Earth Girl: Die Prüfung
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Beschreibung
Jarra ist ein «Earth Girl». Während sich der Rest der Menschheit aufmacht, fremde Galaxien zu entdecken, ist Jarra zu einem Leben auf dem alten Heimatplaneten verdammt: Aufgrund eines Gendefekts kann sie nicht teleportieren. Sie gehört zu den Ausgestoßenen, den Wertlosen. Aber Jarra hat einen Traum: Sie will normal sein, will wie alle anderen studieren. Ihre Leidenschaft ist die Frühgeschichte – der faszinierende Zeitraum vor Erfindung der Portaltechnik. Damals lebten die Menschen in riesigen Städten wie New York, die heute nur noch Ruinen sind. Um ihren Traum wahr werden zu lassen, muss Jarra ihre Identität verleugnen. Sie ist bereit, diesen Preis zu zahlen. Doch als ein schreckliches Unglück droht und nur Jarra es aufhalten kann, beginnt sie sich zu fragen, ob es wirklich so erstrebenswert ist, normal zu sein ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Janet Edwards hat in Oxford Mathematik studiert und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Birmingham.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Am Anfang der Geschichte erklärt Jarra, wie ihr Leben abläuft und was es von dem der anderen unterscheidet. Man wird also nicht vollkommen ahnungslos in die Geschichte geworfen, sondern erfährt die wichtigsten Dinge. Danach fängt Jarra an, von den Ereignissen zu berichten. Dabei erfährt man immer mehr über die Welt im Buch. In diesem Buch sind die Menschen dazu in der Lage, sich von einem Planeten auf den anderen zu teleportieren, ganz wie sie Lust haben. Alles wurde in mehrere Sektoren aufgeteilt und jedem gehören einige Planeten an. Jeder dieser Sektoren hat seine eigenen Regeln und Verhaltensweisen, was das Zusammentreffen beim Studium ziemlich kompliziert gestaltet. Da die Geschichtskurse alle auf der Erde abgehalten werden, damit alte Ausgrabungsstätten besucht werden können, war es für Jarra egal, für welche Universität sie sich entscheidet. Um nicht sofort als „Affenmensch“ erkannt und beleidigt zu werden, erfand sie die Identität von Jarra, der Militärstochter. Alles hat sie sich genau überlegt und versetzt sich so gut in ihre Rolle hinein, dass niemandem auffällt, dass sie lügt. Alles wird super erklärt, sodass man das meiste auf Anhieb versteht. Informationen über die Welt werden in die Dialoge eingebracht oder sind Teil des Geschichtsunterricht, sodass es einem selten wie Info-Dumping vorkommt und man nicht ständig von Details überrumpelt wird. Die Handlung an sich hat mir sehr gefallen. Das Setting wirkte auf mich überzeugend und gut ausgebaut und bietet einen guten Standpunkt für die Geschichte. Die Charaktere sind klasse und auch die Handlungsteile an der Ausgrabungsstätte haben mir gefallen, auch wenn diese stellenweise etwas langatmig waren. Das Buch konnte mich völlig mitreißen und ich freue mich darauf, die Reihe nun direkt weiterlesen zu können. Charaktere: Jarra ist behindert, d.h. sie kann sich nicht auf andere Planeten teleportieren. Nach einer Weile denkt und handelt sie immer mehr entsprechend ihrer ausgedachten Identität. Jarra weiß genau was sie will und für gewöhnlich kann sie ihren Willen auch durchsetzen. Sehr gefallen hat mir, dass sie nicht dumm und hilflos ist, sondern sich besser auskennt als jeder andere und auch dazu steht und ihr Können zeigt. Das macht sie für mich zu einer starken Protagonistin, auch wenn sie ihre wirkliche Identität dafür zunächst geheimhalten muss. Ohne zu verraten wer es ist, kann ich sagen dass ich auch den Love-Interest sehr mag. Er ist ruhig und intelligent, dabei wirklich lieb und bringt überhaupt keine der typischen Klischees mit. Vor allem überlässt er meist Jarra das Ruder, weil er weiß und respektiert, sie mehr Ahnung hat. Fazit: Das Buch ist spannend und mitreißend. Handlung, Weltenentwurf und Charaktere konnten mich allesamt überzeugen. Große Empfehlung!
