Fenitschka. Eine Sommererzählung
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Beschreibung
Im spätsommerlichen Paris lernt Max eine ungewöhnliche, sehr eigenständig denkende und lebende Studentin kennen. Der Psychologe ist fasziniert von der jungen Russin. Die beiden kommen sich nahe, doch ihre Beziehung schwankt auf für ihn rätselhafte Weise zwischen vertrauensvoller Freundschaft und Verliebtheit. Max und Fenitschka verlieren sich aus den Augen, um sich später noch einmal zu treffen …
Die Emanzipationsversuche einer jungen Frau um 1900, psychologisch einfühlsam erzählt von der russisch-deutschen Schriftstellerin und Rilke-Freundin Lou Andreas-Salomé (1861–1937). Mit einer Nachbemerkung und Anmerkungen.
Buchinformationen
Beiträge
Wohltuend moderne Erzählung von 1889
Fenitschka ist eine spannende Erzählung über eine junge Frau, die für ihre Zeit sehr emanzipiert lebt und ist. Interessant auch die Versuche der männlichen Erzählstimme (der Roman ist aus der Perspektive eines jungen Mannes, der soeben in Psychologie promoviert hat, geschrieben), Fenitschka und ihr Handeln zu interpretieren und verstehen. „Warum nur? Warum hatte er in beiden Fällen ihr Wesen so typisch genommen, so grob fixiert?“, fragte er sich. Es war ganz merkwürdig, wie schwer es fiel, die Frauen in ihrer rein menschlichen Mannigfaltigkeit aufzufassen und nicht immer nur von der Geschlechtsnatur aus, nicht immer nur halb schematisch. Sei es, dass man sie idealisierte oder satanisierte, immer vereinfachte man sie durch eine einzelne Rückbeziehung auf den Mann. (S. 62)
Beschreibung
Im spätsommerlichen Paris lernt Max eine ungewöhnliche, sehr eigenständig denkende und lebende Studentin kennen. Der Psychologe ist fasziniert von der jungen Russin. Die beiden kommen sich nahe, doch ihre Beziehung schwankt auf für ihn rätselhafte Weise zwischen vertrauensvoller Freundschaft und Verliebtheit. Max und Fenitschka verlieren sich aus den Augen, um sich später noch einmal zu treffen …
Die Emanzipationsversuche einer jungen Frau um 1900, psychologisch einfühlsam erzählt von der russisch-deutschen Schriftstellerin und Rilke-Freundin Lou Andreas-Salomé (1861–1937). Mit einer Nachbemerkung und Anmerkungen.
Buchinformationen
Beiträge
Wohltuend moderne Erzählung von 1889
Fenitschka ist eine spannende Erzählung über eine junge Frau, die für ihre Zeit sehr emanzipiert lebt und ist. Interessant auch die Versuche der männlichen Erzählstimme (der Roman ist aus der Perspektive eines jungen Mannes, der soeben in Psychologie promoviert hat, geschrieben), Fenitschka und ihr Handeln zu interpretieren und verstehen. „Warum nur? Warum hatte er in beiden Fällen ihr Wesen so typisch genommen, so grob fixiert?“, fragte er sich. Es war ganz merkwürdig, wie schwer es fiel, die Frauen in ihrer rein menschlichen Mannigfaltigkeit aufzufassen und nicht immer nur von der Geschlechtsnatur aus, nicht immer nur halb schematisch. Sei es, dass man sie idealisierte oder satanisierte, immer vereinfachte man sie durch eine einzelne Rückbeziehung auf den Mann. (S. 62)




