Winter in Sokcho: Winner of the National Book Award, Translated Literature 2021

Winter in Sokcho: Winner of the National Book Award, Translated Literature 2021

Taschenbuch
3.186

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Beschreibung

As if Marguerite Duras wrote Convenience Store Woman - a beautiful, unexpected novel from a debut French Korean author

It’s winter in Sokcho, a tourist town on the border between South and North Korea. The cold slows everything down. Bodies are red and raw, the fish turn venomous, beyond the beach guns point out from the North’s watchtowers. A young French Korean woman works as a receptionist in a tired guesthouse. One evening, an unexpected guest arrives: a French cartoonist determined to find inspiration in this desolate landscape.

The two form an uneasy relationship. When she agrees to accompany him on trips to discover an ‘authentic’ Korea, they visit snowy mountaintops and dramatic waterfalls, and cross into North Korea. But he takes no interest in the Sokcho she knows – the gaudy neon lights, the scars of war, the fish market where her mother works. As she’s pulled into his vision and taken in by his drawings, she strikes upon a way to finally be seen.

An exquisitely-crafted debut, which won the Prix Robert Walser, Winter in Sokcho is a novel about shared identities and divided selves, vision and blindness, intimacy and alienation. Elisa Shua Duspain’s voice is distinctive and unmistakable.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
154
Preis
8.87 €

Beiträge

20
Alle
2

Leider konnte ich mit diesem Buch garnichts anfangen. Die Protagonisten blieben mir fremd und ich konnte ihre Beweggründe nicht nachvollziehen.

4

Einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Dieses Buch hat mich schon nach den ersten Seiten ganz in seinem Bann gezogen.

2

schwierig, sehr langweilig und monoton, hätte eig auch drauf verzichten können

4

Dieses Buch entführte mich kurzweilig an den Küstenort Sokcho, der nur 60 km von der nordkoreanischen Grenze entfernt liegt. Wir verfolgen das Leben der Protagonistin, die in einer Pension angestellt ist. Tagein, tagaus der gleiche triste Alltag. Das Leben ist hart in Sokcho, vor allem die Winter, die von Kälte und Einsamkeit bestimmt werden. Außer ihrem Job und ihrer sehr kritischen Mutter hat sie nicht viel. Die Begegnung mir einem französischen Comiczeichner, der den Winter in der Pension verbringt, taut die Welt der Protagonistin auf. Schmilzt Bedürfnisse, Träume und Wünsche in ihr, die ihr vor seinem Eintreffen gar nicht so bewusst waren. Während er die Stille und Abgeschiedenheit Sokchos sucht und genießt, wird ihr ihr eintöniges Dasein umso schmerzlicher bewusst und der Wunsch ihre Heimat zu verlassen wird immer drängender. Fast schon poetisch beschreibt die Autorin diese Begegnung zweier so unterschiedlicher Menschen und ihren Einfluss aufeinander. Führt kulturelle, aber auch ganz persönliche Grenzen auf - so sehr die beiden umeinander tänzeln und sich durch die Comicfiguren, die er zeichnet, annähern, so fern bleiben sie sich. Die ganze Geschichte ist geprägt durch Fernweh, einer wattigen Stille und einer schmerzhaften Zärtlichkeit, die im Gegensatz zur rauen, bedingungslosen Landschaft Sokchos steht. Ein tiefgründiger Roman über dem stetig das Damoklesschwert schwebt mit dem, was sein könnte, aber niemals sein wird. Ein wundervolles Buch, das ich gern gelesen habe.

