Ein Mitbewohner zum Verlieben: Was sich liebt, das neckt sich (Chicklit, Liebesroman)

Ein Mitbewohner zum Verlieben: Was sich liebt, das neckt sich (Chicklit, Liebesroman)

Taschenbuch
3.33

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
332
Preis
N/A

Beiträge

2
Alle
4

So hat es mir gefallen: So ganz neu ist die Geschichte nicht. Damit meine ich nicht, dass dieses Buch ein Abklatsch eines Anderen ist, sondern, dass es bereits 2013 unter dem Titel "Liebster Mitbewohner" erschienen ist - eine Neuauflage also. Maja ist eine super Protagonistin. Sie ist etwas überstilisiert, aber trifft im Kern dann doch irgendwie auf eine breite Masse zu, so dass es leicht fällt sich mit ihr zu identifizieren. Ich finde sie mutig, vielleicht auch ein wenig nervig, aber dann eher im positiven Sinne. Felix wirkte auf mich ebenfalls sehr glaubhaft. Auch die anderen Figuren konnte ich mir lebhaft vorstellen. Selbst Frau Schneider, Majas Chefin, hatte ich bildlich vor mir. So macht lesen Spaß. Mir hat gefallen, wie die beiden sich mit ihren Problemen auseinandersetzen oder aber eben auch nicht :) Gerade ihre Zweifel bezüglich ihrer beruflichen Zukunft. Die beiden sind 27 Jahre alt und dennoch sind irgendwie noch nicht da, wo sie hinwollen. Das Gefühl kenne ich persönlich und ich glaube auch viele andere erkennen sich in den beiden wieder. Das Zweifeln war ein wichtiger Part des Buches, der auch mich zum Nachdenken gebracht hat. Die Geschichte in sich ist schlüssig. Was ein wenig verwunderlich ist, ist dass Maja einfach in Felix' Zimmer einzieht. Aber es passt zu ihrem Charakter. Auf der anderen Seite macht dies auch die abweisende Reaktion von Felix nachvollziehbar. Dennoch hätte die Geschichte sicherlich auch anders funktioniert. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war locker und leicht. An vielen Stellen musste ich Schmunzeln (ich bin eh' nicht so der laute Lacher, wer mich dennoch dazu bringt: Respekt). Zum Ende hat die Geschichte meiner Meinung nach ein wenig an Fahrt verloren. Der Punkt war da einfach überspannt. Dennoch war es im Großen und Ganzen eine sehr schöne Geschichte, so dass ich mit ruhigem Gewissen 4 von 5 Punkten vergeben kann.

3

Ich hatte die Leseprobe des Romans gelesen, kannte noch kein Buch der Autorin, aber ich musste nach dem Lesen einfach wissen wie es weitergeht. Wir steigen direkt in die Handlung ein, denn wir befinden uns zu Beginn des Buches mit Maja vor der Tür ihres besten Freundes. Man kommt also ohne große Schwierigkeiten in die Handlung und der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm zu lesen. Maja war mir in dieser Szene zu Beginn nicht so sonderlich sympathisch und auch im späteren Verlauf der Story konnte ich keinen rechten Draht zu ihr aufbauen. Woran das genau gelegen hat kann ich gar nicht sagen, aber irgendwie wirkte alles was sie tat, sagte oder empfand so steif. Sie hatte ihre Emotionen in bestimmten Situationen und die waren auch passend, aber irgendwie kamen sie für mich nicht echt rüber. Sie berührte mich nicht wirklich. Eigentlich schade, denn so hätte mich die Geschichte sicher mehr an sich gebunden. Felix war für mich wirklich ein unsympathischer Typ, dass besserte sich im Verlauf der Handlung aber ein wenig. Im Gesamten fehlte mir bei den gesamten Charakteren die Tiefe, sie waren für mich nicht wirklich greifbar. Auch wenn hier viele Emotionen geschildert und auch wirklich gut beschrieben wurden, konnten mich diese nicht erreichen. Zeitweise fühlte ich mich wie bei einem Theaterstück, bei dem ich teilnahmslos im Zuschauerraum sitze. Den Plot insgesamt fand ich ziemlich gut, auch wenn manches für mich ein wenig überspitzt und unnötig war. Dieses Buch hat insgesamt um die 300 Seiten und da es sich wirklich um eine leichte Geschichte handelt, die durch die prekäre Situation zwischen Felix und Maja ihren Schwung hat, war ich innerhalb von einem Tag durch dieses Buch gerauscht. Ich fand den Humor und den Sarkasmus, die Neckereien und Zankereien wirklich erfrischend und amüsant. Und letztlich will man ja auch wissen wie es mit den beiden ausgeht. Also ich wollte zumindest endlich wissen, ob sie sich nun gegenseitig umbringen oder sich nie wieder sehen. Ein paar kleine Logik- und Grammatikfehler sind mir noch ins Auge gesprungen konnten jetzt aber mein Lesevergnügen nicht beeinflussen. Dieser Roman ist jetzt kein Jahreshighlight, aber ich fühlte mich sehr gut unterhalten und konnte dabei gut abschalten. Wer also eine kleine leichte Lektüre sucht, bei der er abschalten und lachen kann ist bei diesem Buch genau richtig.

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