Feenstaub
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Poetisch und doch schmerzvoll.
"Es heißt, wenn man etwas Schönes denkt, an eine gute Erinnerung, während man den Feenstaub einatmet, könne man fliegen." "Feenstaub" von Cornelia Travniceks ist für mich ein modernes Peter Pan Märchen, kommt man doch nicht umhin an den gleichnamigen Roman von James Matthew Barrie zu denken. "Es heißt alle Kinder verlassen eines Tages das Niemandsland." In einer namenlosen Stadt, auf einer für die Stadtbewohner unsichtbaren Insel inmitten eines Flusses, der durch ebenjene namenlose Stadt fließt, leben die Jungen Petru, Cheta und Magare. Jeder dieser Jungs ist hier gelandet, weil er entweder keine Familie hat oder zum Geldverdienen weggeschickt wurde. Zum ewigen Kindsein verdonnert - denn wer erwachsen wird muss die Insel verlassen -, ziehen sie durch die Straßen der Stadt und beklauen die Passanten. Ihre Beute wird regelmäßig von ihrem "Boss", einem Erwachsenen namens Kakadzil, abgeholt. Um den Schmerz der Einsamkeit und das Gefühl des Verlorenseins zu ertragen, versorgen sich die Jungs bei einem Dealer mit dem sogenannten Feenstaub, der sie ihrer trostlosen Welt entrückt und ihnen ein leichtes Gefühl gibt. Ein Gefühl vom Fliegen. Obwohl diese Geschichte stark an Peter Pan erinnert und die Autorin sehr poetisch Sequenzen aus dem Leben der Jungen beschreibt, ist dieser Roman doch vor allem sehr sozialkritisch. Er erzählt von Kindern, deren unschuldiges Aussehen von Erwachsenen ausgenutzt wird und die von denen, die ihnen doch eigentlich Schutz bieten sollten ausgebeutet und drangsaliert werden. Das einzige wonach sich diese Kinder sehnen, ist eine Familie. Und so sehen sie voller Angst in ihre Zukunft und fragen sich, welche Wahl sie im Leben wohl haben oder ob es nicht besser wäre zu fliegen ... Ein schönes, poetisches und doch auch sehr schmerzvolles Buch, das mein Herz schon ziemlich schwer machte, ob des Schicksals dieser Kinder. Es ist ein Buch, das man aber auch von Seite zu Seite genießen muss. "Du bist vielleicht ein verlorener Junge, Petru, aber solange etwas verloren ist, bedeutet das auch, dass noch jemand danach sucht."

Sehr schön 😍
Ich habe die Geschichte der Jungs geliebt und außerdem sehr genossen. Ich fand wundervoll das man sich zu dem buch selbst viel dazu denken konnte und die hälfte der geschichte ist zwischen den Wörtern in meinem Kopf entstanden. Das ende verstehe ich nicht komplett, aber ich verstehe grob worum es am ende geht also kann ich ja mit dem buch abschließen 🫣
Ich gebe es zu, hier war ich ganz klares Coveropfer. Hinter dem süßen Cover verbirgt sich eine lustige Geschichte mit einer sympatischer Protagonistin und einer niedlichen Katze. Die Geschichte spielt in Neuseeland und zur Abwechslung mit Feen in der Hauptrolle. Das hat mich besonders gefreut, auch wenn ich Hexen immernoch am Liebsten mag. Warum Elisa als jüngste Tochter einer jüngsten Tochter auf einmal rosa Haare bekommt und was ihre Tante damit zu tun hat, dass dürft ihr selbst raus bekommen. Mit 139 Seiten ein kurzweiliger paranormaler Cosy Crime Fall für zwischendurch, der mich gut unterhalten hat. Ein bisschen vielschichtiger hätte die Geschichte für mich noch sein dürfen, aber da bin ich vielleicht einfach von Trulys Crimes oder Hex Files verwöhnt.
