Else von der Tanne

Else von der Tanne

Taschenbuch
3.54

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Beschreibung

Am Heiligen Abend des Jahres 1648 erhält Pfarrer Friedemann Leutenbacher die Nachricht, das Mädchen Else liege im Sterben. Seit zwölf Jahren lebt Else mit ihrem Vater in einer einsamen Waldhütte, im Harzdorf Wallrode gilt sie als Hexe. Am Johannistag wurde sie von Bauern schwer verletzt: Als der Pfarrer ihre elende Behausung erreicht, ist Else bereits tot. Auch der Pfarrer findet im Schneesturm nicht mehr aus dem Wald heraus. Eine Erzählung über zwei Menschen, die keinen Platz in der Welt finden.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Klassiker
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
47
Preis
1.70 €

Beiträge

2
Alle
3

Eine kleine Novelle über ein Dorf im Dreißigjährigen Krieg, seinem Pfarrer und einem alleinerziehenden Vater mit Tochter als Einsiedler im Wald. Pfarrer liebt Tochter. Dorf liebt Tochter nicht, da Verdacht auf Hexe. Dorf dreht durch. Am Ende gibts Tote fertig. Fertig. Mich wunderte die Sprache dieser kleinen Erzählung. Von Wilhelm Raabe hatte ich noch nichts gelesen. Er schrieb dies 1863, also einer Zeit des aufkommenden Realismus, wozu er stilistisch auch zugeordnet wird. Diese Novelle klingt in ihrem romantischen, theatralischen Ton, wie wenn sie 100 Jahre zuvor geschrieben worden wäre. Vielleicht wählte er ja bewusst die Sprache des Dreißigjährigen Kriegs. Es war mir etwas zu schnell herunter erzählt.

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Eine kleine Novelle über ein Dorf im Dreißigjährigen Krieg, seinem Pfarrer und einem alleinerziehenden Vater mit Tochter als Einsiedler im Wald. Pfarrer liebt Tochter. Dorf liebt Tochter nicht, da Verdacht auf Hexe. Dorf dreht durch. Am Ende gibts Tote fertig. Fertig. Mich wunderte die Sprache dieser kleinen Erzählung. Von Wilhelm Raabe hatte ich noch nichts gelesen. Er schrieb dies 1863, also einer Zeit des aufkommenden Realismus, wozu er stilistisch auch zugeordnet wird. Diese Novelle klingt in ihrem romantischen, theatralischen Ton, wie wenn sie 100 Jahre zuvor geschrieben worden wäre. Vielleicht wählte er ja bewusst die Sprache des Dreißigjährigen Kriegs. Es war mir etwas zu schnell herunter erzählt.

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