Blick ins Buch
Über das Buch
Im Straßenbild von Buenos Aires manifestieren sich deutlich die Merkmale der superdiversen globalen Stadt: heterogene Baustile, vielfältige urbane Identitäten, sozialräumliche Segregation sowie eine ausgeprägte sprachliche Variation lassen ein breites Spektrum von kulturellen Einflüssen und eine lange Migrationsgeschichte erkennen. Diese komplexen Entwicklungen zeigen sich nicht nur in der physischen Struktur der Stadt, sondern auch in der kollektiven Erinnerung der Stadtbewohner und ihrem Diskurs über den urbanen Raum. In dieser Begegnung mit dem „Anderen“ wird Bedeutung ausgehandelt, werden Räume konstruiert, (materielle, soziale und symbolische) Grenzen errichtet, und es entfaltet sich eine erhöhte Reflexivität bezüglich der Unterschiede im Sprachgebrauch. Die vorliegende Arbeit untersucht, aus der Perspektive der Bewohner der Stadt Buenos Aires, deren kollektive Konstruktion und Wahrnehmung des urbanen Raumes, die mentalen Repräsentationen der Sprachlandschaft und das Verhalten der porteños bezüglich verschiedener semiotischer Merkmale. Mit einem stark interdisziplinären Ansatz in der Erforschung der Sprache im sozialen Kontext werden traditionelle Methoden der Soziolinguistik durch Theorien und Methoden der Kulturgeographie ergänzt und erweitert, um so Zusammenhänge zwischen urbanen Transformationsprozessen und der Wahrnehmung der Sprachvariation in der lateinamerikanischen Großstadt aufzuzeigen.
Editionen (1)
ISBN9783968216232
VerlagRombach Wissenschaft
Erscheinungsdatum01.04.19
Seitenzahl390
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreSprachen
FormatTaschenbuch
SpracheSpanisch
Preis49.40 €
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