Emma
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Beschreibung
Janes Austens Emma – die illustrierte Geschenkausgabe im Schmuckschuber
Jane Austens großer Klassiker als aufwendig illustrierter Halbleinenband im geprägten Schmuckschuber, von der renommierten Kölner Poträtkünstlerin Simone Bingemer mit Pastellkreide wunderbar farbig sowie in einfühlsamen Sepiatönen illustriert.
Wie »Stolz und Vorurteil« ist »Emma« aus der englischen Literatur nicht mehr wegzudenken, ein Klassiker des Gefühls und des Humors. Im Mittelpunkt steht die bezaubernde Emma -- reich und ansehnlich. Obwohl sie selbst niemals heiraten will, hat sie die fatale Idee, eine besonders gute Ehestifterin zu sein. Aber alle ihre Bemühungen führen nur zu Verwicklungen und fehlgeleiteten Flirts. Erst am Ende entdeckt sie anstelle des Kalküls ihr Herz, und es kommt gleich zu drei Hochzeiten.
Durch ihre Ironie und meisterhafte Sprache gibt Jane Austen dem Leser die Chance, ihren Figuren über die Schulter zu schauen. In der gefeierten Neuübersetzung von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié findet »Emma« endlich den Resonanzraum, damit sich dieses Gespräch voll entfaltet.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jane Austen wurde 1775 in Steventon (Hampshire) geboren. Mit sieben Geschwistern wuchs sie im Pfarrhaus von Steventon auf, zu Hause unterrichtet von ihrem Vater, der ihre literarischen Neigungen förderte. Sie blieb unverheiratet und teilte ihr zurückgezogenes Leben mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Cassandra bis zu ihrem frühen Tod im Jahre 1817 in Winchester. Mit Romanen wie ›Stolz und Vorurteil‹ oder ›Verstand und Gefühl‹, die feine Gesellschaftssatire mit der Geschichte vom romantischen Schicksal unverwechselbarer Heldinnen paaren, zählt sie heute zu den einflussreichsten und meist gelesenen Autorinnen der englischen Literaturgeschichte.
Merkmale
2 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Ein ruhiger Roman mit Charme
Emma Woodhouse ist wohlhabend, selbstbewusst und überzeugt davon, eine gute „Verkupplerin“ zu sein. Doch ihre Einmischungen in das Liebesleben anderer führen zu Missverständnissen und verletzten Gefühlen. Erst nach und nach erkennt Emma ihre eigenen Fehler und wahren Gefühle an, besonders einem gewissen Herrn gegenüber… Der Schreibstil war angenehm und sehr atmosphärisch, insgesamt wirkt der Roman ruhig und cosy – perfekt für den Frühling oder Sommer. Beim Lesen hatte ich durchgehend ein wohliges Gefühl :) Dennoch gehört das Buch für mich nicht zu den stärksten Werken von Jane Austen. Die Handlung entwickelt sich stellenweise recht langsam, wodurch für mich Spannung verloren ging und ich gelegentlich dazu tendiert habe, Passagen zu überfliegen. Nichtsdestotrotz war es schön, ein weiteres Buch von Jane Austen gelesen zu haben und ich werde mir bald dazu noch den Film ansehen ☺️
"Es ist nicht einfach für die Glücklichen, bescheiden zu sein." - Zitat, Seite 520 Und Highbury, dieses wunderbare (fiktive) Fleckchen Erde und südwestlich von London gelegen, ist so ein besonders glücklicher Ort für seine Bewohnerinnen und Bewohner. Hier befindet sich der Schauplatz von Jane Austens großem Gesellschaftsroman, der einen Meilenstein ihres literarischen Wirkens darstellt. Als "Emma" im Dezember 1815 erstmals erschien, hatte die englische Schriftstellerin bereits eine Leserschaft ihrer Romane etabliert. Sogar der Prinzregent und spätere König von England interessierte sich für ihr Schreiben und so widmete sie ihm die Ausgabe ihres aktuellen Romans. Was die Kritik der damaligen Zeit besonders begeisterte, dürfte für heutige Leserinnen und Leser wahrscheinlich die größte Herausforderung bei der Lektüre sein: denn sie beschrieb mit präziser Feder sehr detailliert und pointiert Szenen, die mitten aus dem Leben gegriffen erschienen und sich auf eine Gesellschaft beziehen, welche der Autorin und ihrer Leserschaft wohl vertraut war. Nun aber, über 200 Jahre später und in einer ganz anderen Kultur verwachsen, ist es tatsächlich nicht ganz einfach, sich in der Welt Jane Austens heimisch zu fühlen. Was einem jedoch den Einstieg in die Geschichte mit der jungen, schönen und reichen Emma Woodhouse im Mittelpunkt, erleichtert, ist der Fokus auf die wundervolle Figurenzeichnung durch die Autorin und die lebensechten zwischenmenschlichen Begegnungen im Roman. Und auch wenn die Heldin auf Seite 516 als "reizende und beste aller Frauen, fehlerlos trotz all ihrer Fehler" beschrieben wird, ist es der Autorin ein Anliegen, die Entwicklung des snobistischen und auch manipulativen Mädchens zur Dame mit gereifteren Herzen möglichst wirkungsvoll darzustellen. Die Gesellschaftskritik zeigt sich in diesem Roman, der von einem ständigen Kommen und Gehen einzelner Menschen belebt wird, nicht nur durch die klare Figurenzeichnung und direkte Verweise im Text (wenn z.B. der Hauslehrerhandel bzw der Umgang mit Gouvernanten angesprochen wird), sondern auch durch die Sprech- oder Schreibweise der einzelnen Personen. Außerdem ist der Roman geprägt von dem großen Humor der Autorin. Gerade bei "Emma" merkt man fast jeder Zeile an, welchen großen Spaß Jane Austen beim Schreiben hatte. Man lässt sich sehr gerne von diesem anziehenden Schreibstil in die Geschichte mitnehmen und beobachtet angeregt all die beschriebenen gesellschaftlichen Ereignisse und wirft mit den Protagonisten neugierige Blicke in Briefe und Nachrichten. "Emma" ist wie eine gelungene Sahnetorte: man genießt die Leichtigkeit und frische Süße, die den Gaumen umschmeichelt und erst im Nachgang bemerkt man die Fülle, die einem schwer im Magen liegt, aber in diesem Fall literarisch auf eine gute Art nachwirkt. FAZIT Diesen Roman habe ich aufgrund einer Leserunde erneut gelesen und sowohl die Lektüre sowie der Austausch darüber waren bereichernd für mich. Und eine bis dahin verschüttete Kindheitserinnerung kam bei der Lektüre wieder hervor: welch Vergnügen es sein kann, in Gesellschaft Briefe zu lesen und über den Inhalt zu sprechen, die nicht für einem selbst bestimmt waren. Meine Großeltern hielten damals brieflich mit Verwandten und Freunden aus der alten Heimat Kontakt und hielten die aktuellen Nachrichten meist schon parat, wenn wir als Familie zu Besuch kamen. Ich weiß noch, dass mich die Lektüre der Briefe des besten Freundes meines Opas immer besonders gut unterhielt - vielleicht, weil er ein ganz anderes Naturell wie sein Freund hatte! Empfehlen kann ich außerdem die akkurate und sehr zugängliche Übersetzung von Ursula und Christian Grawe. Diese Reclam Ausgabe enthäl zusätzlich ein interessantes Nachwort von Herrn Grawe. Und zuletzt würde mich interessieren: Falls ihr das Buch gelesen habt, wer ist eure Lieblingsfigur? - Meine ist Mr. John Knightley (leider nur ein Nebencharakter).
Gutes Buch
Ich bin sehr stolz auf mich es endlich gelesen zu haben. Mein längster Klassiker bisher. Ich fand es sehr gut dafür das ich so selten Klassiker lese bin ich echt gut durch gekommen. Es hat auch perfekt zur jetzigen Wetter lage gepasst. Das Buch spielt von Weihnachten bis Mitte Sommer. Weshalb es auch Spaß gemacht hat die verschiedensten Wetterlagen im Buch auch grade noch selbst zu erleben. Kann ich empfehlen auch für Leute die nicht viele Klassiker lesen geeignet. (Hab sogar Sachen markiert)
Romantik in Bildern
Sie kann es einfach nicht lassen, ständig muss sich Emma in Beziehungen einmischen und neue schmieden. Und selber möchte sie von der Liebe nichts wissen, aber …….. dann …….. Ein must have für Austen Fans , mir hat es sehr gut gefallen.

Lesenswerter Klassiker mit Längen Der Schreibstil von Jane Austen war mit wieder eine Freude, ironisch und etwas spitzzüngig. Die Charektere sind detailliert ausgearbeitet , teilweise etwas überzeichnet und meistens wenig sympathisch. Die Handlung des Romans nimmt erst zum Ende hin Fahrt auf, ist sehr eingeengt auf die Irrungen, den Tratsch, den Klassismus der Protagonist*innen. Die Dialoge hatten meines Erachtens Schwachstellen, zu viel Geplänkel und Tratsch, obwohl die Autorin durchaus wieder ihre Gesellschaftskritik hindurchschimmern lässt. Lesenswert, aber „Stolz und Vorurteil „ hat mir besser gefallen.
Sehr langatmig 😄
Es geht um eine junge Frau die ständig jemanden verkuppeln will. Der Fokus im Roman liegt auf den zwischenmenschlichen Beziehungen. Es passiert nämlich sonst nicht viel. Man kann das Getratsche der Leute verfolgen und die Entwicklung von Emma beobachten! 😄 Wenn ich bedenke wann der Roman geschrieben wurde, könnte ich vermuten Jane Austen hat sich auch ein bisschen über die Gesellschaft lustig gemacht. Wenn das nicht im Buchklub besprochen worden wäre, hätte ich vermutlich abgebrochen. Aber als ich dann schon so gelangweilt war habe ich den Roman als Hörspiel beendet 🥶🤭 Ein beliebte Floskel… „ich bitte Sie“ Hat jemand gezählt wie oft das vorkam? 😅
Das Buch war es nicht wert, Stunden meiner Lebenszeit damit zu verschwenden...
Jane Austens Emma hat mit überhaupt nicht zugesagt. Ich hatte gehofft, es wäre so gut, wie viele Leute sagen, aber Leider ist es das Gegenteil. Die Geschichte ist langweilig und die Leute unsympathisch. Das was mich am meisten gestört hat, war, dass man nicht mal die Hauptfigur, Emma, leiden konnte. Sie war viel zu eingebildet und hat sich immer in Dinge eingemischt, die sie nichts angingen. Zudem kam erst in den letzten 40 Seiten Emmas eigene Romanze in die Geschichte. Alles in allem war es uninteressant und man hat viel zu viel Zeit damit verbracht, die 3 Seitigen Aussagen von langweiligen Leuten zu lesen. Ich kann es nicht empfehlen.
Hochgenuss
Wie weit muss Jane Austen ihrer Zeit voraus gewesen sein? Wieder und wieder bin ich beeindruckt. Wir begleiten die junge, wohlhabende, selbstbewusste Emma Woodhouse für einige Zeit entlang ihres Weges durch ihre Gesellschaftsschicht in der englischen Provinz. Emma ist mit allen Gaben gesegnet, die man sich wünschen kann und hat in ihrem Leben noch keinen relevanten Kummer erdulden müssen. Überzeugt von ihrer eigenen Urteilsfähigkeit beginnt sie die Geschicke ihrer Mitmenschen leiten und „managen“ zu wollen. Für sie steht außer Frage, dass sie alles durchschaut und weiß, was für jede(r) am besten ist. So kommt es auch nicht überraschend, dass ich Emma initial als recht überheblich und unsympathisch empfinde. Entlang einiger Irrungen und Wirrungen und überraschenden Wendungen gewinne ich Emma, genau wie ihre Herzensmenschen im Laufe des Romans lieb und bin beeindruckt, wie gut es ihr letztlich gelingt, sich selbst kritisch zu betrachten und dazu zu lernen. Die Gesellschaftsstudien, der humorvolle und nie abwertende Blick auf alle Charaktere und die feministischen Untertöne sind natürlich auch in dieser Austen-Novel sehr präsent. Ich habe die Lektüre wieder sehr genossen und bin beeindruckt, dass ich bei jedem Re-Read andere Aspekte entdecke. Nie sind wir ganz dieselben, wenn wir ein Buch ein weiteres Mal lesen. Gerade bei Jane Austen gibt es jedes Mal wieder etwas zu entdecken. Klare Empfehlung!
