihre Arbeit steckt. Das Buch ist unterhaltend, lehrreich und fesselnd zugleich. Dank der Zeittafel am Ende kann man nachvollziehen was wirklich so passiert ist, das macht das Buch gleich viel lebensechter. Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!
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Potenzial das Jahreshighlight zu werden
Simone und Henri machen nochmal eine Fahrt auf dem Schiff Astoria. Das hieß, als sie sich darauf vor über 40 Jahren kennengelernt haben, Völkerfreundschaft und war das erste Kreuzfahrtschiff der DDR. Henri kann sich nur schwer in die Rolle des Passagiers einfinden, er ist halt durch und durch Matrose. Durch Zufall treffen sie auf Frida. Die Schwedin war beim Stapellauf des Kreuzers dabei, damals hieß das Schiff Stockholm. Auch sie verbindet eine bittersüße Geschichte mit der Astoria. Die Geschichte wird in 2 Zeitebenen erzählt. Zum einen 2019, als das Schiff die Astoria ist und von Poole aus zur Kreuzfahrt aufbricht. Zum anderen ab 1939. Da war Henris Vater noch ein Kind,, wächst als Halbwaise bei den Großeltern auf während seine Mutter mit der Weißen Flotte auf der Elbe fährt um Geld zu verdienen. Damals wünscht sich Erwin nichts mehr, als Matrose zu werden. Doch dann kommt der 2. Weltkrieg, die DDR und das Leben dazwischen. Für seinen Sohn Henri möchte Erwin nichts mehr, als dass sich wenigstens dessen Wunsch zur See zu fahren erfüllt. Doch auch da geschehen unerwartete Ereignisse, die das Leben so vieler durcheinander bringt und bis 2019 nachwirken. Als dann auch noch die junge impulsive Elli auf der Astoria zu den 3en stößt, müssen sich alle mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Ohne zu bewerten versteht die Autorin es die Geschichte der DDR und ihrer Bürger, egal welcher Überzeugung, niederzuschreiben. Sie erzählt mit großer Intensität eine hervorragend recherchierte Geschichte. Vor allem die Rückblicke fand ich sehr interessant. Man merkt, daß Kati Naumann sehr viel Herzblut, Zeit und Energie in ihre Arbeit steckt. Das Buch ist unterhaltend, lehrreich und fesselnd zugleich. Dank der Zeittafel am Ende kann man nachvollziehen was wirklich so passiert ist, das macht das Buch gleich viel lebensechter. Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!





