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Eine berührende Geschichte, die mich trotz ihrer Stärken nicht ganz überzeugen konnte.
Ove ist 59 Jahre alt, fährt einen Saab und gilt als der typische grummelige Nachbar. Er achtet darauf, dass alles ordentlich ist, kontrolliert die Mülltrennung und ärgert sich über Falschparker. Doch früher war Ove nicht immer so. Er war einmal glücklich, bis einige schwere Dinge in seinem Leben passiert sind. Seitdem hat er das Gefühl, dass nichts mehr einen Sinn hat. Doch genau in diesem Moment zieht eine lebhafte junge Familie nebenan ein. Mit ihrem Chaos bringen sie Oves Pläne durcheinander und sorgen dafür, dass er sich immer wieder um ihre Probleme kümmern muss. Dabei verändert sich sein Leben mehr, als er erwartet hätte. Mit Ove bin ich anfangs nicht besonders schnell warm geworden. Er wirkt oft unfreundlich und stur, aber je mehr man über seine Vergangenheit erfährt, desto besser versteht man, warum er so geworden ist. Besonders die Rückblicke in sein früheres Leben haben mir gefallen, weil sie gezeigt haben, dass hinter seiner harten Fassade eigentlich ein verletzlicher Mensch steckt, den so viel mehr ausmacht. Seine Entwicklung hat mir gut gefallen. Auch die Nebencharaktere haben die Geschichte aufgelockert und immer wieder für schöne und emotionale Momente gesorgt. Außerdem fand ich es schade, dass es keine Triggerwarnung bezüglich suizidaler Gedanken und Suizidversuche gab. Dieses Thema nimmt im Buch einen wichtigen Platz ein und wird mehrfach aufgegriffen. Meiner Meinung nach sollte bei solchen Inhalten zumindest eine entsprechende Warnung vorhanden sein, damit Leserinnen und Leser selbst entscheiden können, ob sie sich aktuell mit diesem Thema auseinandersetzen möchten. Gerade dann, wenn es einem selber nicht so gut geht, kann das echt schief gehen. Der Schreibstil von Frederick Backmann war für mich neu, da dies das erste Buch war, welches ich von dem Autoren gelesen habe. Die Schreibweise ließ sich grundsätzlich gut lesen. Was mich jedoch mit der Zeit gestört hat, waren die Kapitelüberschriften, die immer mit „Ein Mann namens Ove …“ begonnen haben. Anfangs fand ich das noch passend, auf Dauer wurde es für mich aber eher nervig und hat mir ein bisschen das lesen des Buches kaputt gemacht. ,,Ein Mann namens Ove“ ist eine emotionale Geschichte mit wichtigen Botschaften über Verlust, Einsamkeit und zwischenmenschliche Beziehungen. Trotz einiger berührender Momente und liebenswerter Charaktere konnte mich das Buch jedoch nicht vollständig überzeugen, was ich sehr schade fand. Ich habe viel Gutes von dem Buch gehört und vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen an die Geschichte, ich weiß es nicht. Ich werde aber bestimmt noch weitere Bücher des Autoren lesen.

29. Mai 2026
Eine berührende Geschichte, die mich trotz ihrer Stärken nicht ganz überzeugen konnte.
Ove ist 59 Jahre alt, fährt einen Saab und gilt als der typische grummelige Nachbar. Er achtet darauf, dass alles ordentlich ist, kontrolliert die Mülltrennung und ärgert sich über Falschparker. Doch früher war Ove nicht immer so. Er war einmal glücklich, bis einige schwere Dinge in seinem Leben passiert sind. Seitdem hat er das Gefühl, dass nichts mehr einen Sinn hat. Doch genau in diesem Moment zieht eine lebhafte junge Familie nebenan ein. Mit ihrem Chaos bringen sie Oves Pläne durcheinander und sorgen dafür, dass er sich immer wieder um ihre Probleme kümmern muss. Dabei verändert sich sein Leben mehr, als er erwartet hätte. Mit Ove bin ich anfangs nicht besonders schnell warm geworden. Er wirkt oft unfreundlich und stur, aber je mehr man über seine Vergangenheit erfährt, desto besser versteht man, warum er so geworden ist. Besonders die Rückblicke in sein früheres Leben haben mir gefallen, weil sie gezeigt haben, dass hinter seiner harten Fassade eigentlich ein verletzlicher Mensch steckt, den so viel mehr ausmacht. Seine Entwicklung hat mir gut gefallen. Auch die Nebencharaktere haben die Geschichte aufgelockert und immer wieder für schöne und emotionale Momente gesorgt. Außerdem fand ich es schade, dass es keine Triggerwarnung bezüglich suizidaler Gedanken und Suizidversuche gab. Dieses Thema nimmt im Buch einen wichtigen Platz ein und wird mehrfach aufgegriffen. Meiner Meinung nach sollte bei solchen Inhalten zumindest eine entsprechende Warnung vorhanden sein, damit Leserinnen und Leser selbst entscheiden können, ob sie sich aktuell mit diesem Thema auseinandersetzen möchten. Gerade dann, wenn es einem selber nicht so gut geht, kann das echt schief gehen. Der Schreibstil von Frederick Backmann war für mich neu, da dies das erste Buch war, welches ich von dem Autoren gelesen habe. Die Schreibweise ließ sich grundsätzlich gut lesen. Was mich jedoch mit der Zeit gestört hat, waren die Kapitelüberschriften, die immer mit „Ein Mann namens Ove …“ begonnen haben. Anfangs fand ich das noch passend, auf Dauer wurde es für mich aber eher nervig und hat mir ein bisschen das lesen des Buches kaputt gemacht. ,,Ein Mann namens Ove“ ist eine emotionale Geschichte mit wichtigen Botschaften über Verlust, Einsamkeit und zwischenmenschliche Beziehungen. Trotz einiger berührender Momente und liebenswerter Charaktere konnte mich das Buch jedoch nicht vollständig überzeugen, was ich sehr schade fand. Ich habe viel Gutes von dem Buch gehört und vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen an die Geschichte, ich weiß es nicht. Ich werde aber bestimmt noch weitere Bücher des Autoren lesen.
29. Mai 2026