23.01.26 „Sie hatte sich ebenso gewandelt. Diese eine halbe Stunde hatte beiden dieselbe kostbare Gewissheit gegeben, geliebt zu werden…“ (Seite 500)
Eine Geschichte aus dem England, Anfang des 19. Jahrhunderts, über Menschen, Gemeinschaft, Liebe und Wandel. Vollgepackt mit Katsch und Tratsch, ein paar Spitzen, Humor, Annahmen und Einflussnahme, Irrtümern und Lösungen, kann mich Jane Austen mit ihrem besonderen Schreibstil und der Sprache direkt in die Zeit, die Gesellschaft und den „rechten“ Stand versetzen. Willkommen in Hartfield, das zur Gemeinde Highbury gehört. Willkommen bei Emma Woodhouse und ihrem etwas gebrechlichen und stets besorgten Vater Mr. Woodhouse. Lerne (fast) ganz Highbury kennen. Den so wunderbaren Mr. Knightley, der Emma auch mal Grenzen und Fehler aufzeigt. Harriet, die einfach nett, aber auch sehr beeinflussbar ist, oder Mr. und Mrs. Weston, die eng mit der Familie Woodhouse verbunden sind. Wandere über die Felder und Wiesen und besuche das Pfarrhaus mit Mr. Elton, oder gehe durch die Straßen von Highbury und lass dir alle Neuigkeiten von Miss Bates erzählen. Noch viel mehr Charaktere warten auf den Leser und nehmen diesen mit in das Leben, den Alltag und all die bunten Ereignisse, Verstrickungen und Verwicklungen dieser Menschen. Emma, die Hauptfigur, erscheint einigen anfangs nicht so sympathisch. Durch die guten Beschreibungen von Charakteren, Umständen und sozialen Geflechten konnte ich jedoch schnell verstehen, warum Emma ist, wie sie ist. Mit Emma erleben wir einen herrlich unperfekten Charakter, intelligent, mit viel Fantasie und einem Herzen, das am rechten Fleck sitzt. Auch wenn man dies evtl. ab und zu infrage stellt. In Emma zeigt Jane Austen, wie sehr auch die äußeren Umstände dazu beitragen, wer wir sind und wie wir uns entwickeln, was wir annehmen und wie wir handeln. Gute Absichten reichen nicht immer aus, wenn die Möglichkeiten des Lernens, Beschäftigens und Wachsens nicht ganz so ausgeprägt sind. Menschen, die uns Fehler oder Grenzen aufzeigen, sind für unsere Entwicklung ebenso wichtig wie Liebe und Wärme. Aber auch das soziale Gefüge in einer eher kleinen Gemeinde spielt in diesem Roman eine große Rolle. Genau diese Stellen mögen manchem Leser etwas langwierig sein. Viel „Geplapper“, viel höffliches Getue und Tratsch. Aber wie wichtig ist ein Zusammenhalt ein Gefüge gerade in zeiten ohne Internet und Telefon. Sucht der Mensch nicht schon immer den rechten Platz in der Gemeinschaft egal wie diese gerade aussieht? Ob nun in den Höhlen der Steinzeit, im gesellschaftlich klar unterteilten England des 18 und 19 Jahrhunderts oder im 21 Jahrhundert im Vergleich über Sozialmedia. Stets versucht unseren Platz zu definieren? Ich finde Jane Austen passt auch heute noch wunderbar und vielleicht dient sie als Kontrast zu Büchern die einen Plot Twist nach dem anderen hinlegen, sich in Aktion, Spice, Geschwindigkeit und Spannung nur so überschlagen. Ich fand es beruhigend ein Buch zu lesen das mit weniger auskommt und dennoch zurecht ein Klassiker der Buchgeschichte ist. Wichtig ist es die Zeit zu beachten in der das Buch geschrieben wurde und in der Jane Austen lebte. Und vielleicht dürfen wir Dankbar sein als Frau von heute so unglaublich viel Möglichkeiten zu haben! Ein Buch, das ich wieder lesen werde, dass ein fester Bestandteil meines Bücherregals bleiben wird und das ich unbedingt Jedem empfehle mindestens einmal im Leben zu lesen.
Ich habe das Buch jetzt ungelesen zuhause, seit ich 16 bin.
Das weiß ich deshalb so genau, weil ich den Flyer zum Theaterstück „Stolz und Vorurteil“ gefunden hab, in dem ich mitgespielt habe, als ich 16 war. Und ich bin sehr froh, dass ich Emma damals nicht gelesen habe, weil ich hätte mit Sicherheit nicht die Geduld besässen das Buch so zu lesen und zu schätzen, wie ich es jetzt getan habe. Alles an Emma ist gelungen, inklusive der langsamen Charakterveränderung, die so glaubhaft und gefühlvoll durchgeführt wird. Auch der Punkt eine Protagonistin zu entwerfen, die eigentlich nicht liebenswert ist und die man trotzdem mag, macht Freude und beweist einfach was für eine fantastische, feministische Autorin sie war. Hätte gedacht Mr. Knightley wird dreamier. Das ganze Buch kommt ohne Kuss aus. Dafür hab ich bei einer sachten Berührung der Hände gegrinst wie in anderen Romanen nur, wenn es zwischen den Protagonisten endlich so richtig zur Sache geht und er sie gegen die Wand… jap. Offenbar reicht eine Handberührung als Spice, wenn es richtig geschrieben ist 🤷🏻♀️ Lest Jane Austen!

Viel Witz und Leichtigkeit
Emma war mein erstes Buch von Jane Austen und ich hatte etwas Sorge, dass ich sprachlich nicht rein komme. Tatsächlich war ich sehr begeistert vom Sprachstil und der Übersetzung. Emma - jung, gesellschaftlich hochgestellt, naiv und etwas überheblich - versucht ihre Freundin Harriet an den Mann zu bringen und gerät in diverse Missverständnisse. Mit Humor und einem Augenzwinkern wird man in Highbury eingeführt und beobachtet die Charaktere und vor allem Emma bei ihren Versuchen gesellschaftlich aufzusteigen, sich zu verheiraten und ihre Geheimnisse zu waren. Immer wieder war es mir fast unangenehm Emma als Protagonistin zu verfolgen, wie sie Situationen völlig falsch interpretiert, sich zuweilen arrogant aufspielt oder einfach herrlich naiv ist. Und gleichzeitig lag darin eine solche Leichtigkeit, dass es einfach gute Laune bereitet hat. Absolute Leseempfehlung.
Jane Austens Roman "Emma" (1815) ist eine charmante, aber zugleich komplexe Darstellung von gesellschaftlichen Konventionen, Selbsttäuschung und persönlichem Wachstum. Die Titelheldin, Emma Woodhouse, ist reich, klug und überzeugt davon, dass sie die Menschen in ihrem Umfeld glücklich verheiraten kann – oft mit übermäßigem Selbstvertrauen und wenig Rücksicht auf die tatsächlichen Gefühle der Beteiligten. Austens Charakterzeichnung ist meisterhaft: Emma ist zunächst eine Figur voller Eitelkeit und Naivität, deren Einmischungen oft mehr Schaden als Nutzen anrichten. Doch gerade ihre Fehler machen sie menschlich und erlauben eine Entwicklung, die Austen mit feinem Humor und scharfer Beobachtungsgabe zeichnet. Die ironische Erzählweise sorgt dafür, dass der Leser sowohl Emmas Irrtümer als auch ihre charmanten Eigenschaften erkennen kann. Neben Emma glänzt der Roman durch ein vielschichtiges Ensemble von Nebenfiguren – sei es der klarsichtige und aufrichtige Mr. Knightley, die sanftmütige Harriet Smith oder die redselige Miss Bates. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind realistisch und detailreich gezeichnet, wodurch "Emma" nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine soziale Satire ist. Ein Kritikpunkt mag sein, dass die Handlung, verglichen mit anderen Austen-Romanen, eher episodenhaft und weniger dramatisch erscheint. Doch gerade dieser ruhige Erzählstil spiegelt die Welt wider, die Austen beschreibt: Eine Gesellschaft, in der kleine soziale Nuancen entscheidend sind. Insgesamt bleibt "Emma" ein literarisches Meisterwerk, das mit subtilem Witz, scharfem Blick für soziale Dynamiken und einer facettenreichen Hauptfigur überzeugt. Es ist ein Roman über Irrtümer und Selbsterkenntnis, und gerade deshalb so zeitlos lesenswert.
Ich bleibe etwas zwiegespalten. Es hat mich reingezogen und mehr Spaß gemacht als vermutet, auch und vor allem wegen der Sprache, aber es kam mir auch so vor, als verfolge ich eine eigentlich nervig schlechte Soap Opera.
Die Gesellschaft, die sie hier beschreibt ist ja im Grunde das reinste Grauen. Als schaue man ins Herz des Patriarchats. So viele Zwänge, Regeln, Klassendünkel. So eine kleine enge Welt der Nichtigkeiten, die ständig jemanden beleidigen könnten. Und natürlich war es damals halt so und Austen ist für ihre Zeit schon ziemlich unkonventionell. (Ich habe vor vielen Jahren Sense and Sensibility und Pride and Prejudice gelesen und mochte beides gern.) Aber dass sie das romantische Happy End nicht in Frage stellt, geht mir (mit heutigem Blick) schon etwas auf den Keks. Emma als Protagonistin war ok. Natürlich ist sie am Anfang eine verzogene und arrogante Ziege, aber sie sieht ja ziemlich schnell ein, dass das scheiße war mit der Harriet und dem Mr Martin. (Die Wendung am Ende, dass die dann doch noch heiraten halte ich aber für billig und fand es enttäuschend, denn es ist ein zu unwahrscheinliches, zu einfaches Schlupfloch für Emmas Schuldgefühle.) Mir ist das alles dann doch zu gut am Ende, zu einfach. (Und gewundert hat mich, dass persönliche Briefe an andere weitergereicht werden. War das etwa normal und akzeptiert?!) Jedoch merkt man Austen die Ironie und den Witz und das Augenzwinkern an und sie beobachtet an vielen Stellen schon beeindruckend genau und psychologisch tief. Aber letztlich bleibt Emma für mich ein seichtes (wenn auch intelligent gemachtes) Verwirrspiel, eine romantische Komödie, in dem Setup an Shakespeare oder Wilde erinnernd. Viele Figuren sind doch etwas eindimensional (der gute tadellose Mr Knightley, die oberflächliche Mrs Elton etc) und das Glück liegt mir zu sehr in althergebrachten patriarchalen Mustern. Aber hey, das Buch ist von 1815 und dafür wirklich gut geschrieben. Auch in Englisch (oder vor allem in Englisch?) macht es Spaß. Bin gut abgetaucht darin, Spannungsbogen war gut, auch wenn es im letzten Drittel einige Längen hatte. Ob ich es empfehlen würde oder als „reifes Meisterwerk“ der Autorin sehe, weiß ich aber nicht.
Ich fand ja stolz und vorurteil wirklich gut, aber emma war viel zu lang. Die geschichte des buches hätte genauso gut in der hälfe der seiten oder weniger erzählt werden können und für mich hatte es einfach viel zu viele längen und keinen spannungsbogen
Die Handlung von Emma kann ich am wenigsten gut nacherzählen, aber ich fand es noch besser als Sinn und Sinnlichkeit! Es gibt sehr lustige und auch toll ambivalente Charaktere! Emma is manchmal wirklich eine Mistmatz 😅
Irrungen, Träume und Hoffnungen
Vorweg: Ich bin bekennender Jane-Austen-Fan und greife jedes Jahr erneut zu ihren Romanen – so auch wieder zu Emma. Und wie jedes Mal war ich sofort wieder gefesselt. Emma ist eine faszinierende Figur: klug, selbstbewusst und fest entschlossen, nie zu heiraten und sich nie einem Mann unterzuordnen. Stattdessen widmet sie sich mit großer Leidenschaft dem Liebesleben ihrer Mitmenschen – nicht ohne Ironie und mit gelegentlicher Selbstüberschätzung. Doch dann holen sie die Realität, die gesellschaftlichen Erwartungen und die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert ein. Und auch Emma bleibt nicht unberührt von der Liebe. Was ich an Jane Austens Bücher so liebe. Sie zeigt uns mit mit scharfer Beobachtungsgabe eine Gesellschaft voller Kontraste – zwischen Arm und Reich, Landleben und feiner Gesellschaft. Ihre Sprache ist dabei so zeitlos aktuell, dass man immer wieder staunt, wie modern ihr Blick auf das Leben und die Menschen ist. Ich habe Emma wieder geliebt. Absolut empfehlenswert
Langatmig und langweilig
Ich bin überrascht, dass dieses Buch auf BookTube so oft empfohlen wird - ich konnte nur wenig Gutes daran finden. Ein Haufen gesellschaftlich angesehener Leute, die viel reden, aber nichts zu sagen haben. Keinerlei Atmosphäre. Das ganze Buch handelt wirklich nur davon, wer wen heiratet und wer wie gesellschaftsfähig ist. Die Storyline hätte man auch auf 250 Seiten beschränken können. Es gab vereinzelt gute Stellen und die altmodische Sprache hat mir gefallen, aber ich bin weit von einer Empfehlung dieses Buches entfernt.
