Ein Sommer mit Alejandro

Ein Sommer mit Alejandro

E-Book
2.916
Cyrano De BergeracSommerliebeFlaschenpostLiebesgeschichte

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Auch der schönste Fake fliegt irgendwann auf ...

Dakota wollte gerade zu ihrem Freund ziehen, als sie erfährt, dass er sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat. Spontan schreibt sie sich ihren Kummer von der Seele, steckt den Zettel in eine Flasche und schleudert sie ins Meer. Antwort kommt von einem Alejandro aus Barcelona, der sie genau zu verstehen scheint. Sie ahnt nicht, dass in Wirklichkeit Jack dahintersteckt, der süße Junge, den sie im Café getroffen hat. Und der weiß nicht, wie er ihr je beibringen soll, dass er sie angelogen hat.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Freundschaften
Format
E-Book
Seitenzahl
N/A
Preis
9.99 €

Autorenbeschreibung

Jody Gehrman stammt aus Nordkalifornien, hat einen Master in Creative Writing und ist Dozentin für Englisch und Kommunikationswissenschaften. Die Autorin schreibt Theaterstücke und Romane für Jugendliche und Erwachsene und wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Partner und drei Katzen in Kalifornien.

Beiträge

3
Alle
3

3,5⭐️ —— Wie das Cover und der Klappentext schon vermuten lassen, handelt es sich bei dem „Ein Sommer mit Alejandro“ um eine locker, flockige Sommerlektüre, die bei mir sofort Fernweh ausgelöst hat. Die Autorin schafft es die Orte und das Geschehen so toll zu beschreiben, dass man förmlich über die Seiten fliegt. Da das Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist, wird man schnell mit den beiden Protagonisten warm. Zum einen ist da Dakota, die gerade an einem Punkt im Leben angekommen ist, wo sie sich entscheiden muss, wie es weitergehen soll und zum anderen geht es um Jack, der sich in einer ähnlichen Situation befindet. Die beiden könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein, sie, die in einer Hippie-Gegend lebt und er, der sich um Geld keine Sorgen machen muss und in einer reichen Gegend lebt. Die Autorin schafft es jedoch ihre Geschichten authentisch und realistisch ineinander übergehen zu lassen, was mir sehr gut gefallen hat. An manchen stellen musste ich jedoch ein wenig schmunzeln und das Ende hat zwar gepasst, war für mich aber dann doch etwas zu viel. Alles in allem hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und meiner Meinung nach eignet es sich perfekt für einen gemütlichen Sommerabend. Vielen Dank an den cbt Verlag für das bereitstellen des Rezensionsexemplars!

3

Ich liebe leichte Sommergeschichte, gerne auch im Jugendbuchbereich, so bin ich auch auf "Ein Sommer mit Alejandro" aufmerksam geworden. Die Geschichte war lesenswert und unterhaltsam, aber insgesamt nichts besonderes und hatte für meinen Geschmack zu wenig Höhen und Tiefen. Auch aus emotionaler Sicht hat mir etwas gefehlt. Die Geschichte plätschert vor sich hin, ist dabei zwar nicht langweilig, aber es passiert auch nicht allzu viel. Die Briefe fand ich wirklich schön und haben das Buch auch ein wenig belebt, aber leider waren diese nur im ersten Drittel das Buches zu lesen. Die Charaktere waren ebenfalls nett ebenso wie das Setting, aber hier war definitiv noch Potential vorhanden. So ist eine netter sommerliche Lektüre, die zwar unterhält, aber nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

3

Gehrman schafft mit Dakota und Jack sehr authentische Protagonisten, mit denen man fiebert und leidet. Sie benehmen sich für meinen Geschmack manchmal etwas unreif und in Jacks Fall wirklich creepy. Mehr wie Teenager als junge Erwachsene. Die Geschichte ist leicht und unterhaltsam, der Schreibstil locker und flüssig, sodass die Seiten nur so dahin blättern. Dakota wächst in einer Kommune auf, Jack kommt aus gutem Hause. Dakota ist ein Freigeist, Jack sehr strebsam. Die beiden scheinen eigentlich so gar nicht zusammen zu passen. Aber eines verbindet sie: Ihre Liebe zur Kunst (Jacks Musik ist auch Kunst). Wie junge Erwachsene eben so sind, treffen sie falsche Entscheidungen und müssen mit den Konsequenzen leben und lernen dabei viel über einander und über sich selbst. Dass es z.B. nicht immer auf eine geradlinige Karriere ankommt. Dass üben, üben, üben nicht unbedingt alles im Leben ist. Dass man das Leben manchmal auch einfach genießen und sich treiben lassen muss. Dass es Menschen gibt, die es einfach nur gut mit einem meinen. Menschen, die einem nicht das Herz brechen wollen. Und wenn es doch so kommt, dann sei es so. Das Buch hat mich schön unterhalten und mich regelrecht schmunzeln lassen, allerdings fand ich die Geschichte um Dakota und Jack nur mäßig spannend. Was mich außerdem störte, war, dass Jacks Verhalten als normal dargestellt wurde. Zwischendurch fand ich ihn aber wirklich gruselig. Wenn in der Wirklichkeit ein junger Mann in dem Maße über eine junge Frau obsessieren würde, wäre das nicht süß. Er würde keine Empathie oder gar Sympathie bekommen wie in diesem Buch. Er wäre ein Stalker. Deshalb bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sternen.

Beitrag erstellen