Embers in the Snow: Eine Vampir-Romantasy
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Buchinformationen
Beiträge
Wenn der Schnee knistert, aber das Feuer leise bleibt – eine schöne, aber vorhersehbare Reise
Der Einstieg hat mir richtig gut gefallen: arrangierte Ehe, eine sehr schwierige Vater-Tochter-Beziehung und dafür eine umso stärkere Bindung zu den Halbbrüdern. Auch Setting und Grundidee – eisiger Norden, Festung, Vampir-Erzherzog – haben viel Potenzial. In der Mitte des Buches hat mir jedoch die Tiefe gefehlt. Die Beziehung zwischen Finley und Corvan entwickelt sich extrem schnell und bleibt sehr harmonisch, wodurch Spannung und innere Konflikte kaum entstehen. Viele Entwicklungen wirken vorhersehbar, echte Überraschungen oder Wendepunkte bleiben aus. Dadurch gab es leider auch einige Längen, in denen mich die Geschichte eher gelangweilt als mitgerissen hat. Schade fand ich zudem, dass interessante Nebencharaktere, die am Anfang viel versprochen haben, später kaum noch Bedeutung hatten. Positiv hervorzuheben sind der flüssige Schreibstil, das stimmige Worldbuilding und das schöne, runde Ende, das zumindest emotional zufriedenstellend war. Unterm Strich ein solides Buch mit guter Atmosphäre und schöner Idee – mir persönlich aber zu glatt, zu vorhersehbar und ohne den Sog, der mich wirklich hätte packen können.

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Wenn der Schnee knistert, aber das Feuer leise bleibt – eine schöne, aber vorhersehbare Reise
Der Einstieg hat mir richtig gut gefallen: arrangierte Ehe, eine sehr schwierige Vater-Tochter-Beziehung und dafür eine umso stärkere Bindung zu den Halbbrüdern. Auch Setting und Grundidee – eisiger Norden, Festung, Vampir-Erzherzog – haben viel Potenzial. In der Mitte des Buches hat mir jedoch die Tiefe gefehlt. Die Beziehung zwischen Finley und Corvan entwickelt sich extrem schnell und bleibt sehr harmonisch, wodurch Spannung und innere Konflikte kaum entstehen. Viele Entwicklungen wirken vorhersehbar, echte Überraschungen oder Wendepunkte bleiben aus. Dadurch gab es leider auch einige Längen, in denen mich die Geschichte eher gelangweilt als mitgerissen hat. Schade fand ich zudem, dass interessante Nebencharaktere, die am Anfang viel versprochen haben, später kaum noch Bedeutung hatten. Positiv hervorzuheben sind der flüssige Schreibstil, das stimmige Worldbuilding und das schöne, runde Ende, das zumindest emotional zufriedenstellend war. Unterm Strich ein solides Buch mit guter Atmosphäre und schöner Idee – mir persönlich aber zu glatt, zu vorhersehbar und ohne den Sog, der mich wirklich hätte packen können.