Ich mag die Geschichte, aber die hat definitv ihre Längen und kommt daher nicht ganz an andere Jane Austen Romane heran. Aber trotzdem ist die Storie einnehmend, interessant und versprüht so viel Charme, wie es Austen Romane nun mal tun.
Ein wirklich schöner Klassiker, der um einiges reifer ist, als andere Bücher der Autorin.
Liebe auf Umwegen
Wie immer bei Büchern von Jane Austen: ein Highlight. Die Handlungsgeschwindigkeit ist wie gewohnt nicht besonders schnell, der Schreibstil aber sehr angenehm und die Erzählung lustig aber auch lehrreich. Emma ist jung, hübsch, wohlhabend und intelligent. Leider mischt sie sich (aus Mangel anderer Beschäftigungen) viel zu gerne ungefragt in die Angelegenheit anderer (sprich deren Liebesleben) ein. Sie ist überzeugt davon, dass sie die (ihrer Meinung nach) perfekt Pärchen zusammen bringen kann. Allerdings geht ihr Plan nicht so auf wie erhofft, wodurch sie sich selbst in Schwierigkeiten bringt.
Die Protagonistin Emma ist nach dem frühen Tod der Mutter und der Heirat der älteren Schwester sozusagen die „Herrin“ im Hause ihres Vaters Mr. Woodhouse und hat deswegen auch – anders als die meisten jungen Frauen in ihrem Alter – kein Verlangen danach zu heiraten. Sie liebt es aber andere miteinander zu verkuppeln, wobei sie jedoch nicht selten ihre Menschenkenntnis überschätzt und es zu mehr oder weniger peinlichen Missverständnissen kommt. Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonistin innerhalb des Buches hin von einem verwöhnten, ich-bezogenen Mädchen hin zu einer reflektierten jungen Frau. Es dauert etwas bis sich die Geschichte entfaltet, dann ist sie jedoch recht unvorhersehbar und auch die anderen Figuren sind sehr interessant entworfen und nicht leicht einzuordnen – in diesen Punkten unterscheidet sich „Emma“ doch sehr deutlich von „Stolz und Vorurteil“ und ist somit auch eine etwas anspruchsvollere Lektüre. Lange nachgedacht habe ich über die Auswirkungen von gesellschaftlicher Stellung und bestimmten Charaktereigenschaften auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der Figuren untereinander. Dabei habe ich für mich vor allem zwei Botschaften mitnehmen können: Hüte deine Zunge und urteile nicht vorschnell, denn nicht alles ist so wie es scheint – und sei aufrichtig in deinen Beziehungen!
Sooo schön
Also hab jetzt echt ne Weile gebraucht, aber nach den ersten 50-100 Seiten war ich Mr Knightley Fan. (Sein Vorname passt nicht zu ihm find ich 😂) Aber ansonsten lieb ich des Buch (sogar fast mehr als Stolz und Vorurteil)
Ein Re-Read aus meiner Jugend. Wieder sehr unterhaltsam und amüsant. Gesellschaftskritik in der Darstellung überspitzter gesellschaftlicher Konventionen, fas beherrscht Jane Austen absolut. Obwohl ich die überzeichneten Charaktere heute nicht mehr so gut ertragen kann wie beim ersten Mal.
mochte stolz und vorurteil voll, aber das hat mich leider gar nicht abgeholt
Klassiker
Jane Austen schreibt humorvoll und man taucht schnell in die Welt hinein. Ihre Emma liebt man, auch wenn man das eigentlich gar nicht möchte.
Emma ist das zweite Buch, das ich von Jane Austen gelesen habe. Stolz und Vorurteil gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, weswegen ich sehr neugierig auf Emma war. Der Titel ist 1815, also kurz vor Austens Tod erschienen und ist dementsprechend vom Sprachstil nicht anspruchslos. Daher fiel mir der Einstieg etwas schwer und es bedarf einer kurzen Eingewöhnungsphase. Als ich dann aber in der Geschichte drin war, kam ich da gefühlt nicht mehr heraus. Ich wurde angezogen, geführt in eine andere Zeit, dort war ich wochenlang zuhause. Ich habe mich ein bisschen in die Protagonisten verliebt, auch wenn einige sehr eigensinnig waren, wie zum Beispiel Mrs. Elton oder Mrs. Bates. Nichtsdestotrotz hatte jeder seinen eigenen Charakter, seine Eigenheiten und es war demnach jeder besonders auf seine eigene Art und Weise. Das habe ich an der Geschichte besonders geliebt - die Protagonisten sind lebendig, real und man fühlt, was sie fühlen. Emma war anfangs sehr stur, etwas zu selbstsicher und sehr eigensinnig. Für manche war sie deswegen unsympathisch. Sie hat meiner Meinung nach aber die größte Entwicklung durchgemacht, wurde selbstkritisch, hat ihre Fehler eingestanden, berichtigt und bereut. Sie hat die Fehler nicht wiederholt und sich ständig reflektiert und dabei war sie immer noch so humorvoll und sie selbst, dass man sie, so finde ich, einfach nur lieben konnte! Es gab ein paar Längen im Buch, die aber durch die Zeitreise ins 18. Jahrhundert, die Spannung hat trotzdem aufleben lassen. Besonders beeindruckend fand ich, dass es zu dieser Zeit auch Frauen gab, die ihren Willen durchsetzen konnten, die eigenständig beurteilen und denken konnten und denen es nicht nur um die Heirat eines Mannes ging, der sie versorgen sollte. Es wäre nicht Jane Austen, wenn dann am Ende nicht doch alles anders kommt, als man denkt. Und so war das Ende sehr überraschend, hochspannend und intensiv.
Gut lesbar!
Ich bin bei Jane Austen immer wieder überrascht, wie gut sich ihre Bücher auch 200 Jahre später lesen lassen. Bei Emma störten mich zwar die 600 Seiten, die es nicht unbedingt gebraucht hätte, dafür sind die Personen im Buch unschlagbar. Dabei sind alle irgendwie tief und nachvollziehbar - nie war ich von jemanden so genervt wie von Mrs. Elton und musste die Augen verdrehen wie bei Mr. Woodhouse!
Amüsant, aber langatmig
Ich muss zugeben, ich bin recht leicht zu begeistern. Bisher hab ich noch an fast jedem Buch irgendwas Positives gefunden. In dem Fall war das Positive, es als Hörbuch zu hören. Ok, das klingt nach einem zu vernichtenden Urteil, so übel wars nicht. "Emma" ist ein sehr amüsanter Roman, überzeugt mit Figurenkomik und Charakterentwicklung. Und ich liebe ja Geschichten aus dem Regency-Zeitalter. ABER: Puuuuh, war das langatmig. Zum Hören wars ein angenehmer Begleiter neben Hausarbeit & Co., aber bei aller Liebe und Geduld: Ich weiß nicht, ob ich beim Lesen nicht irgendwann aufgegeben hätte. Die Hörbuch-Sprecherin Eva Mattes hingegen hat das Ganze zu einem wahren Hörerlebnis gemacht! Ich bin sooo begeistert davon, wie sie die Geschichte zum Leben erweckt hat und jeder Figur durch ihre Intonation eine greifbare Persönlichkeit verliehen hat. Allein dafür lohnt es sich, zumindest mal reinzuhören. Was den Inhalt betrifft: Es dauert, bis Protagonistin Emma Sympathiepunkte sammelt. Sie ist stolz, stur und in einem Maße von sich selbst und ihrer Wahrnehmung der Dinge als die einzig wahre Deutung der Realität überzeugt, dass es bisweilen doch recht entnervend ist, mitzuverfolgen, wie sie mit ihren vermeintlich guten Ratschlägen ihr Umfeld - insbesondere ihre Freundin Harriet - ins Unglück stürzt. Während sie sich selbst als unfehlbare Ehestifterin versteht und im Hintergrund schamlos ie Fäden zieht, verursacht sie damit ein wirres Knäuel an Chaos. Gleichzeitig ist sie aber auch rechtschaffend, fürsorglich und geduldig ihren Liebsten - besonders ihrem kauzigen Vater - gegenüber und bereit, ihre eigenen Fehler anzuerkennen und daraus zu lernen. Und genau diese Charakterentwicklung macht den Reiz des Romans aus. Es gibt übrigens auch eine Graphic-Novel-Version zu "Emma" - selbst ohne diese zu kennen, würde ich sie dem Buch vorziehen. Denn die Geschichte rund um die altkluge Emma hat durchaus ihre unterhaltsamen Züge, und ich denke, die Graphic Novel würde die notwendige kompaktere Erzählung reinbringen für alle, die - wie ich - beim Lesen nicht mit einer ausdauernden Geduld gesegnet sind.
Jane Austen - die Vorreiterin aller Romanzen!
Nach „Stolz und Vorurteil“ und „Verstand und Gefühl“ war „Emma“ nun mein 3. Buch der fantastischen Jane Austen. Wie auch bei den anderen Austen-Romanen fügt sich im ganzen Buch ein subtiler, ironischer Humor ein, der sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht und den charakteristischen Schreibstil von Jane Austen ausmacht. Mit den Gedankengängen der Hauptfigur Emma, die anfänglich entschieden gegen eine Ehe ist, da sie davon überzeugt ist, dass sie keinen Mann zu ihrem Glück braucht, war Austen ihrer Zeit wohl weit voraus. Emma ist charakterstark und meinungsstark, auch die anderen Protagonisten, sind wunderbar lebhaft und bildlich ausgearbeitet. All die Wendungen, Tragödien, die Glücksmomente und Irrungen und Wirrungen, bilden insgesamt einen perfekt ausgewogenen Roman. Jane Austen ist einfach die absolute Crème de la Crème und die oberste Riege der Roman-Autorinnen!

Wechselhaft
[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Emma 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Jane Austen 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Anaconda 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Horst Höckendorf 𝔻𝕣𝕖𝕚 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Schleppend - Schlagfertig - Wechselhaft 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Emma Woodhouse lebt behütet im Haus ihres Vaters. Sowohl finanzielle, als auch romantische Sorgen sind ihr fremd. Sich verlieben oder gar heiraten möchte sie niemals. Stattdessen konzentriert sie sich eher auf das Liebesleben ihrer Freunde und Bekannten. Und sorgt damit für allerlei Chaos. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: "Emma" war für mich doch anfangs eine Herausforderung. Denn trotz Jane Austens charmanter und humorvoller erzählweise, fand ich das Buch doch bis ca. zur Hälfte sehr schleppend. Mit Emma als Protagonistin bin ich nicht warm geworden und auch mit den Nebenfiguren hatte ich eine schwere Zeit. 😅 Die einzige Ausnahme hier hat für mich Mr. Knightley, ein Nachbar der Woodhouses, gebildet. Dieser war durch und durch interessant und hat für mich das Buch extrem aufgewertet. 💕 Ab der Hälfte hatte ich mich dann irgendwann mit Emma arrangiert und hatte auch Spaß beim Lesen. Und es hat sich gelohnt durchzuhalten. Die Geschichte wurde dann noch richtig schön. 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 🤔👍🏻 Für alle mit einer Vorliebe für viktorianische Geschichte, kann ich das Buch somit trotz meiner Kritikpunkte empfehlen. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Zwischenzeitlich sehr langatmig, dennoch im Verlauf der Geschichte sehr spannend.