Post image
5

Absolut empfehlenswert, sehr empathische geschrieben, man möchte unbedingt immer weiterlesen

Absolut empfehlenswert, sehr empathische geschrieben, man möchte unbedingt immer weiterlesen
4

Ein wunderbar kurzweiliger Roman, mit eigenwilligen Protagonisten, einer tiefen Melancholie vor der Kulisse Südkoreas

5

Ruhig, gefühlvoll - großartig

Elisa Shua Dusapin - Ein Winter in Sokcho „Glauben Sie, Sokcho wäre ein guter Ort für eine Geschichte?“ Sokcho, eine südkoreanische Stadt am Meer, 60 km vor der Grenze nach Nordkorea. Hier begegnen sich der französische Zeichner Kerrand und eine junge Mitarbeiterin der Pension. Es sind nur ein paar Wochen, die sie miteinander verbringen, doch mit jedem kurzen Gespräch, mit jedem gemeinsamen Ausflug kommen die beiden sich auf eine ruhige, zurückhaltende Art näher. Er, der die Ruhe sucht, der Inspiration sucht, der im Grunde nur zeichnen möchte. Sie, die dem vermeintlichen tristen Sokcho entfliehen möchte, die ihren Freund nicht liebt, die von den ewigen Ratschläge ihrer Mutter genervt ist, die ein langweiliges Leben in einer in die Jahre gekommenen Pension führt. „Man landete dort durch Zufall, wenn man zu viel getrunken oder den letzten Bus verpasst hatte.“ Knapp 140 intensive Seiten, keine herkömmliche Liebesgeschichte, keine große Handlung, aber unglaublich viele Emotionen, die nach und nach zu Tage treten. Wieder ein sehr ruhiges Buch, dennoch schafft es Elisa Shua Dusapin mit ihren so wunderschönen Worten so viel zu vermitteln. Ein weiteres Highlight 2023 - unbedingt lesen. 5*

3

Es ist eine nette Geschichte, aber ich konnte nicht so richtig warm werden mit den Charakteren. Viel wurde offen gelassen…

3

Beginnt interessant, entwickelt sich aber zu distanziert. Kann mit den beiden Protagonist leider nichts anfangen.

3.5

Ein sehr kurzes Buch, bei dem nicht wahnsinnig viel passiert (einige Aspekte hätten auf jeden Fall noch ausgebaut werden können) und in dem sehr nüchtern erzählt wird, aber irgendwie macht genau das die Geschichte schön und besonders? Ich kanns ganz schwer beschreiben, aber dieses Buch war gleichzeitig elegant und ruppig, schön und trist, spannend und langweilig.

5

In „Ein Winter in Sokcho“ treffen zwei Suchende aufeinander – stimmungsvoll, melancholisch und leise. Dieses Buch hat mich mit seinem wunderschönen Cover sofort angelockt und der Klappentext klang auch vielversprechend. Was zunächst als „kommen sie zusammen?“-Liebesgeschichte daherkommt, ist aber in Wahrheit so viel mehr. Elisa Shua Dusapin hat in ihrem Erstlingswerk „Ein Winter in Sokcho“ so viele Emotionen, Träume und Hoffnungen verarbeitet, dass das knapp 140 Seiten dünne Bändchen fast schon wie ein kleines Kunstwerk anmutet. Doch zurück zum Anfang: Es geht um eine junge Hotelangestellte, die mit jeder Faser ihres Körpers dem kalten Sokcho und der ewig währenden Monotonie entfliehen möchte. Als dann ein attraktiver, aber sehr zurückhaltender und eigenbrötlerischer Mann ins Hotel kommt, um in Ruhe an seinem neuesten Comic zu arbeiten, ist sie sofort sehr interessiert und es beginnt ein gemächliches, zurückhaltendes Hin und Her. Doch schnell wird klar, dass beide etwas völlig unterschiedliches wollen: Sie will raus aus ihrem Trott, in das schöne Frankreich ziehen, und er, der der Stadt überdrüssig ist, sucht ein wenig Abgeschiedenheit und Frieden. "Das Kratzen der Feder war nun langsam und regelmäßig wie ein Wiegenlied. Vor dem Einschlafen versuchte ich mir die Bilder genau einzuprägen, die er in mir erschaffen hatte, sie nicht zu vergessen, da ich wusste, wenn ich morgen in sein Zimmer ging, würden sie verschwunden sein." Hinter dem pastelligen Cover mit der Schnörkelschrift verbirgt sich nicht nur eine leise, traurigschöne Geschichte, sondern auch sehr viel zwischen den Zeilen. So wird in „Ein Winter in Sokcho“ nicht nur sehr viel geschwiegen und geträumt, sondern vor allem gehofft. Unsere junge Protagonistin hofft auf einen Ausbruch aus dem ihr überdrüssigen Hotelalltag, sie möchte nach Frankreich, zu ihren Wurzeln, denn sie ist halb Koreanerin, halb Französin. Frankreich kennt sie bisher allerdings nur aus Romanen. Der mysteriöse Comiczeichner, der einige Zeit im Hotel verbringt, kann sie daher wenig ernst nehmen, wenn sie behauptet, sie verstünde das Land. So ergibt sich ein stilles Hin und Her zwischen den beiden Charakteren. Weiterlesen: https://killmonotony.de/rezension/elisa-shua-dusapin-ein-winter-in-sokcho

