Ein halber Löffel Reis
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Ein eindrücklicher Erfahrungsbericht
In diesem Buch schildert die Autorin ihre Erfahrungen in einem Internierungslager in Japan, in das alle jene Italiener*innen kamen, die das Regime von Mussolini nicht anerkannten. Das Lager war ein ehemaliger Tennisplatz in der Nähe von Nagoya. Maraini kam als Kind mit ihren Eltern und Geschwister ins Lager, in dem sie nicht nur ihrer Freiheit, ihrer Gesundheit, ihres Gemeinschaftsinnes, sondern auch ihrer Würde beraubt wurden. Ein halber Löffel Reis war die Ration, die jeder Erwachsene jedem der drei Kinder von ihrem Essen abgeben mussten, da die Wachen den Kindern keine eigene Nahrungsration zuteilten. Mit viel Feingefühl erinnert die Autorin sich ihrer traumatischen Erinnerungen. Mehr zum Buch im Lesemonat Juni auf meinem YouTube Kanal: Japan Connect. https://youtu.be/YxQyIeBDjkQ?si=P0cSoMLpkXB6k8BK
Dacia Maraini erzählt von ihrer Kindheit in einem japanischen Internierungslager, in welches sie gesteckt wurde, nachdem sich ihre Eltern weigerten, sich für Mussolini auszusprechen. Mit ihrer Familie kämpfte sie in diesem zwei Jahre ums Überleben. Unmenschlich und unvorstellbar, wie man Menschen so behandeln konnte. Maraini erzählt eindrücklich, „verlässt“ zwischendurch das Lager und berichtet auch von aktuelleren Erfahrungen und Begegnungen. Dieser Switch irritierte mich anfangs ein wenig, gefiel mir dann aber ganz gut. Man merkt, wie intensiv sie sich mit Konzentrationslagern auseinandergesetzt hat, und ich staune, wie ruhig sie die Geschichte schildert, ohne Wut und Hass in den Vordergrund zu stellen. Es hat mich nicht völlig gepackt, aber es war eine spannende und persönliche Lektüre.
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Ein eindrücklicher Erfahrungsbericht
In diesem Buch schildert die Autorin ihre Erfahrungen in einem Internierungslager in Japan, in das alle jene Italiener*innen kamen, die das Regime von Mussolini nicht anerkannten. Das Lager war ein ehemaliger Tennisplatz in der Nähe von Nagoya. Maraini kam als Kind mit ihren Eltern und Geschwister ins Lager, in dem sie nicht nur ihrer Freiheit, ihrer Gesundheit, ihres Gemeinschaftsinnes, sondern auch ihrer Würde beraubt wurden. Ein halber Löffel Reis war die Ration, die jeder Erwachsene jedem der drei Kinder von ihrem Essen abgeben mussten, da die Wachen den Kindern keine eigene Nahrungsration zuteilten. Mit viel Feingefühl erinnert die Autorin sich ihrer traumatischen Erinnerungen. Mehr zum Buch im Lesemonat Juni auf meinem YouTube Kanal: Japan Connect. https://youtu.be/YxQyIeBDjkQ?si=P0cSoMLpkXB6k8BK
Dacia Maraini erzählt von ihrer Kindheit in einem japanischen Internierungslager, in welches sie gesteckt wurde, nachdem sich ihre Eltern weigerten, sich für Mussolini auszusprechen. Mit ihrer Familie kämpfte sie in diesem zwei Jahre ums Überleben. Unmenschlich und unvorstellbar, wie man Menschen so behandeln konnte. Maraini erzählt eindrücklich, „verlässt“ zwischendurch das Lager und berichtet auch von aktuelleren Erfahrungen und Begegnungen. Dieser Switch irritierte mich anfangs ein wenig, gefiel mir dann aber ganz gut. Man merkt, wie intensiv sie sich mit Konzentrationslagern auseinandergesetzt hat, und ich staune, wie ruhig sie die Geschichte schildert, ohne Wut und Hass in den Vordergrund zu stellen. Es hat mich nicht völlig gepackt, aber es war eine spannende und persönliche Lektüre.