Im allgemeinen empfinde ich das Buch, hinsichtlich seiner Veröffentlichung zeitgemäß und unglaublich schön geschrieben wenn man die Lyrik betrachtet. Einige Charaktere erschweren zwischendurch enorm den Lesefluss, hat demnach aber eine ausdrucksstarke Wirkung auf den Leser.
Schöne, amüsante Geschichte, für Leute die klassische Literatur lieben.
Habe das Buch gestern beendet und was soll ich sagen? Es gehört jetzt definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher. Jane Austen schafft es einfach immer wieder eine Welt zu erschaffen in der ich mich pudelwohl fühle. Ihre Liebesgeschichten entwickeln sich so herrlich langsam, dass ich immer zum nächsten Kapitel hetze um zu sehen, wann sich die Protagonisten endlich wiedersehen. Ich habe mein Herz an Mr. Knightley verschenkt und trotz ihrer vielen Fehler ist mir auch Emma ans Herz gewachsen. Die Liebe der beiden ist so pur, dass mein Herz schmilzt. Der Schreibstil mag einigen vielleicht zu altmodisch sein, aber ich liebe ihn. Es fiel mir auch sehr leicht alles zu verstehen. Auch der Humor ist in dem Werk nicht zu kurz gekommen. Austen hat hier viele unterschiedliche Charaktere geschaffen, die mir auf so verschiedene Arten Spaß gemacht haben. Zusammenfassend also wieder ein wundervoller Liebesroman ohne viel Drama in dem ich mich zu Hause fühle. ❤️
Gutes Buch. Trotzdem finde ich, dass die Geschichte am Anfang in die Länge gezogen wird und am Ende geht dann alles sehr schnell. Etwas Schade, ansonsten sehr gut
Da ich sowieso Jane Austen mag und auch die Verfilmungen , musste ich „Emma“ unbedingt lesen. Was soll ich sagen ich liebe es einfach! Ich liebe es wie das Buch geschrieben ist und ich kann mich so gut in die Charaktere hineinversetzen! 🩷📚Mir wurde sogar viel mehr bewusster und sinnvoller als in den Verfilmungen ( hier muss man bedenken das in Verfilmungen sowieso vieles gekürzt wird und Bücher allgemein mehr beschreiben). Ich konnte auf jeden Fall vieles deutlicher Nachvollziehen. Zudem liebe ich Emma und Mr. Knightley!! 🩷💝📚📖
Es war schwierig und ich habe mich definitiv aus meiner Komfortzone herausbewegt. Ein Wechselbad der Gefühle beim Lesen, aber am Ende hat der letzte Abschnitt versöhnt, daher gibt es noch 4
Emma ist jedes Mal ein Fest. Ich liebe die Charaktere sehr - vor allem Emma.
Irgendwie konnte ich so gar nichts mit dem Buch anfangen und Emma selbst ist mir unfassbar auf die Nerven gegangen. Leider insgesamt wirklich sehr enttäuschend, zumal die Handlung auch vorhersagbar war. Nur der absolute Wille, es durchzulesen, hat mich davon abgehalten es abzubrechen.
Also echt, so mitgerissen hat mich etwas länger kein Buch mehr!
(Könnte spoiler enthalten) Das Buch ist zwar alt, aber die Geschichte so gut. Die Sprache war auch garnicht so kompliziert wie die meisten vielleicht denken, ich konnte alles so gut verstehen! Außerdem hatte ich auch alles Bildlich vor Augen, es ist das erste Mal, dass ich ein Klassiker so gut lesen konnte! Ich dachte Stolz und Vorurteil sei das beste Austen Buch, aber auch wenn Stolz und Vorurteil toll ist, habe ich das Gefühl dass Emma es übertrifft. Ich bin so verliebt in das Buch und auch in Mr. Knightley, er scheint so ein gescheiter Mann zu sein! Auch wenn mich der Altersunterschied anfangs etwas gestört hat, kann ich nun sagen wie sehr mich der Verlauf der Dinge zufrieden gestellt hat! Ein wirklich hervorragendes Buch😍 sehr zu empfehlen
Anfangs konnte ich mit Emma nicht warmwerden, aber durch die Entwicklung welche sie gemacht hatte, habe ich den Roman lieb gewonnen, auch wenn mir teilweise einige Dialoge gefehlt haben.
Immernoch mein Austen-Liebling. Herrlich bissig und amüsant.
Jane Austen ist meine absolute lieblingsautorin und Emma einfach meine liebste Geschichte von ihr. Dieses Buch könnte ich immer wieder lesen 🥰

Ein Sprung in eine andere Zeit
Emma hat mich positiv überrascht! Die Protagonistin ist (wie die Autorin) ihrer Zeit voraus: energisch, intelligent, gebildet und witzig. Emma verkuppelt von Herzen gerne Freunde und Bekannte, hat sich selbst aber in den Kopf gesetzt, niemals zu heiraten. Durch ihre Art, sich in das Leben ihrer Mitmenschen einzumischen, geraten ihre eigenen Herzensangelegenheiten und die ihrer Freundin Harriet komplett durcheinander. Ich gebe zu, dass es mir zu Anfang schwer gefallen ist, in das Buch einzutauchen, was wahrscheinlich daran liegt, dass es nicht mein typisches Genre ist. Ich habe schon häufiger versucht, einen Austen Roman zu lesen, aber bisher immer abgebrochen. Mit Emma habe ich nun meinen ersten Roman von Jane Austin beendet. Ich hatte zum Teil Schwierigkeiten einige Nebencharktere zu unterscheiden, da sie alle recht ähnlich waren. Auch erschienen mir die Probleme aus heutiger Sicht überaus trivial. Die Autorin schafft es teilweise unterschwellig und dafür mit viel Witz zu zeigen, dass der Gedanke zutrifft. Genau dieser Witz und die damit verbundene Gesellschaftskritik hat mich dazu bewogen, das Bucht zu beenden.
Anspruchsvoll, aber gut
Emma ist mein drittes Buch von Jane Austen gewesen,was ich gelesen habe,und es hat mir sehr gut gefallen. Für mich war es nicht ganz so gut wie Stolz und Vorurteil, aber trotzdem besser als Kloster Northanger. Der Schreibstil ist natürlich anspruchsvoller als in zeitgenössischen Romanen, aber trotzdem gut. Ich mochte emma und Mr. Knightley,allerdings haben mich wieder einige Charaktere genervt und aufgeregt. Vielleicht war das Buch auch ein bisschen langezogen,dennoch habe ich es sehr genossen.
Heute möchte ich euch den Gesellschaftsroman „Emma“ von Jane Austen aus dem Jahre 1815 vorstellen. Dieser Roman gilt als Meisterwerk der britischen Autorin und zählt mit zu der Weltliteratur. Auf intelligente Weise werden die Themen Liebe, Eifersucht und Selbstfindung behandelt. Die junge und gut situierte Emma Woodhouse macht sich eine Freude daraus, die Liebe zwischen zwei Personen ins Positive zu beeinflussen. Sich selbst nennt sie die „Ehestifterin“, denn an Selbstbewusstsein und Manipulationskraft fehlt es ihr nicht. Sie jedoch möchte niemals heiraten. Doch ihre Pläne verlaufen meist ins Leere und sie muss lernen, dass sie sich selbst noch nicht viel Wissen über Liebe und Beziehungen angeeignet hat. Dieser Roman ist eine scharfsinnige und zugleich humorvolle Auseinandersetzung der Gesellschaft des frühen 19. Jahrhunderts. Das Buch ist sehr elegant und ironisch geschrieben, außerdem verwendet Jane Austen eine präzise Sprache und leichte Stilmittel, wie Satire und Dialoge, aus denen die Beziehungen der verschiedenen Charaktere beleuchtet werden. Die Geschichte ist für mein Empfinden sehr gut durchdacht, obwohl mich das erste Viertel nicht so sehr angesprochen hat. Danach gab es für mich jedoch kein Halten mehr. Die vermehrten Wendungen haben mir sehr gut gefallen und die Tiefgründigkeit hat mich wirklich gepackt. Jedoch bleibt „Stolz und Vorurteil“ mein Lieblingsbuch von Jane Austen, doch es folgen noch ein paar ihrer Werke. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung! ✨️

Es war für mich so schwierig mit dem Überschuss an Personen und Familienkonstellationen klarzukommen, aber irgendwann hatte ichs begriffen. Die Geschichte ist, würd ich sagen, im typischen Jane Austen Stil geschrieben, humorvoll und very british, and I love it. Ich wusste auch wirklich nicht für wen Emma sich am Ende entscheiden würden und war dann doch überrascht. Ich hatte es überhaupt nicht kommen sehen, nach all den Plottwists der anderen Liebespaare. ♥️
Für alle Fans ein Muss. Es ist nicht mein Lieblingsbuch von ihr, dennoch ist es schön zu lesen, vor allem die Sprache gefällt mir sehr gut. Auch ,wenn ich nach einer Weile die Protagonistin nicht mehr recht mochte, so war es ein Lesevergnügen und empfehlenswert für alle Liebhaber englischer Literatur. Sehr gute Charakterbeschreibungen, sowohl direkt als auch indirekt, man bekommt einen umfassenden Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere. Ende war meiner Meinung nach vorraussichtlich, deshalb einen Punkt Abzug.
Lange her seit ich den letzten Klassiker in den Händen hielt. In Emma lernen wir eine wohlbehütete junge Dame aus reichem Hause kennen, welche mit ihrem hypochondrischen und weichherzigen Vater zusammenwohnt und ein angenehmes Leben in der High Society lebt. Um sie herum wird geheiratet und Emma versucht sich als Kupplerin. Eher schlecht als recht. Ich mochte die Geschichte rund um Highbury sehr gerne, gerade das Gefühl der Entschleunigung konnte mich einnehmen. Es war leichte Kost welche in überraschend lustiger und spitzer Gestalt kam. Der Schreibstil war erfrischend anders, aber dennoch irgendwie zeitlos. Überraschender Weise konnte mich Emma im Verlauf des Buches als Protagonistin doch überzeugen, da sie gerade zu Beginn sehr selbstüberzogen und naiv gezeichnet wurde. Gerade sie konnte im Buch eine Entwicklung durchmachen, was zu der Charaktertiefe beigetragen hat. Insgesamt bin ich nach dem Buch sehr positiv gestimmt und finde es eine leichte Lektüre mit viel Witz und Charme, genau passend für den Frühling.

What an fun read :) Emma is such an interesting and complex character. She could be frustrating to some because of the way she intereacts with and thinks about the other characters, she behaves manipulative regarding Harriett, but damn she always means well, or at least is convinced of that herself. There are so many things to like but also to dislike about her and that makes the book very very compelling to read. The plot is well crafted. A lot of, even unexpected, things happen in the small group of Emmas acquaintances and friends. Even if I found our protagonist to be questionable I still ended up siding with and routing for her on most events. But is it just me or was the ending a little rushed? Suddenly everyone is married and I'm not quite sure if I am supposed to be happy about that or not. If you would have asked me somewhere at the beginning of the book that would have been the ending I would have wished for, but it happening after everything and so fast is kind of weird. Still a great book, though. If you like that kind of "who's going to marry whom?"-stories you will find everyting you wish for. I can't guarantee you will like or care for Emma but I think she is fascinating especially because there can be so different opinions about her.
Ist ok …
Ich habe diesen Roman neulich in einer gratis Bücherkiste entdeckt und wollte mich nun mal an einen Klassiker wagen. Also ehrlich gesagt, habe ich es mir schlimmer und geschwollener vorgestellt. Es ist recht flüssig geschrieben, allerdings passiert auch nicht sehr viel. Ich hatte meine Probleme mit der Protagonistin Emma und ihrer Einfältigkeit und Naivität. Allerdings ist es wohl der Schreibepoche geschuldet. Ich finde, man sollte ruhig mal 1-2 solcher Bücher gelesen haben, wenn es der SUB zulässt. Gefallen hat mir aber tatsächlich diese Umgangsform, die die Menschen scheinbar mal pflegten. Eine niedliche Zeitreise, bei der man sich wünscht, es hätte sich nicht alles komplett in den letzten 2-3 Jahrhunderten gewandelt. Ich habe noch „Stolz und Vorurteil“ zuhause und gehe da jetzt mit Neugier ran, weil es ja definitiv eines ihrer besten Werke sein soll.