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Buchinformationen
Beiträge
Poetisch und doch schmerzvoll.
"Es heißt, wenn man etwas Schönes denkt, an eine gute Erinnerung, während man den Feenstaub einatmet, könne man fliegen." "Feenstaub" von Cornelia Travniceks ist für mich ein modernes Peter Pan Märchen, kommt man doch nicht umhin an den gleichnamigen Roman von James Matthew Barrie zu denken. "Es heißt alle Kinder verlassen eines Tages das Niemandsland." In einer namenlosen Stadt, auf einer für die Stadtbewohner unsichtbaren Insel inmitten eines Flusses, der durch ebenjene namenlose Stadt fließt, leben die Jungen Petru, Cheta und Magare. Jeder dieser Jungs ist hier gelandet, weil er entweder keine Familie hat oder zum Geldverdienen weggeschickt wurde. Zum ewigen Kindsein verdonnert - denn wer erwachsen wird muss die Insel verlassen -, ziehen sie durch die Straßen der Stadt und beklauen die Passanten. Ihre Beute wird regelmäßig von ihrem "Boss", einem Erwachsenen namens Kakadzil, abgeholt. Um den Schmerz der Einsamkeit und das Gefühl des Verlorenseins zu ertragen, versorgen sich die Jungs bei einem Dealer mit dem sogenannten Feenstaub, der sie ihrer trostlosen Welt entrückt und ihnen ein leichtes Gefühl gibt. Ein Gefühl vom Fliegen. Obwohl diese Geschichte stark an Peter Pan erinnert und die Autorin sehr poetisch Sequenzen aus dem Leben der Jungen beschreibt, ist dieser Roman doch vor allem sehr sozialkritisch. Er erzählt von Kindern, deren unschuldiges Aussehen von Erwachsenen ausgenutzt wird und die von denen, die ihnen doch eigentlich Schutz bieten sollten ausgebeutet und drangsaliert werden. Das einzige wonach sich diese Kinder sehnen, ist eine Familie. Und so sehen sie voller Angst in ihre Zukunft und fragen sich, welche Wahl sie im Leben wohl haben oder ob es nicht besser wäre zu fliegen ... Ein schönes, poetisches und doch auch sehr schmerzvolles Buch, das mein Herz schon ziemlich schwer machte, ob des Schicksals dieser Kinder. Es ist ein Buch, das man aber auch von Seite zu Seite genießen muss. "Du bist vielleicht ein verlorener Junge, Petru, aber solange etwas verloren ist, bedeutet das auch, dass noch jemand danach sucht."

Sehr schön 😍
Ich habe die Geschichte der Jungs geliebt und außerdem sehr genossen. Ich fand wundervoll das man sich zu dem buch selbst viel dazu denken konnte und die hälfte der geschichte ist zwischen den Wörtern in meinem Kopf entstanden. Das ende verstehe ich nicht komplett, aber ich verstehe grob worum es am ende geht also kann ich ja mit dem buch abschließen 🫣
Ich gebe es zu, hier war ich ganz klares Coveropfer. Hinter dem süßen Cover verbirgt sich eine lustige Geschichte mit einer sympatischer Protagonistin und einer niedlichen Katze. Die Geschichte spielt in Neuseeland und zur Abwechslung mit Feen in der Hauptrolle. Das hat mich besonders gefreut, auch wenn ich Hexen immernoch am Liebsten mag. Warum Elisa als jüngste Tochter einer jüngsten Tochter auf einmal rosa Haare bekommt und was ihre Tante damit zu tun hat, dass dürft ihr selbst raus bekommen. Mit 139 Seiten ein kurzweiliger paranormaler Cosy Crime Fall für zwischendurch, der mich gut unterhalten hat. Ein bisschen vielschichtiger hätte die Geschichte für mich noch sein dürfen, aber da bin ich vielleicht einfach von Trulys Crimes oder Hex Files verwöhnt.