3

Well written, translated and atmospheric, yes. But nothing happens. Don’t be deceived by the blurb. There is no denouement. It’s an easy read. Dusapin can write for sure. Hope she thinks of a story next time though.

4

4.5/5 ⭐️ Right down my alley! Atmospheric, lyrical, character-driven novels are my absolute favourite. It was also beautifully translated and narrated. — tells the story of a young woman living in Sokcho, a beach town in South Korea, right at the border to North Korea, working in a run down guest house who meets a French comic book artist staying in one of their rooms. But it‘s so much more, it‘s a story of womanhood and growing up, of a daughter-mother relationship, societal pressure, love, lust and longing as well as the everlooming war enclosing the little town at the beach

1

1 star - maybe 1.5 This didn't do anything for me. Nothing happened, there were no interesting discussions, no character development, the relationships between the main characters was very weird. The only interesting thing was her mental health and family dynamics. Writing style was fine.

3

3.5/5 stars. It was low-key haunting and depressing and I don't know what to make out of the ending. It fits right into December though, since this is set during winter time (hence the title).

3

Die Lektüre von "Ein Winter in Sokcho" fühlt sich ein wenig an wie auf eine Ansichtskarte zu gucken. Zu sehen ist eine Winterlandschaft aus der südkoreanischen Touristenstadt Sokcho nahe der Grenze zu Nordkorea. Eine junge Frau, die in einer Pension arbeitet ist von einem Besucher, einem Künstler aus der Normandie fasziniert. Dieser arbeitet dort an einem seiner Comics. Irgendetwas zieht die junge Frau zu diesen Mann hin und während sie mehr über ihn herausfindet, erforscht sie gleichzeitig ihre Gefühle gegenüber ihrer Mutter, ihrem Freund, ihrem Körper und ihrer französischen und koreanischen Herkunft. Es kommen in der Geschichte eine Menge Fischgerichte vor und viel Schweigen, Hoffen und Bangen. So bleibt vieles unausgesprochen und angedeutet, man kann als Leser trotzdem die Stimmen und den angedeuteten Schmerz der Personen greifen. Diese kurze aber feine Geschichte bringt eine sehr kalte Brise von der anderen Seite der Welt und lässt einen Moment innehalten.

3

ein ganz tolles Geschenk von Mirer

4

“ it gave a summary of the conflict between the two Korea’s that began in 1950 the north supported by the Soviets of China the south by the US and the United Nations the signing of the armistice on the 27 July 1953, and the creation of this frontier on the 38th parallel the worlds most heavily militarized border in the midst of no man’s land, four kilometers wide and 238 kilometers in length. In the course of those three years two to four million deaths, both civilian and military. No peace treaty had ever been signed.”

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