Merkmale
2 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Janes Austens Emma – die illustrierte Geschenkausgabe im Schmuckschuber
Jane Austens großer Klassiker als aufwendig illustrierter Halbleinenband im geprägten Schmuckschuber, von der renommierten Kölner Poträtkünstlerin Simone Bingemer mit Pastellkreide wunderbar farbig sowie in einfühlsamen Sepiatönen illustriert.
Wie »Stolz und Vorurteil« ist »Emma« aus der englischen Literatur nicht mehr wegzudenken, ein Klassiker des Gefühls und des Humors. Im Mittelpunkt steht die bezaubernde Emma -- reich und ansehnlich. Obwohl sie selbst niemals heiraten will, hat sie die fatale Idee, eine besonders gute Ehestifterin zu sein. Aber alle ihre Bemühungen führen nur zu Verwicklungen und fehlgeleiteten Flirts. Erst am Ende entdeckt sie anstelle des Kalküls ihr Herz, und es kommt gleich zu drei Hochzeiten.
Durch ihre Ironie und meisterhafte Sprache gibt Jane Austen dem Leser die Chance, ihren Figuren über die Schulter zu schauen. In der gefeierten Neuübersetzung von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié findet »Emma« endlich den Resonanzraum, damit sich dieses Gespräch voll entfaltet.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jane Austen wurde 1775 in Steventon (Hampshire) geboren. Mit sieben Geschwistern wuchs sie im Pfarrhaus von Steventon auf, zu Hause unterrichtet von ihrem Vater, der ihre literarischen Neigungen förderte. Sie blieb unverheiratet und teilte ihr zurückgezogenes Leben mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Cassandra bis zu ihrem frühen Tod im Jahre 1817 in Winchester. Mit Romanen wie ›Stolz und Vorurteil‹ oder ›Verstand und Gefühl‹, die feine Gesellschaftssatire mit der Geschichte vom romantischen Schicksal unverwechselbarer Heldinnen paaren, zählt sie heute zu den einflussreichsten und meist gelesenen Autorinnen der englischen Literaturgeschichte.
Beiträge
Ein ruhiger Roman mit Charme
Emma Woodhouse ist wohlhabend, selbstbewusst und überzeugt davon, eine gute „Verkupplerin“ zu sein. Doch ihre Einmischungen in das Liebesleben anderer führen zu Missverständnissen und verletzten Gefühlen. Erst nach und nach erkennt Emma ihre eigenen Fehler und wahren Gefühle an, besonders einem gewissen Herrn gegenüber… Der Schreibstil war angenehm und sehr atmosphärisch, insgesamt wirkt der Roman ruhig und cosy – perfekt für den Frühling oder Sommer. Beim Lesen hatte ich durchgehend ein wohliges Gefühl :) Dennoch gehört das Buch für mich nicht zu den stärksten Werken von Jane Austen. Die Handlung entwickelt sich stellenweise recht langsam, wodurch für mich Spannung verloren ging und ich gelegentlich dazu tendiert habe, Passagen zu überfliegen. Nichtsdestotrotz war es schön, ein weiteres Buch von Jane Austen gelesen zu haben und ich werde mir bald dazu noch den Film ansehen ☺️
"Es ist nicht einfach für die Glücklichen, bescheiden zu sein." - Zitat, Seite 520 Und Highbury, dieses wunderbare (fiktive) Fleckchen Erde und südwestlich von London gelegen, ist so ein besonders glücklicher Ort für seine Bewohnerinnen und Bewohner. Hier befindet sich der Schauplatz von Jane Austens großem Gesellschaftsroman, der einen Meilenstein ihres literarischen Wirkens darstellt. Als "Emma" im Dezember 1815 erstmals erschien, hatte die englische Schriftstellerin bereits eine Leserschaft ihrer Romane etabliert. Sogar der Prinzregent und spätere König von England interessierte sich für ihr Schreiben und so widmete sie ihm die Ausgabe ihres aktuellen Romans. Was die Kritik der damaligen Zeit besonders begeisterte, dürfte für heutige Leserinnen und Leser wahrscheinlich die größte Herausforderung bei der Lektüre sein: denn sie beschrieb mit präziser Feder sehr detailliert und pointiert Szenen, die mitten aus dem Leben gegriffen erschienen und sich auf eine Gesellschaft beziehen, welche der Autorin und ihrer Leserschaft wohl vertraut war. Nun aber, über 200 Jahre später und in einer ganz anderen Kultur verwachsen, ist es tatsächlich nicht ganz einfach, sich in der Welt Jane Austens heimisch zu fühlen. Was einem jedoch den Einstieg in die Geschichte mit der jungen, schönen und reichen Emma Woodhouse im Mittelpunkt, erleichtert, ist der Fokus auf die wundervolle Figurenzeichnung durch die Autorin und die lebensechten zwischenmenschlichen Begegnungen im Roman. Und auch wenn die Heldin auf Seite 516 als "reizende und beste aller Frauen, fehlerlos trotz all ihrer Fehler" beschrieben wird, ist es der Autorin ein Anliegen, die Entwicklung des snobistischen und auch manipulativen Mädchens zur Dame mit gereifteren Herzen möglichst wirkungsvoll darzustellen. Die Gesellschaftskritik zeigt sich in diesem Roman, der von einem ständigen Kommen und Gehen einzelner Menschen belebt wird, nicht nur durch die klare Figurenzeichnung und direkte Verweise im Text (wenn z.B. der Hauslehrerhandel bzw der Umgang mit Gouvernanten angesprochen wird), sondern auch durch die Sprech- oder Schreibweise der einzelnen Personen. Außerdem ist der Roman geprägt von dem großen Humor der Autorin. Gerade bei "Emma" merkt man fast jeder Zeile an, welchen großen Spaß Jane Austen beim Schreiben hatte. Man lässt sich sehr gerne von diesem anziehenden Schreibstil in die Geschichte mitnehmen und beobachtet angeregt all die beschriebenen gesellschaftlichen Ereignisse und wirft mit den Protagonisten neugierige Blicke in Briefe und Nachrichten. "Emma" ist wie eine gelungene Sahnetorte: man genießt die Leichtigkeit und frische Süße, die den Gaumen umschmeichelt und erst im Nachgang bemerkt man die Fülle, die einem schwer im Magen liegt, aber in diesem Fall literarisch auf eine gute Art nachwirkt. FAZIT Diesen Roman habe ich aufgrund einer Leserunde erneut gelesen und sowohl die Lektüre sowie der Austausch darüber waren bereichernd für mich. Und eine bis dahin verschüttete Kindheitserinnerung kam bei der Lektüre wieder hervor: welch Vergnügen es sein kann, in Gesellschaft Briefe zu lesen und über den Inhalt zu sprechen, die nicht für einem selbst bestimmt waren. Meine Großeltern hielten damals brieflich mit Verwandten und Freunden aus der alten Heimat Kontakt und hielten die aktuellen Nachrichten meist schon parat, wenn wir als Familie zu Besuch kamen. Ich weiß noch, dass mich die Lektüre der Briefe des besten Freundes meines Opas immer besonders gut unterhielt - vielleicht, weil er ein ganz anderes Naturell wie sein Freund hatte! Empfehlen kann ich außerdem die akkurate und sehr zugängliche Übersetzung von Ursula und Christian Grawe. Diese Reclam Ausgabe enthäl zusätzlich ein interessantes Nachwort von Herrn Grawe. Und zuletzt würde mich interessieren: Falls ihr das Buch gelesen habt, wer ist eure Lieblingsfigur? - Meine ist Mr. John Knightley (leider nur ein Nebencharakter).
Gutes Buch
Ich bin sehr stolz auf mich es endlich gelesen zu haben. Mein längster Klassiker bisher. Ich fand es sehr gut dafür das ich so selten Klassiker lese bin ich echt gut durch gekommen. Es hat auch perfekt zur jetzigen Wetter lage gepasst. Das Buch spielt von Weihnachten bis Mitte Sommer. Weshalb es auch Spaß gemacht hat die verschiedensten Wetterlagen im Buch auch grade noch selbst zu erleben. Kann ich empfehlen auch für Leute die nicht viele Klassiker lesen geeignet. (Hab sogar Sachen markiert)
Romantik in Bildern
Sie kann es einfach nicht lassen, ständig muss sich Emma in Beziehungen einmischen und neue schmieden. Und selber möchte sie von der Liebe nichts wissen, aber …….. dann …….. Ein must have für Austen Fans , mir hat es sehr gut gefallen.

Lesenswerter Klassiker mit Längen Der Schreibstil von Jane Austen war mit wieder eine Freude, ironisch und etwas spitzzüngig. Die Charektere sind detailliert ausgearbeitet , teilweise etwas überzeichnet und meistens wenig sympathisch. Die Handlung des Romans nimmt erst zum Ende hin Fahrt auf, ist sehr eingeengt auf die Irrungen, den Tratsch, den Klassismus der Protagonist*innen. Die Dialoge hatten meines Erachtens Schwachstellen, zu viel Geplänkel und Tratsch, obwohl die Autorin durchaus wieder ihre Gesellschaftskritik hindurchschimmern lässt. Lesenswert, aber „Stolz und Vorurteil „ hat mir besser gefallen.
Sehr langatmig 😄
Es geht um eine junge Frau die ständig jemanden verkuppeln will. Der Fokus im Roman liegt auf den zwischenmenschlichen Beziehungen. Es passiert nämlich sonst nicht viel. Man kann das Getratsche der Leute verfolgen und die Entwicklung von Emma beobachten! 😄 Wenn ich bedenke wann der Roman geschrieben wurde, könnte ich vermuten Jane Austen hat sich auch ein bisschen über die Gesellschaft lustig gemacht. Wenn das nicht im Buchklub besprochen worden wäre, hätte ich vermutlich abgebrochen. Aber als ich dann schon so gelangweilt war habe ich den Roman als Hörspiel beendet 🥶🤭 Ein beliebte Floskel… „ich bitte Sie“ Hat jemand gezählt wie oft das vorkam? 😅
Das Buch war es nicht wert, Stunden meiner Lebenszeit damit zu verschwenden...
Jane Austens Emma hat mit überhaupt nicht zugesagt. Ich hatte gehofft, es wäre so gut, wie viele Leute sagen, aber Leider ist es das Gegenteil. Die Geschichte ist langweilig und die Leute unsympathisch. Das was mich am meisten gestört hat, war, dass man nicht mal die Hauptfigur, Emma, leiden konnte. Sie war viel zu eingebildet und hat sich immer in Dinge eingemischt, die sie nichts angingen. Zudem kam erst in den letzten 40 Seiten Emmas eigene Romanze in die Geschichte. Alles in allem war es uninteressant und man hat viel zu viel Zeit damit verbracht, die 3 Seitigen Aussagen von langweiligen Leuten zu lesen. Ich kann es nicht empfehlen.
Hochgenuss
Wie weit muss Jane Austen ihrer Zeit voraus gewesen sein? Wieder und wieder bin ich beeindruckt. Wir begleiten die junge, wohlhabende, selbstbewusste Emma Woodhouse für einige Zeit entlang ihres Weges durch ihre Gesellschaftsschicht in der englischen Provinz. Emma ist mit allen Gaben gesegnet, die man sich wünschen kann und hat in ihrem Leben noch keinen relevanten Kummer erdulden müssen. Überzeugt von ihrer eigenen Urteilsfähigkeit beginnt sie die Geschicke ihrer Mitmenschen leiten und „managen“ zu wollen. Für sie steht außer Frage, dass sie alles durchschaut und weiß, was für jede(r) am besten ist. So kommt es auch nicht überraschend, dass ich Emma initial als recht überheblich und unsympathisch empfinde. Entlang einiger Irrungen und Wirrungen und überraschenden Wendungen gewinne ich Emma, genau wie ihre Herzensmenschen im Laufe des Romans lieb und bin beeindruckt, wie gut es ihr letztlich gelingt, sich selbst kritisch zu betrachten und dazu zu lernen. Die Gesellschaftsstudien, der humorvolle und nie abwertende Blick auf alle Charaktere und die feministischen Untertöne sind natürlich auch in dieser Austen-Novel sehr präsent. Ich habe die Lektüre wieder sehr genossen und bin beeindruckt, dass ich bei jedem Re-Read andere Aspekte entdecke. Nie sind wir ganz dieselben, wenn wir ein Buch ein weiteres Mal lesen. Gerade bei Jane Austen gibt es jedes Mal wieder etwas zu entdecken. Klare Empfehlung!
