Blick ins Buch

Biografien

Eine Frau geht einen trinken. Alleine

4,4(23)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Der durch die Stadt wandernde Flaneur, der einsame Wolf in den Nachtclubs, das Herrengedeck in der ­Eckkneipe: Das »alleine Ausgehen« ist bis heute eher ­Männersache. Viele Frauen verlassen das Haus nachts grundsätzlich nicht allein. Aus guten Gründen. \nGeht eine Frau doch einmal ohne Begleitung aus, so kann sie einiges erleben: Einfach mal in Ruhe einen trinken zu gehen, gehört nicht dazu. Die Frau an der Bar ist schnell allerlei ­Zuschreibungen ausgesetzt. Gewiss ist sie auf Männersuche? Sie ist ein zu beäugendes, herausforderndes Wesen, ein Objekt der Begierde – kein Streuner, der selbstbewusst die Lage checkt. Warum ist das so? Was ist der »öffentliche Raum«, besonders der dunkle, für ein Ort, wenn Frauen ihn betreten, vielleicht auch Drogen nehmen, feiern, tanzen oder einfach nur herumstromern wollen?\n\nMaroHeft #11: Ein Heft, das alleine ausgeht. \nEine verdächtige Angelegenheit.
ISBN9783875126266
VerlagMaro
Erscheinungsdatum31.03.23
Seitenzahl36

Rezensionen & Bewertungen

23 Bewertungen

8 Rezensionen

4,4

Tippen zum Filtern

  • laroute
    laroute

    136 Follower

    4,5

    Dies ist der erste Essay aus dem MaroVerlag, den ich gelesen habe. Sehr schön illustriert und auch ein Poster ist enthalten. Inhaltlich geht es um Frauen und ihre Rechte in der Öffentlichkeit.

    3. Juli 2025

  • 4,0

    Ich bin total begeistert von diesem kleinen Büchlein. Auf wenigen Seiten zeigt es ganz viele Aspekte von Frauen, die alleine in eine Bar gehen oder es lieber lassen und warum. Wie fühlen sie sich, wenn sie sich gerade soeben trauen oder wenn sie schon seit Jahren alleine ausgehen und was passiert dann? Macht es einen Unterschied, in welcher Stadt frau in eine Bar geht und welche Bar das ist? Und ob die Frau hetero oder queer ist? In dem Zusammenhang habe ich auch einen neuen Begriff gelernt: "FLINTA". Es gibt immer wieder Ausflüge in die Vergangenheit, in der es Frauen sogar verboten war, überhaupt alleine vor die Tür tür zu gehen. Positive und negative Erfahrungen werden geschildert und es macht Mut und Hoffnung und Lust, selbst dazu beizutragen, dass das Bild von Frauen, die alleine Ausgehen irgendwann keine Ausnahme mehr ist und kein Aufsehen mehr erregt.

    4. Sept. 2024

  • claudi
    claudi

    66 Follower

    5,0

    Toller Essay. Klar und auf den Punkt.

    11. Juni 2025

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Lou Zucker

Lou Zucker ist Journalistin und Autorin. Sie arbeitete als Redak­teu­rin u. a. für Der Spiegel und taz nord und schrieb die queere Sex- und Datingkolumne »Hot und Hysterisch« für die taz. Zuletzt erschien »Clara Zetkin – eine rote Feministin« (Eulenspiegel).

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick