Ein bisschen verliebt

Ein bisschen verliebt

Taschenbuch
3.516
Untote

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Beschreibung

Suchtverdächtig! Untote junge Frauen haben es auch nicht leichter! Sarah Dearly kann sich einfach nicht entscheiden zwischen dem sexy Obervampir Thierry de Bennicoeur und dem heißen Michael Quinn - nicht einmal als Sarah erkennt, dass der süße Michael ein Vampirjäger ist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
384
Preis
8.20 €

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
N/A
100%
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18%
56%
81%
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Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
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Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam0%
Mittel100%
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Schreibstil

Einfach100%
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Mittel0%

Beiträge

1
Alle
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"Ein bisschen verliebt" ist der zweite Band der humorvollen, teils klischeehaften Vampirreihe von Michelle Rowen, dessen Klappentext wieder einmal mehr als irre führend ist! Schließlich kennt man Michael Quinn aus dem ersten Band, wo er Sarah als Vampirjäger mehrfach umbringen wollte, bis er selbst verwandelt wurde. Leider spricht dieser verunglückte Inhalt auch für den weiteren Verlauf des Buches und zeigt in welche Richtung die Autorin ihren Erzählstil lenken möchte: Alles ist erlaubt, solange es nur Spannungen reinbringt, auch wenn es wenig Sinn ergibt. Worüber ich im ersten Band noch hinweg sehen konnte, und was mir unterhaltsam vorkam - vorallem weil ich bisher keins der Bücher von Rowen gelesen habe - hat mich im zweiten Band radikal gestört. Vorallem weil die Autorin es noch mehr auf Übertreibungen anlegt. Die ersten Seiten konnten mich erneut nicht überzeugen und dann kommt eine Erzählung über etwas, was ein Vampir aufgeschnappt hat, nämlich dass es eine Vampirin gibt, die Jäger umbringt und deshalb Schlächterin der Schlächter genannt wird. Ein Gerücht, wovon sich die Hauptprotagonistin Sarah Dearly sofort angesprochen fühlt und was ihr schon zu schmeicheln scheint. Erst ihr Freund Thierry, der über sechshundert Jahre alte Meistervampir, gibt ihr zu verstehen, dass dies kein Spiel sei, denn der Oberjäger schlechthin sei selbst auf dem Weg nach Toronto um sie umzubringen. Auch die Vampire sind aufmerksam und Thierry erwartet, dass sie Sarah zu ihrem Nutzen gebrauchen wollen. Mein Stirnrunzeln wurde immer tiefer, denn eine lapidare Aussage soweit aufzubauschen, fand ich ziemlich unglaubwürdig. Das es überhaupt erst zu so einer Aussage gekommen ist, erscheint mir auch recht übertrieben. Der Autorin fehlt ein wenig das nötige Fingerspitzengefühl, um die Spannung langsam aufzubauen. Es gibt leider nur die Extreme, was auch Sarah's beste Freundin Amy unter Beweis stellt: Sie denkt ihr Mann betrügt sie, also flippt sie aus, will ihn verlassen und dann wird ihr klar, dass er nur eine Überraschungsparty für sie geplant hat und schon schwärmt sie wieder, wie perfekt er zu ihr passt und sie glücklich macht. Völlig Banane und nichts für meine Nerven. Auch die Überlebenssituationen, denen sich Sarah stellen muss, laufen nach dem selben Muster. Sie zittert vor Angst und versucht gleichzeitig gekünstelt sarkastisch sein. Ihr Kampfgeist konnte mich absolut nicht überzeugen. Mir war sie oft zu nervig, kleinkariert, überreizt und nicht nachvollziehbar. Rowen bringt auch zu Beginn des Buches ein paar zu offensichtliche Äußerungen über die Beziehung zwischen Sarah und Thierry ins Rollen, was der großen Szene dann leider alle Dramatik und Überraschung genommen hat - darüber konnte dann auch das Ende nicht wirklich faszinieren. Es gab ein paar deutliche Ansätze wie z.B. explodierende Wohnungen oder Morde, die eigentlich für Spannung hätten sorgen sollen, aber Rowen leitete diese Szenen nicht wirklich ein. Stattdessen wird man als Leser sofort, ohne große Konfrontationen, vor vollendete Tatsachen gestellt. So als wenn plötzlich Nebel aufzieht und genauso wieder verschwindet. Die Übergänge enstanden einfach zu plötzlich, ohne das ich wirklich etwas damit anfangen konnte. "Ein bisschen verliebt" war durch wenig nachvollziehbare Entscheidungen und nervende Charaktere deutlich weniger interessant als der erste Band. Die Ansätze waren da, aber die Autorin hat es nicht bestmöglich erzählt um mich packen zu können. Lieblingszitat: "Warte eine Minute. Sie heißt Janie Parker?" "Genau." "Das heißt also, dass Peter... Dass sein ganzer Name Peter Parker war?" "Ja." "O mein Gott! Ich habe Spiderman umgebracht!"

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