23.01.26 „Sie hatte sich ebenso gewandelt. Diese eine halbe Stunde hatte beiden dieselbe kostbare Gewissheit gegeben, geliebt zu werden…“ (Seite 500)
Eine Geschichte aus dem England, Anfang des 19. Jahrhunderts, über Menschen, Gemeinschaft, Liebe und Wandel. Vollgepackt mit Katsch und Tratsch, ein paar Spitzen, Humor, Annahmen und Einflussnahme, Irrtümern und Lösungen, kann mich Jane Austen mit ihrem besonderen Schreibstil und der Sprache direkt in die Zeit, die Gesellschaft und den „rechten“ Stand versetzen. Willkommen in Hartfield, das zur Gemeinde Highbury gehört. Willkommen bei Emma Woodhouse und ihrem etwas gebrechlichen und stets besorgten Vater Mr. Woodhouse. Lerne (fast) ganz Highbury kennen. Den so wunderbaren Mr. Knightley, der Emma auch mal Grenzen und Fehler aufzeigt. Harriet, die einfach nett, aber auch sehr beeinflussbar ist, oder Mr. und Mrs. Weston, die eng mit der Familie Woodhouse verbunden sind. Wandere über die Felder und Wiesen und besuche das Pfarrhaus mit Mr. Elton, oder gehe durch die Straßen von Highbury und lass dir alle Neuigkeiten von Miss Bates erzählen. Noch viel mehr Charaktere warten auf den Leser und nehmen diesen mit in das Leben, den Alltag und all die bunten Ereignisse, Verstrickungen und Verwicklungen dieser Menschen. Emma, die Hauptfigur, erscheint einigen anfangs nicht so sympathisch. Durch die guten Beschreibungen von Charakteren, Umständen und sozialen Geflechten konnte ich jedoch schnell verstehen, warum Emma ist, wie sie ist. Mit Emma erleben wir einen herrlich unperfekten Charakter, intelligent, mit viel Fantasie und einem Herzen, das am rechten Fleck sitzt. Auch wenn man dies evtl. ab und zu infrage stellt. In Emma zeigt Jane Austen, wie sehr auch die äußeren Umstände dazu beitragen, wer wir sind und wie wir uns entwickeln, was wir annehmen und wie wir handeln. Gute Absichten reichen nicht immer aus, wenn die Möglichkeiten des Lernens, Beschäftigens und Wachsens nicht ganz so ausgeprägt sind. Menschen, die uns Fehler oder Grenzen aufzeigen, sind für unsere Entwicklung ebenso wichtig wie Liebe und Wärme. Aber auch das soziale Gefüge in einer eher kleinen Gemeinde spielt in diesem Roman eine große Rolle. Genau diese Stellen mögen manchem Leser etwas langwierig sein. Viel „Geplapper“, viel höffliches Getue und Tratsch. Aber wie wichtig ist ein Zusammenhalt ein Gefüge gerade in zeiten ohne Internet und Telefon. Sucht der Mensch nicht schon immer den rechten Platz in der Gemeinschaft egal wie diese gerade aussieht? Ob nun in den Höhlen der Steinzeit, im gesellschaftlich klar unterteilten England des 18 und 19 Jahrhunderts oder im 21 Jahrhundert im Vergleich über Sozialmedia. Stets versucht unseren Platz zu definieren? Ich finde Jane Austen passt auch heute noch wunderbar und vielleicht dient sie als Kontrast zu Büchern die einen Plot Twist nach dem anderen hinlegen, sich in Aktion, Spice, Geschwindigkeit und Spannung nur so überschlagen. Ich fand es beruhigend ein Buch zu lesen das mit weniger auskommt und dennoch zurecht ein Klassiker der Buchgeschichte ist. Wichtig ist es die Zeit zu beachten in der das Buch geschrieben wurde und in der Jane Austen lebte. Und vielleicht dürfen wir Dankbar sein als Frau von heute so unglaublich viel Möglichkeiten zu haben! Ein Buch, das ich wieder lesen werde, dass ein fester Bestandteil meines Bücherregals bleiben wird und das ich unbedingt Jedem empfehle mindestens einmal im Leben zu lesen.
Ich habe das Buch jetzt ungelesen zuhause, seit ich 16 bin.
Das weiß ich deshalb so genau, weil ich den Flyer zum Theaterstück „Stolz und Vorurteil“ gefunden hab, in dem ich mitgespielt habe, als ich 16 war. Und ich bin sehr froh, dass ich Emma damals nicht gelesen habe, weil ich hätte mit Sicherheit nicht die Geduld besässen das Buch so zu lesen und zu schätzen, wie ich es jetzt getan habe. Alles an Emma ist gelungen, inklusive der langsamen Charakterveränderung, die so glaubhaft und gefühlvoll durchgeführt wird. Auch der Punkt eine Protagonistin zu entwerfen, die eigentlich nicht liebenswert ist und die man trotzdem mag, macht Freude und beweist einfach was für eine fantastische, feministische Autorin sie war. Hätte gedacht Mr. Knightley wird dreamier. Das ganze Buch kommt ohne Kuss aus. Dafür hab ich bei einer sachten Berührung der Hände gegrinst wie in anderen Romanen nur, wenn es zwischen den Protagonisten endlich so richtig zur Sache geht und er sie gegen die Wand… jap. Offenbar reicht eine Handberührung als Spice, wenn es richtig geschrieben ist 🤷🏻♀️ Lest Jane Austen!

Viel Witz und Leichtigkeit
Emma war mein erstes Buch von Jane Austen und ich hatte etwas Sorge, dass ich sprachlich nicht rein komme. Tatsächlich war ich sehr begeistert vom Sprachstil und der Übersetzung. Emma - jung, gesellschaftlich hochgestellt, naiv und etwas überheblich - versucht ihre Freundin Harriet an den Mann zu bringen und gerät in diverse Missverständnisse. Mit Humor und einem Augenzwinkern wird man in Highbury eingeführt und beobachtet die Charaktere und vor allem Emma bei ihren Versuchen gesellschaftlich aufzusteigen, sich zu verheiraten und ihre Geheimnisse zu waren. Immer wieder war es mir fast unangenehm Emma als Protagonistin zu verfolgen, wie sie Situationen völlig falsch interpretiert, sich zuweilen arrogant aufspielt oder einfach herrlich naiv ist. Und gleichzeitig lag darin eine solche Leichtigkeit, dass es einfach gute Laune bereitet hat. Absolute Leseempfehlung.
Jane Austens Roman "Emma" (1815) ist eine charmante, aber zugleich komplexe Darstellung von gesellschaftlichen Konventionen, Selbsttäuschung und persönlichem Wachstum. Die Titelheldin, Emma Woodhouse, ist reich, klug und überzeugt davon, dass sie die Menschen in ihrem Umfeld glücklich verheiraten kann – oft mit übermäßigem Selbstvertrauen und wenig Rücksicht auf die tatsächlichen Gefühle der Beteiligten. Austens Charakterzeichnung ist meisterhaft: Emma ist zunächst eine Figur voller Eitelkeit und Naivität, deren Einmischungen oft mehr Schaden als Nutzen anrichten. Doch gerade ihre Fehler machen sie menschlich und erlauben eine Entwicklung, die Austen mit feinem Humor und scharfer Beobachtungsgabe zeichnet. Die ironische Erzählweise sorgt dafür, dass der Leser sowohl Emmas Irrtümer als auch ihre charmanten Eigenschaften erkennen kann. Neben Emma glänzt der Roman durch ein vielschichtiges Ensemble von Nebenfiguren – sei es der klarsichtige und aufrichtige Mr. Knightley, die sanftmütige Harriet Smith oder die redselige Miss Bates. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind realistisch und detailreich gezeichnet, wodurch "Emma" nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine soziale Satire ist. Ein Kritikpunkt mag sein, dass die Handlung, verglichen mit anderen Austen-Romanen, eher episodenhaft und weniger dramatisch erscheint. Doch gerade dieser ruhige Erzählstil spiegelt die Welt wider, die Austen beschreibt: Eine Gesellschaft, in der kleine soziale Nuancen entscheidend sind. Insgesamt bleibt "Emma" ein literarisches Meisterwerk, das mit subtilem Witz, scharfem Blick für soziale Dynamiken und einer facettenreichen Hauptfigur überzeugt. Es ist ein Roman über Irrtümer und Selbsterkenntnis, und gerade deshalb so zeitlos lesenswert.
Ich bleibe etwas zwiegespalten. Es hat mich reingezogen und mehr Spaß gemacht als vermutet, auch und vor allem wegen der Sprache, aber es kam mir auch so vor, als verfolge ich eine eigentlich nervig schlechte Soap Opera.
Die Gesellschaft, die sie hier beschreibt ist ja im Grunde das reinste Grauen. Als schaue man ins Herz des Patriarchats. So viele Zwänge, Regeln, Klassendünkel. So eine kleine enge Welt der Nichtigkeiten, die ständig jemanden beleidigen könnten. Und natürlich war es damals halt so und Austen ist für ihre Zeit schon ziemlich unkonventionell. (Ich habe vor vielen Jahren Sense and Sensibility und Pride and Prejudice gelesen und mochte beides gern.) Aber dass sie das romantische Happy End nicht in Frage stellt, geht mir (mit heutigem Blick) schon etwas auf den Keks. Emma als Protagonistin war ok. Natürlich ist sie am Anfang eine verzogene und arrogante Ziege, aber sie sieht ja ziemlich schnell ein, dass das scheiße war mit der Harriet und dem Mr Martin. (Die Wendung am Ende, dass die dann doch noch heiraten halte ich aber für billig und fand es enttäuschend, denn es ist ein zu unwahrscheinliches, zu einfaches Schlupfloch für Emmas Schuldgefühle.) Mir ist das alles dann doch zu gut am Ende, zu einfach. (Und gewundert hat mich, dass persönliche Briefe an andere weitergereicht werden. War das etwa normal und akzeptiert?!) Jedoch merkt man Austen die Ironie und den Witz und das Augenzwinkern an und sie beobachtet an vielen Stellen schon beeindruckend genau und psychologisch tief. Aber letztlich bleibt Emma für mich ein seichtes (wenn auch intelligent gemachtes) Verwirrspiel, eine romantische Komödie, in dem Setup an Shakespeare oder Wilde erinnernd. Viele Figuren sind doch etwas eindimensional (der gute tadellose Mr Knightley, die oberflächliche Mrs Elton etc) und das Glück liegt mir zu sehr in althergebrachten patriarchalen Mustern. Aber hey, das Buch ist von 1815 und dafür wirklich gut geschrieben. Auch in Englisch (oder vor allem in Englisch?) macht es Spaß. Bin gut abgetaucht darin, Spannungsbogen war gut, auch wenn es im letzten Drittel einige Längen hatte. Ob ich es empfehlen würde oder als „reifes Meisterwerk“ der Autorin sehe, weiß ich aber nicht.
Ich fand ja stolz und vorurteil wirklich gut, aber emma war viel zu lang. Die geschichte des buches hätte genauso gut in der hälfe der seiten oder weniger erzählt werden können und für mich hatte es einfach viel zu viele längen und keinen spannungsbogen
Die Handlung von Emma kann ich am wenigsten gut nacherzählen, aber ich fand es noch besser als Sinn und Sinnlichkeit! Es gibt sehr lustige und auch toll ambivalente Charaktere! Emma is manchmal wirklich eine Mistmatz 😅
Irrungen, Träume und Hoffnungen
Vorweg: Ich bin bekennender Jane-Austen-Fan und greife jedes Jahr erneut zu ihren Romanen – so auch wieder zu Emma. Und wie jedes Mal war ich sofort wieder gefesselt. Emma ist eine faszinierende Figur: klug, selbstbewusst und fest entschlossen, nie zu heiraten und sich nie einem Mann unterzuordnen. Stattdessen widmet sie sich mit großer Leidenschaft dem Liebesleben ihrer Mitmenschen – nicht ohne Ironie und mit gelegentlicher Selbstüberschätzung. Doch dann holen sie die Realität, die gesellschaftlichen Erwartungen und die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert ein. Und auch Emma bleibt nicht unberührt von der Liebe. Was ich an Jane Austens Bücher so liebe. Sie zeigt uns mit mit scharfer Beobachtungsgabe eine Gesellschaft voller Kontraste – zwischen Arm und Reich, Landleben und feiner Gesellschaft. Ihre Sprache ist dabei so zeitlos aktuell, dass man immer wieder staunt, wie modern ihr Blick auf das Leben und die Menschen ist. Ich habe Emma wieder geliebt. Absolut empfehlenswert
Langatmig und langweilig
Ich bin überrascht, dass dieses Buch auf BookTube so oft empfohlen wird - ich konnte nur wenig Gutes daran finden. Ein Haufen gesellschaftlich angesehener Leute, die viel reden, aber nichts zu sagen haben. Keinerlei Atmosphäre. Das ganze Buch handelt wirklich nur davon, wer wen heiratet und wer wie gesellschaftsfähig ist. Die Storyline hätte man auch auf 250 Seiten beschränken können. Es gab vereinzelt gute Stellen und die altmodische Sprache hat mir gefallen, aber ich bin weit von einer Empfehlung dieses Buches entfernt.
