Erich Fromm-Preis an Bernhard Pörksen

Erich Fromm-Preis an Bernhard Pörksen

Taschenbuch

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Beschreibung

Für seine medienwissenschaftlichen Forschungen und sein humanistisches Engagement im Geiste von Erich Fromm zeichnet die Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft Prof. Dr. Bernhard Pörksen mit dem Erich Fromm-Preis 2024 aus. In seinem wissenschaftlichen und im öffentlichen Wirken sind seine Nähe zur Humanistischen Psychologie und zu den humanistischen Intentionen Erich Fromms in hohem Maße erkennbar. Wie Fromm ist er davon überzeugt, dass Wissenschaftler einen gesellschaftlichen Auftrag haben, sich in öffentliche Debatten einzumischen. Bernhard Pörksen tut dies seit vielen Jahren sehr engagiert und im Sinne der Aufklärung, wie dies Erich Fromm zu seiner Zeit getan hat. Für Erich Fromm und Bernhard Pörksen ist ein qualitativ hohes Informationsniveau «eine entscheidende Voraussetzung für die Bildung einer echten Demokratie» (so Erich Fromm in «Haben oder Sein»). Bernhard Pörksens Konzepte zur Förderung der Medienmündigkeit und seine Forderung nach einer «redaktionellen Kompetenz» aller, bei der «der reflektierte Umgang mit Informationen zu einem Element der Allgemeinbildung werde», ist eine Vision im Sinne Erich Fromms und seiner Sorge um das Humane, um Freiheit und Demokratie. Dafür erhält Bernhard Pörksen den Erich Fromm-Preis 2024.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
100
Preis
8.00 €

Autorenbeschreibung

Bernhard Pörksen studierte Germanistik, Journalistik und Biologie in Hamburg und absolvierte auf Einladung von Ivan Illich Forschungsaufenthalte an der Pennsylvania State University. Während und nach seinem Studium arbeitete er als Journalist. Von 1997 bis 1999 schrieb er eine Doktorarbeit über Die Konstruktion von Feindbildern. Zum Sprachgebrauch in neonazistischen Medien. Im Jahre 2000 lehrte er in der Kommunikations- und Sprachwissenschaft an der Universität Greifswald. Ab 2002 arbeitete er als Juniorprofessor für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg, vertrat 2006 den Lehrstuhl für Kommunikationstheorie und Medienkultur an der Universität Münster und wurde 2007 für Kommunikations- und Medienwissenschaft habilitiert. 2008 erhielt er einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Im November 2008 wurde er in einem bundesweiten Wettbewerb der Zeitschrift Unicum Beruf zum „Professor des Jahres“ gewählt.[1] Von 2009 bis 2011 war er Gründungsbeauftragter und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen.