Fake Dates on Ice: A Fake Dating Hockey Romance

Fake Dates on Ice: A Fake Dating Hockey Romance

E-Book
2.01

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
134
Preis
N/A

Beiträge

1
Alle
2

„Fake Dates on Ice“ setzt auf ein klassisches Romance-Setup: Fake Dating, College-Sport, zwei Figuren mit klaren Interessenlagen. Sloane kämpft um ihre Eiskunstlauf-Zukunft, während Hockey-Captain Jake nach einem Skandal dringend ein besseres Image braucht. Die Ausgangssituation ist vertraut, aber grundsätzlich solide und genau darin liegt auch schon ein Teil des Problems. Inhaltlich passiert nämlich ziemlich genau das, was der Klappentext verspricht, aber eben auch nicht viel mehr. Die Entwicklung folgt den erwartbaren Stationen des Tropes, ohne größere Abweichungen oder eigene Akzente. Gerade durch den geringen Umfang (ca. 130 Seiten) bleibt vieles oberflächlich: emotionale Wendepunkte werden angerissen, aber nicht wirklich ausgearbeitet, und die Beziehung zwischen Sloane und Jake wirkt eher behauptet. Was für mich besonders ins Gewicht fiel, war der Schreibstil. Der Text wirkt oft überladen und gleichzeitig erstaunlich distanziert. Viele Passagen verlieren sich in beschreibenden Details, die jedoch kaum Atmosphäre erzeugen, sondern eher wie eine Aneinanderreihung von Beobachtungen wirken. Statt Nähe entsteht Distanz und gerade in einer Romance ist das ein zentrales Problem. Es entsteht der Eindruck, dass der Stil mehr intendiert (Tiefe, Bildlichkeit, Emotionalität), als er tatsächlich tragen kann, wodurch vieles generisch bleibt. Hinzu kommt ein Punkt, der sich nicht direkt am Text festmachen lässt, aber beim Lesen mitschwingt: Die fehlende Rezeption. Zum Zeitpunkt meiner Lektüre scheint es kaum bis keine Rezensionen zu geben, was ungewöhnlich ist und in Kombination mit der stilistischen Gleichförmigkeit und den teilweise sehr konstruiert wirkenden Passagen entsteht zumindest der Eindruck, dass hier möglicherweise stark mit generativen Hilfsmitteln gearbeitet wurde. Das lässt sich nicht belegen, aber das Lesegefühl geht deutlich in diese Richtung. Was funktioniert: Die Tropes sind klar, die Geschichte ist schnell konsumierbar und für Leser:innen, die gezielt etwas Leichtes für zwischendurch suchen, durchaus zugänglich. Was für mich nicht funktioniert hat: die emotionale Distanz, die fehlende Tiefe und ein Stil, der mehr verspricht, als er einlöst. Fazit: Ein schneller Romance-Read mit bekannten Tropes, der genau das liefert, was er ankündigt, aber kaum darüber hinausgeht und vor allem sprachlich zu wenig Eigenständigkeit entwickelt, um wirklich hängen zu bleiben.

Beitrag erstellen