Einzeln sein
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Wissenschaftlicher Assistent, Herausgeber und Redakteur der »Berliner Hefte«, Dozent in der Erwachsenenbildung, seit 1986 freier Autor. Für sein in zahlreiche Sprachen übersetztes Werk wurde er u.a. mit dem Thomas-Mann-Preis (2014), mit dem Ludwig-Börne-Preis (2017) und dem Deutschen Nationalpreis (2018) ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: »Hölderlin. Komm! ins Offene, Freund! Biographie« (2019), »Klassiker!« (2019, mit Michael Krüger und Martin Meyer), »Einzeln sein« (2021) und »Kafka. Um sein Leben schreiben« (2024). Rüdiger Safranski lebt in Badenweiler.
Beiträge
Historische Darstellung verschiedener Philosophen und ihrer Lebensweise/Erfahrung als Gegenentwurf/Ergänzung zur Gesellschaft. Ich mag die Leichtigkeit und das berstende Allgemeinwissen, mit welchen Safranski teils schwer verständliches verständlich macht. Seine Fülle an Anekdoten ist beachtlich. Doch immer wieder zog sich die Lektüre und die philosophischen Strömungen sind mir ab dem 20. Jahrhundert zu kompliziert, um als Laie alles nachvollziehen zu können.

Es wird mir nicht möglich sein, dieses so dichte Werk zusammenzufassen. Dies macht der Autor auf seiner Reise durch die philosophieren Errungenschaften über all die Jahrhunderte ganz gekonnt immer wieder zwischen den Abschnitten und schliesslich sehr stimmig am Schluss selbst. Auf dieser Reise erleben wir, was vergangene Philosophen, angefangen bei Leonardo da Vinci über Luther bis hin zu Kierkegaard, Thoreau oder Sartre und vielen mehr gedacht und erarbeitet haben, alles Philosophen, die sich im Kern ihres Denkens mit dem Thema „Vereinzelung gegenüber Gesellschaft“ befasst haben. Safranski bleibt hier der chronologischen Reihenfolge treu, setzt die verschiedenen Denkansätze auch den Zeiten gegenüber und bietet so an, seine eigene Reise in Verbindung mit dem Thema zu knüpfen. Jeder Mensch kann sein eigener Philosoph sein, indem er seine innere Welt mit der von anderen „Menschenwelten“abzugleichen, integrieren oder verwerfen sucht. Das Thema an sich ist schon überaus spannend und könnte nicht aktueller sein. Es verlangt aber auch eine radikale Sicht auf die Dinge, wie sie sind, nicht, wie wir sie gerne hätten oder uns vorgemacht werden. Das Buch bieten die Quintessenz an, dass es im Wesentlichen um das Einzelne gehen muss, um die Realisation und Konsequenz daraus und damit auch, warum die Erfahrung des „einzeln sein“über all die Zeiten und auch heute wieder zugunsten einer gesellschaftsbasierten Sichtweise so stark vermieden wird. Es geht hier nicht so sehr um „Individualität“, mehr um die Erfahrung des Selbst, um Authentizität und Souveränität. Es geht nicht um Egoismus oder Ausgrenzung von Anderem. Das primäre Selbst, dann das „Wir“. Gesellschaft ist die Verknüpfung Einzelner und muß deshalb sekundär sein. Mir hat das Buch unendlich gut getan. Nicht einfach nur meinen philosophischen Hunger stillen könne, sonder mich in vielem bestätigt, was ich heute glaube und lebe. Es fühlt sich wie eine grundlegende Unterstützung an, gestützt auf all die vielen, zitierten Denker und nicht zuletzt von einem der genialen Denker unserer Zeit, Rüdiger Safranski selbst. Ein Buch, welches ich, würde ich Bücher besitzen wollen, gerne anschaffen und aus dem Regal immer wieder zur Hand nähme. Was für ein Erlebnis!
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Wissenschaftlicher Assistent, Herausgeber und Redakteur der »Berliner Hefte«, Dozent in der Erwachsenenbildung, seit 1986 freier Autor. Für sein in zahlreiche Sprachen übersetztes Werk wurde er u.a. mit dem Thomas-Mann-Preis (2014), mit dem Ludwig-Börne-Preis (2017) und dem Deutschen Nationalpreis (2018) ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: »Hölderlin. Komm! ins Offene, Freund! Biographie« (2019), »Klassiker!« (2019, mit Michael Krüger und Martin Meyer), »Einzeln sein« (2021) und »Kafka. Um sein Leben schreiben« (2024). Rüdiger Safranski lebt in Badenweiler.
Beiträge
Historische Darstellung verschiedener Philosophen und ihrer Lebensweise/Erfahrung als Gegenentwurf/Ergänzung zur Gesellschaft. Ich mag die Leichtigkeit und das berstende Allgemeinwissen, mit welchen Safranski teils schwer verständliches verständlich macht. Seine Fülle an Anekdoten ist beachtlich. Doch immer wieder zog sich die Lektüre und die philosophischen Strömungen sind mir ab dem 20. Jahrhundert zu kompliziert, um als Laie alles nachvollziehen zu können.

Es wird mir nicht möglich sein, dieses so dichte Werk zusammenzufassen. Dies macht der Autor auf seiner Reise durch die philosophieren Errungenschaften über all die Jahrhunderte ganz gekonnt immer wieder zwischen den Abschnitten und schliesslich sehr stimmig am Schluss selbst. Auf dieser Reise erleben wir, was vergangene Philosophen, angefangen bei Leonardo da Vinci über Luther bis hin zu Kierkegaard, Thoreau oder Sartre und vielen mehr gedacht und erarbeitet haben, alles Philosophen, die sich im Kern ihres Denkens mit dem Thema „Vereinzelung gegenüber Gesellschaft“ befasst haben. Safranski bleibt hier der chronologischen Reihenfolge treu, setzt die verschiedenen Denkansätze auch den Zeiten gegenüber und bietet so an, seine eigene Reise in Verbindung mit dem Thema zu knüpfen. Jeder Mensch kann sein eigener Philosoph sein, indem er seine innere Welt mit der von anderen „Menschenwelten“abzugleichen, integrieren oder verwerfen sucht. Das Thema an sich ist schon überaus spannend und könnte nicht aktueller sein. Es verlangt aber auch eine radikale Sicht auf die Dinge, wie sie sind, nicht, wie wir sie gerne hätten oder uns vorgemacht werden. Das Buch bieten die Quintessenz an, dass es im Wesentlichen um das Einzelne gehen muss, um die Realisation und Konsequenz daraus und damit auch, warum die Erfahrung des „einzeln sein“über all die Zeiten und auch heute wieder zugunsten einer gesellschaftsbasierten Sichtweise so stark vermieden wird. Es geht hier nicht so sehr um „Individualität“, mehr um die Erfahrung des Selbst, um Authentizität und Souveränität. Es geht nicht um Egoismus oder Ausgrenzung von Anderem. Das primäre Selbst, dann das „Wir“. Gesellschaft ist die Verknüpfung Einzelner und muß deshalb sekundär sein. Mir hat das Buch unendlich gut getan. Nicht einfach nur meinen philosophischen Hunger stillen könne, sonder mich in vielem bestätigt, was ich heute glaube und lebe. Es fühlt sich wie eine grundlegende Unterstützung an, gestützt auf all die vielen, zitierten Denker und nicht zuletzt von einem der genialen Denker unserer Zeit, Rüdiger Safranski selbst. Ein Buch, welches ich, würde ich Bücher besitzen wollen, gerne anschaffen und aus dem Regal immer wieder zur Hand nähme. Was für ein Erlebnis!