Ich mag die Geschichte, aber die hat definitv ihre Längen und kommt daher nicht ganz an andere Jane Austen Romane heran. Aber trotzdem ist die Storie einnehmend, interessant und versprüht so viel Charme, wie es Austen Romane nun mal tun.
Ein wirklich schöner Klassiker, der um einiges reifer ist, als andere Bücher der Autorin.
Liebe auf Umwegen
Wie immer bei Büchern von Jane Austen: ein Highlight. Die Handlungsgeschwindigkeit ist wie gewohnt nicht besonders schnell, der Schreibstil aber sehr angenehm und die Erzählung lustig aber auch lehrreich. Emma ist jung, hübsch, wohlhabend und intelligent. Leider mischt sie sich (aus Mangel anderer Beschäftigungen) viel zu gerne ungefragt in die Angelegenheit anderer (sprich deren Liebesleben) ein. Sie ist überzeugt davon, dass sie die (ihrer Meinung nach) perfekt Pärchen zusammen bringen kann. Allerdings geht ihr Plan nicht so auf wie erhofft, wodurch sie sich selbst in Schwierigkeiten bringt.
Die Protagonistin Emma ist nach dem frühen Tod der Mutter und der Heirat der älteren Schwester sozusagen die „Herrin“ im Hause ihres Vaters Mr. Woodhouse und hat deswegen auch – anders als die meisten jungen Frauen in ihrem Alter – kein Verlangen danach zu heiraten. Sie liebt es aber andere miteinander zu verkuppeln, wobei sie jedoch nicht selten ihre Menschenkenntnis überschätzt und es zu mehr oder weniger peinlichen Missverständnissen kommt. Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonistin innerhalb des Buches hin von einem verwöhnten, ich-bezogenen Mädchen hin zu einer reflektierten jungen Frau. Es dauert etwas bis sich die Geschichte entfaltet, dann ist sie jedoch recht unvorhersehbar und auch die anderen Figuren sind sehr interessant entworfen und nicht leicht einzuordnen – in diesen Punkten unterscheidet sich „Emma“ doch sehr deutlich von „Stolz und Vorurteil“ und ist somit auch eine etwas anspruchsvollere Lektüre. Lange nachgedacht habe ich über die Auswirkungen von gesellschaftlicher Stellung und bestimmten Charaktereigenschaften auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der Figuren untereinander. Dabei habe ich für mich vor allem zwei Botschaften mitnehmen können: Hüte deine Zunge und urteile nicht vorschnell, denn nicht alles ist so wie es scheint – und sei aufrichtig in deinen Beziehungen!
Sooo schön
Also hab jetzt echt ne Weile gebraucht, aber nach den ersten 50-100 Seiten war ich Mr Knightley Fan. (Sein Vorname passt nicht zu ihm find ich 😂) Aber ansonsten lieb ich des Buch (sogar fast mehr als Stolz und Vorurteil)
Ein Re-Read aus meiner Jugend. Wieder sehr unterhaltsam und amüsant. Gesellschaftskritik in der Darstellung überspitzter gesellschaftlicher Konventionen, fas beherrscht Jane Austen absolut. Obwohl ich die überzeichneten Charaktere heute nicht mehr so gut ertragen kann wie beim ersten Mal.
mochte stolz und vorurteil voll, aber das hat mich leider gar nicht abgeholt
Klassiker
Jane Austen schreibt humorvoll und man taucht schnell in die Welt hinein. Ihre Emma liebt man, auch wenn man das eigentlich gar nicht möchte.
Emma ist das zweite Buch, das ich von Jane Austen gelesen habe. Stolz und Vorurteil gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, weswegen ich sehr neugierig auf Emma war. Der Titel ist 1815, also kurz vor Austens Tod erschienen und ist dementsprechend vom Sprachstil nicht anspruchslos. Daher fiel mir der Einstieg etwas schwer und es bedarf einer kurzen Eingewöhnungsphase. Als ich dann aber in der Geschichte drin war, kam ich da gefühlt nicht mehr heraus. Ich wurde angezogen, geführt in eine andere Zeit, dort war ich wochenlang zuhause. Ich habe mich ein bisschen in die Protagonisten verliebt, auch wenn einige sehr eigensinnig waren, wie zum Beispiel Mrs. Elton oder Mrs. Bates. Nichtsdestotrotz hatte jeder seinen eigenen Charakter, seine Eigenheiten und es war demnach jeder besonders auf seine eigene Art und Weise. Das habe ich an der Geschichte besonders geliebt - die Protagonisten sind lebendig, real und man fühlt, was sie fühlen. Emma war anfangs sehr stur, etwas zu selbstsicher und sehr eigensinnig. Für manche war sie deswegen unsympathisch. Sie hat meiner Meinung nach aber die größte Entwicklung durchgemacht, wurde selbstkritisch, hat ihre Fehler eingestanden, berichtigt und bereut. Sie hat die Fehler nicht wiederholt und sich ständig reflektiert und dabei war sie immer noch so humorvoll und sie selbst, dass man sie, so finde ich, einfach nur lieben konnte! Es gab ein paar Längen im Buch, die aber durch die Zeitreise ins 18. Jahrhundert, die Spannung hat trotzdem aufleben lassen. Besonders beeindruckend fand ich, dass es zu dieser Zeit auch Frauen gab, die ihren Willen durchsetzen konnten, die eigenständig beurteilen und denken konnten und denen es nicht nur um die Heirat eines Mannes ging, der sie versorgen sollte. Es wäre nicht Jane Austen, wenn dann am Ende nicht doch alles anders kommt, als man denkt. Und so war das Ende sehr überraschend, hochspannend und intensiv.
Gut lesbar!
Ich bin bei Jane Austen immer wieder überrascht, wie gut sich ihre Bücher auch 200 Jahre später lesen lassen. Bei Emma störten mich zwar die 600 Seiten, die es nicht unbedingt gebraucht hätte, dafür sind die Personen im Buch unschlagbar. Dabei sind alle irgendwie tief und nachvollziehbar - nie war ich von jemanden so genervt wie von Mrs. Elton und musste die Augen verdrehen wie bei Mr. Woodhouse!
Amüsant, aber langatmig
Ich muss zugeben, ich bin recht leicht zu begeistern. Bisher hab ich noch an fast jedem Buch irgendwas Positives gefunden. In dem Fall war das Positive, es als Hörbuch zu hören. Ok, das klingt nach einem zu vernichtenden Urteil, so übel wars nicht. "Emma" ist ein sehr amüsanter Roman, überzeugt mit Figurenkomik und Charakterentwicklung. Und ich liebe ja Geschichten aus dem Regency-Zeitalter. ABER: Puuuuh, war das langatmig. Zum Hören wars ein angenehmer Begleiter neben Hausarbeit & Co., aber bei aller Liebe und Geduld: Ich weiß nicht, ob ich beim Lesen nicht irgendwann aufgegeben hätte. Die Hörbuch-Sprecherin Eva Mattes hingegen hat das Ganze zu einem wahren Hörerlebnis gemacht! Ich bin sooo begeistert davon, wie sie die Geschichte zum Leben erweckt hat und jeder Figur durch ihre Intonation eine greifbare Persönlichkeit verliehen hat. Allein dafür lohnt es sich, zumindest mal reinzuhören. Was den Inhalt betrifft: Es dauert, bis Protagonistin Emma Sympathiepunkte sammelt. Sie ist stolz, stur und in einem Maße von sich selbst und ihrer Wahrnehmung der Dinge als die einzig wahre Deutung der Realität überzeugt, dass es bisweilen doch recht entnervend ist, mitzuverfolgen, wie sie mit ihren vermeintlich guten Ratschlägen ihr Umfeld - insbesondere ihre Freundin Harriet - ins Unglück stürzt. Während sie sich selbst als unfehlbare Ehestifterin versteht und im Hintergrund schamlos ie Fäden zieht, verursacht sie damit ein wirres Knäuel an Chaos. Gleichzeitig ist sie aber auch rechtschaffend, fürsorglich und geduldig ihren Liebsten - besonders ihrem kauzigen Vater - gegenüber und bereit, ihre eigenen Fehler anzuerkennen und daraus zu lernen. Und genau diese Charakterentwicklung macht den Reiz des Romans aus. Es gibt übrigens auch eine Graphic-Novel-Version zu "Emma" - selbst ohne diese zu kennen, würde ich sie dem Buch vorziehen. Denn die Geschichte rund um die altkluge Emma hat durchaus ihre unterhaltsamen Züge, und ich denke, die Graphic Novel würde die notwendige kompaktere Erzählung reinbringen für alle, die - wie ich - beim Lesen nicht mit einer ausdauernden Geduld gesegnet sind.
Jane Austen - die Vorreiterin aller Romanzen!
Nach „Stolz und Vorurteil“ und „Verstand und Gefühl“ war „Emma“ nun mein 3. Buch der fantastischen Jane Austen. Wie auch bei den anderen Austen-Romanen fügt sich im ganzen Buch ein subtiler, ironischer Humor ein, der sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht und den charakteristischen Schreibstil von Jane Austen ausmacht. Mit den Gedankengängen der Hauptfigur Emma, die anfänglich entschieden gegen eine Ehe ist, da sie davon überzeugt ist, dass sie keinen Mann zu ihrem Glück braucht, war Austen ihrer Zeit wohl weit voraus. Emma ist charakterstark und meinungsstark, auch die anderen Protagonisten, sind wunderbar lebhaft und bildlich ausgearbeitet. All die Wendungen, Tragödien, die Glücksmomente und Irrungen und Wirrungen, bilden insgesamt einen perfekt ausgewogenen Roman. Jane Austen ist einfach die absolute Crème de la Crème und die oberste Riege der Roman-Autorinnen!

Wechselhaft
[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Emma 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Jane Austen 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Anaconda 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Horst Höckendorf 𝔻𝕣𝕖𝕚 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Schleppend - Schlagfertig - Wechselhaft 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Emma Woodhouse lebt behütet im Haus ihres Vaters. Sowohl finanzielle, als auch romantische Sorgen sind ihr fremd. Sich verlieben oder gar heiraten möchte sie niemals. Stattdessen konzentriert sie sich eher auf das Liebesleben ihrer Freunde und Bekannten. Und sorgt damit für allerlei Chaos. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: "Emma" war für mich doch anfangs eine Herausforderung. Denn trotz Jane Austens charmanter und humorvoller erzählweise, fand ich das Buch doch bis ca. zur Hälfte sehr schleppend. Mit Emma als Protagonistin bin ich nicht warm geworden und auch mit den Nebenfiguren hatte ich eine schwere Zeit. 😅 Die einzige Ausnahme hier hat für mich Mr. Knightley, ein Nachbar der Woodhouses, gebildet. Dieser war durch und durch interessant und hat für mich das Buch extrem aufgewertet. 💕 Ab der Hälfte hatte ich mich dann irgendwann mit Emma arrangiert und hatte auch Spaß beim Lesen. Und es hat sich gelohnt durchzuhalten. Die Geschichte wurde dann noch richtig schön. 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 🤔👍🏻 Für alle mit einer Vorliebe für viktorianische Geschichte, kann ich das Buch somit trotz meiner Kritikpunkte empfehlen. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Zwischenzeitlich sehr langatmig, dennoch im Verlauf der Geschichte sehr spannend.
