Elefanten sieht man nicht

Elefanten sieht man nicht

Hardcover
4.018
KindesmisshandlungGewalt In Der FamilieJugendbuchEntführung

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Beschreibung

"Max atmete ruhig und gleichmäßig, nur manchmal schnarchte er leise. Julia hatte sich zusammengerollt, aber nicht so, als hätte sie Angst, eher, als hätte sie nichts mehr zu befürchten, weil draußen jemand Wache hält. Und auf einmal kam mir der Gedanke, dass man Menschen beschützen kann. Ich drehte mich um und schlich zur Tür. Ich hörte den Gesang der Amseln und ein Autohupen in der Ferne, und ich hörte mein schlagendes Herz. Ich schloss die Tür. Drehte den Schlüssel zweimal herum. Und dann rannte ich." Irgendetwas ist seltsam an Julia und Max, das findet Mascha von der ersten Sekunde an. Und dann sieht sie, dass Julia überall blaue Flecken hat, richtig große. Als Mascha schließlich eines Tages auf der Suche nach den beiden vom Garten aus einen Blick in ihr Haus erhascht, ist ihr klar: Sie muss ihnen irgendwie helfen. Aber wie, wenn keiner der Erwachsenen ihr zuhören will? Mascha hat eine verhängnisvolle Idee - aber manchmal ist es besser, etwas Falsches zu tun, als gar nichts.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Modern
Format
Hardcover
Seitenzahl
208
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Susan Kreller, 1977 in Plauen geboren, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über deutsche Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik. Sie lebt mit ihrer Familie in Bielefeld und arbeitet als freie Journalistin und Autorin. Susan Kreller ist Gewinnerin des Kranichsteiner Literaturstipendiums, wurde bereits dreimal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und hat ihn 2015 für ihren Roman »Schneeriese« gewonnen.

Beiträge

3
Alle
5

Wer sieht hin und wer hört zu, wenn häusliche Gewalt passiert?

Unglaublich bewegende, wenn auch melancholisch gestimmte, Kurzgeschichte, die darüber erzählt, wie schwer sich (Dorf-) Gemeinschaften damit tun, Anzeichen für häusliche Gewalt zu entdecken und dann auch zu melden. Mascha verbringt ihre Ferien bei Ihren Großeltern und lernt dort Julia und Max kennen. Nach und nach erkennt Mascha, dass die beiden zuhause Gewalt erfahren. Sie will helfen und hat eine abenteuerliche Idee. Erzählt wird aus Sicht von Mascha, die mit ihren 13 Jahren, zwar den Willen hat zu helfen, aber zunächst leider keinen Erwachsenen In der Siedlung finden kann, der Sie unterstützen will. Bein lesen war ich aufgebracht, wütend, fassungslos. Regt zum nachdenken an: würdest du eingreifen?

Wer sieht hin und wer hört zu, wenn häusliche Gewalt passiert?
4.5

Das Buch ist Toll

Ich musste das Buch für die Schule lesen und dürfte in den Ferien damit anfangen. Es ist spannend sodass ich das innerhalb 3 Tagen gelesen habe. Es hat ein sehr offenes Ende. Es ist sehr lesenswert.

3.5

Gutes Buch mit einem wichtigen Thema, Hauptprotagonisten nicht richtig nachvollziehbar.

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