Im allgemeinen empfinde ich das Buch, hinsichtlich seiner Veröffentlichung zeitgemäß und unglaublich schön geschrieben wenn man die Lyrik betrachtet. Einige Charaktere erschweren zwischendurch enorm den Lesefluss, hat demnach aber eine ausdrucksstarke Wirkung auf den Leser.
Schöne, amüsante Geschichte, für Leute die klassische Literatur lieben.
Habe das Buch gestern beendet und was soll ich sagen? Es gehört jetzt definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher. Jane Austen schafft es einfach immer wieder eine Welt zu erschaffen in der ich mich pudelwohl fühle. Ihre Liebesgeschichten entwickeln sich so herrlich langsam, dass ich immer zum nächsten Kapitel hetze um zu sehen, wann sich die Protagonisten endlich wiedersehen. Ich habe mein Herz an Mr. Knightley verschenkt und trotz ihrer vielen Fehler ist mir auch Emma ans Herz gewachsen. Die Liebe der beiden ist so pur, dass mein Herz schmilzt. Der Schreibstil mag einigen vielleicht zu altmodisch sein, aber ich liebe ihn. Es fiel mir auch sehr leicht alles zu verstehen. Auch der Humor ist in dem Werk nicht zu kurz gekommen. Austen hat hier viele unterschiedliche Charaktere geschaffen, die mir auf so verschiedene Arten Spaß gemacht haben. Zusammenfassend also wieder ein wundervoller Liebesroman ohne viel Drama in dem ich mich zu Hause fühle. ❤️
Gutes Buch. Trotzdem finde ich, dass die Geschichte am Anfang in die Länge gezogen wird und am Ende geht dann alles sehr schnell. Etwas Schade, ansonsten sehr gut
Da ich sowieso Jane Austen mag und auch die Verfilmungen , musste ich „Emma“ unbedingt lesen. Was soll ich sagen ich liebe es einfach! Ich liebe es wie das Buch geschrieben ist und ich kann mich so gut in die Charaktere hineinversetzen! 🩷📚Mir wurde sogar viel mehr bewusster und sinnvoller als in den Verfilmungen ( hier muss man bedenken das in Verfilmungen sowieso vieles gekürzt wird und Bücher allgemein mehr beschreiben). Ich konnte auf jeden Fall vieles deutlicher Nachvollziehen. Zudem liebe ich Emma und Mr. Knightley!! 🩷💝📚📖
Es war schwierig und ich habe mich definitiv aus meiner Komfortzone herausbewegt. Ein Wechselbad der Gefühle beim Lesen, aber am Ende hat der letzte Abschnitt versöhnt, daher gibt es noch 4
Emma ist jedes Mal ein Fest. Ich liebe die Charaktere sehr - vor allem Emma.
Irgendwie konnte ich so gar nichts mit dem Buch anfangen und Emma selbst ist mir unfassbar auf die Nerven gegangen. Leider insgesamt wirklich sehr enttäuschend, zumal die Handlung auch vorhersagbar war. Nur der absolute Wille, es durchzulesen, hat mich davon abgehalten es abzubrechen.
Also echt, so mitgerissen hat mich etwas länger kein Buch mehr!
(Könnte spoiler enthalten) Das Buch ist zwar alt, aber die Geschichte so gut. Die Sprache war auch garnicht so kompliziert wie die meisten vielleicht denken, ich konnte alles so gut verstehen! Außerdem hatte ich auch alles Bildlich vor Augen, es ist das erste Mal, dass ich ein Klassiker so gut lesen konnte! Ich dachte Stolz und Vorurteil sei das beste Austen Buch, aber auch wenn Stolz und Vorurteil toll ist, habe ich das Gefühl dass Emma es übertrifft. Ich bin so verliebt in das Buch und auch in Mr. Knightley, er scheint so ein gescheiter Mann zu sein! Auch wenn mich der Altersunterschied anfangs etwas gestört hat, kann ich nun sagen wie sehr mich der Verlauf der Dinge zufrieden gestellt hat! Ein wirklich hervorragendes Buch😍 sehr zu empfehlen
Anfangs konnte ich mit Emma nicht warmwerden, aber durch die Entwicklung welche sie gemacht hatte, habe ich den Roman lieb gewonnen, auch wenn mir teilweise einige Dialoge gefehlt haben.
Immernoch mein Austen-Liebling. Herrlich bissig und amüsant.
Jane Austen ist meine absolute lieblingsautorin und Emma einfach meine liebste Geschichte von ihr. Dieses Buch könnte ich immer wieder lesen 🥰

Ein Sprung in eine andere Zeit
Emma hat mich positiv überrascht! Die Protagonistin ist (wie die Autorin) ihrer Zeit voraus: energisch, intelligent, gebildet und witzig. Emma verkuppelt von Herzen gerne Freunde und Bekannte, hat sich selbst aber in den Kopf gesetzt, niemals zu heiraten. Durch ihre Art, sich in das Leben ihrer Mitmenschen einzumischen, geraten ihre eigenen Herzensangelegenheiten und die ihrer Freundin Harriet komplett durcheinander. Ich gebe zu, dass es mir zu Anfang schwer gefallen ist, in das Buch einzutauchen, was wahrscheinlich daran liegt, dass es nicht mein typisches Genre ist. Ich habe schon häufiger versucht, einen Austen Roman zu lesen, aber bisher immer abgebrochen. Mit Emma habe ich nun meinen ersten Roman von Jane Austin beendet. Ich hatte zum Teil Schwierigkeiten einige Nebencharktere zu unterscheiden, da sie alle recht ähnlich waren. Auch erschienen mir die Probleme aus heutiger Sicht überaus trivial. Die Autorin schafft es teilweise unterschwellig und dafür mit viel Witz zu zeigen, dass der Gedanke zutrifft. Genau dieser Witz und die damit verbundene Gesellschaftskritik hat mich dazu bewogen, das Bucht zu beenden.
Anspruchsvoll, aber gut
Emma ist mein drittes Buch von Jane Austen gewesen,was ich gelesen habe,und es hat mir sehr gut gefallen. Für mich war es nicht ganz so gut wie Stolz und Vorurteil, aber trotzdem besser als Kloster Northanger. Der Schreibstil ist natürlich anspruchsvoller als in zeitgenössischen Romanen, aber trotzdem gut. Ich mochte emma und Mr. Knightley,allerdings haben mich wieder einige Charaktere genervt und aufgeregt. Vielleicht war das Buch auch ein bisschen langezogen,dennoch habe ich es sehr genossen.
Heute möchte ich euch den Gesellschaftsroman „Emma“ von Jane Austen aus dem Jahre 1815 vorstellen. Dieser Roman gilt als Meisterwerk der britischen Autorin und zählt mit zu der Weltliteratur. Auf intelligente Weise werden die Themen Liebe, Eifersucht und Selbstfindung behandelt. Die junge und gut situierte Emma Woodhouse macht sich eine Freude daraus, die Liebe zwischen zwei Personen ins Positive zu beeinflussen. Sich selbst nennt sie die „Ehestifterin“, denn an Selbstbewusstsein und Manipulationskraft fehlt es ihr nicht. Sie jedoch möchte niemals heiraten. Doch ihre Pläne verlaufen meist ins Leere und sie muss lernen, dass sie sich selbst noch nicht viel Wissen über Liebe und Beziehungen angeeignet hat. Dieser Roman ist eine scharfsinnige und zugleich humorvolle Auseinandersetzung der Gesellschaft des frühen 19. Jahrhunderts. Das Buch ist sehr elegant und ironisch geschrieben, außerdem verwendet Jane Austen eine präzise Sprache und leichte Stilmittel, wie Satire und Dialoge, aus denen die Beziehungen der verschiedenen Charaktere beleuchtet werden. Die Geschichte ist für mein Empfinden sehr gut durchdacht, obwohl mich das erste Viertel nicht so sehr angesprochen hat. Danach gab es für mich jedoch kein Halten mehr. Die vermehrten Wendungen haben mir sehr gut gefallen und die Tiefgründigkeit hat mich wirklich gepackt. Jedoch bleibt „Stolz und Vorurteil“ mein Lieblingsbuch von Jane Austen, doch es folgen noch ein paar ihrer Werke. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung! ✨️

Es war für mich so schwierig mit dem Überschuss an Personen und Familienkonstellationen klarzukommen, aber irgendwann hatte ichs begriffen. Die Geschichte ist, würd ich sagen, im typischen Jane Austen Stil geschrieben, humorvoll und very british, and I love it. Ich wusste auch wirklich nicht für wen Emma sich am Ende entscheiden würden und war dann doch überrascht. Ich hatte es überhaupt nicht kommen sehen, nach all den Plottwists der anderen Liebespaare. ♥️
Für alle Fans ein Muss. Es ist nicht mein Lieblingsbuch von ihr, dennoch ist es schön zu lesen, vor allem die Sprache gefällt mir sehr gut. Auch ,wenn ich nach einer Weile die Protagonistin nicht mehr recht mochte, so war es ein Lesevergnügen und empfehlenswert für alle Liebhaber englischer Literatur. Sehr gute Charakterbeschreibungen, sowohl direkt als auch indirekt, man bekommt einen umfassenden Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere. Ende war meiner Meinung nach vorraussichtlich, deshalb einen Punkt Abzug.
Lange her seit ich den letzten Klassiker in den Händen hielt. In Emma lernen wir eine wohlbehütete junge Dame aus reichem Hause kennen, welche mit ihrem hypochondrischen und weichherzigen Vater zusammenwohnt und ein angenehmes Leben in der High Society lebt. Um sie herum wird geheiratet und Emma versucht sich als Kupplerin. Eher schlecht als recht. Ich mochte die Geschichte rund um Highbury sehr gerne, gerade das Gefühl der Entschleunigung konnte mich einnehmen. Es war leichte Kost welche in überraschend lustiger und spitzer Gestalt kam. Der Schreibstil war erfrischend anders, aber dennoch irgendwie zeitlos. Überraschender Weise konnte mich Emma im Verlauf des Buches als Protagonistin doch überzeugen, da sie gerade zu Beginn sehr selbstüberzogen und naiv gezeichnet wurde. Gerade sie konnte im Buch eine Entwicklung durchmachen, was zu der Charaktertiefe beigetragen hat. Insgesamt bin ich nach dem Buch sehr positiv gestimmt und finde es eine leichte Lektüre mit viel Witz und Charme, genau passend für den Frühling.

What an fun read :) Emma is such an interesting and complex character. She could be frustrating to some because of the way she intereacts with and thinks about the other characters, she behaves manipulative regarding Harriett, but damn she always means well, or at least is convinced of that herself. There are so many things to like but also to dislike about her and that makes the book very very compelling to read. The plot is well crafted. A lot of, even unexpected, things happen in the small group of Emmas acquaintances and friends. Even if I found our protagonist to be questionable I still ended up siding with and routing for her on most events. But is it just me or was the ending a little rushed? Suddenly everyone is married and I'm not quite sure if I am supposed to be happy about that or not. If you would have asked me somewhere at the beginning of the book that would have been the ending I would have wished for, but it happening after everything and so fast is kind of weird. Still a great book, though. If you like that kind of "who's going to marry whom?"-stories you will find everyting you wish for. I can't guarantee you will like or care for Emma but I think she is fascinating especially because there can be so different opinions about her.
Ist ok …
Ich habe diesen Roman neulich in einer gratis Bücherkiste entdeckt und wollte mich nun mal an einen Klassiker wagen. Also ehrlich gesagt, habe ich es mir schlimmer und geschwollener vorgestellt. Es ist recht flüssig geschrieben, allerdings passiert auch nicht sehr viel. Ich hatte meine Probleme mit der Protagonistin Emma und ihrer Einfältigkeit und Naivität. Allerdings ist es wohl der Schreibepoche geschuldet. Ich finde, man sollte ruhig mal 1-2 solcher Bücher gelesen haben, wenn es der SUB zulässt. Gefallen hat mir aber tatsächlich diese Umgangsform, die die Menschen scheinbar mal pflegten. Eine niedliche Zeitreise, bei der man sich wünscht, es hätte sich nicht alles komplett in den letzten 2-3 Jahrhunderten gewandelt. Ich habe noch „Stolz und Vorurteil“ zuhause und gehe da jetzt mit Neugier ran, weil es ja definitiv eines ihrer besten Werke sein soll.





















