Mit dem großen Exodus ist die Menschheit in neue Welten aufgebrochen, neue Planeten werden besiedelt, immer weniger Menschen leben auf der Erde. Zuletzt nur noch Historiker und die, die wegen eines Gendefekts nicht in der Lage sind, auf anderen Planeten zu überleben. Sie werden Affen genannt und aufgrund ihrer Behinderung nicht als vollwertige Menschen akzeptiert. Jarra, ein Erdenmädchen, die sich sehr für die Frühgeschichte des Usprungsplaneten Erde interessiert, will die Diskriminierung nicht so hinnehmen. Sie will den Exos beweisen, dass sie mindestens genauso viel drauf hat und bewirbt sich an einer Exo-Universität für ein Geschichtsstudium. Bald stellt sie fest, dass es schwerer ist als gedacht, das Netz aus Lügen und Verstellung aufrecht zu erhalten. Der Leser wird langsam in die Welt von 2789 eingeführt. Es wird viel erklärt, wodurch die Handlung stellenweise in den Hintergrund tritt. Die Zukunft nach dem Exodus ist anschaulich beschrieben und macht einen durchdachten Eindruck. Das Buch ist aus der Sicht Jarras geschrieben, die sich als Erzählerin an die “Exos” (Schimpfwort für Menschen, die auf anderen Planeten leben) richtet. Dadurch entsteht eine Lebendigkeit im Erzählstil, die den Leser gut an den Gefühlen Jarras teilhaben lässt. Die Protagonistin ist sympathisch und ihre Wut auf die Exos, von denen ihresgleichen diskriminiert wird, ist nachvollziehbar. Im Verlauf der Handlung wird Jarra aufgrund ihres Allwissens und ihres fachlichen Könnens zur Superheldin, was mich doch zunehmend gestört hat. Die anderen Figuren bleiben größtenteils blass, was jedoch zur Egozentrik Jarras ganz gut passt. Die kleine Romanze, die nur einen Nebenschauplatz einnimmt, lässt nicht besonders tiefe Gefühle ahnen, auch wenn dem Leser das Gegenteil vermittelt wird. Auch hier bleibt die Autorin wieder flach und kann nicht überzeugen. Der einfache Schreibstil ermöglicht jedoch ein schnelles Lesens und die Geschichte Jarras ist so interessant, dass man auf jeden Fall dran bleiben kann. “Earth Girl” endet, trotz dem es der Auftakt zu einer Trilogie ist, nicht mit einem Cliffhanger, sondern könnte auch gut als Einzelband gelesen werden. Was mich sehr irritiert hat, sind die Fehler im Klappentext. Dort wird beschrieben, dass Jarra aufgrund eines Gendefekts nicht teleportieren kann. Umso mehr hat es mich verwundert, dass sie immerzu Portale benutzt. Tatsächlich können die Menschen mit dem Gendefekt teleportieren, nur auf einem fremden Planeten nicht überleben. Das schreckliche Unglück, das nur von Jarra aufgehalten werden kann, konnte ich auch nicht entdecken. Hat derjenige, der den Klappentext geschrieben hat, das Buch überhaupt gelesen? © Tintenelfe www.tintenhain.de
Super
In diesem Buch geht es um Fortschritt, den nicht jeder Mensch nutzen kann. Dies führt zu Diskriminierung und Vorurteilen. Jarra gehört zu der Minderheit, die diesen Fortschritt, Portalreisen außerhalb der Erde, nicht nutzen kann. Sie will von den Exos, den Norms, genauso normal wahrgenommen werden, wie alle anderen. Also nutzt sie eine Gelegenheit, um ihren Mitstudenten vorzugaukeln, sie wäre auch ein Norm. Das Buch ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Freue mich schon auf die weiteren Teile der Reihe.
2.5/5.0 Der Klappentext und die Idee sind wirklich interessant. Leider hat es an der Umsetzung gehapert. Die Informationen über die Welt sind so dürftig, dass mich diese zu keiner Zeit wirklich bildlich vorstellen konnte. Die Handlung ist eher simple gehalten und ohne richtige spannenden Höhepunkte. Es fehlt der Handlung definitiv an Tiefe. Die Charaktere sind weder sonderlich sympathisch noch unsympathisch. Richtig mitfiebern konnte ich mit Jarra leider gar nicht. Ich werde die Reihe trotz Enttäuschung wohl weiterlesen, da ich noch Hoffnung habe, dass sich die Reihe noch positiv entwickeln wird.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Jarra ist ein «Earth Girl». Während sich der Rest der Menschheit aufmacht, fremde Galaxien zu entdecken, ist Jarra zu einem Leben auf dem alten Heimatplaneten verdammt: Aufgrund eines Gendefekts kann sie nicht teleportieren. Sie gehört zu den Ausgestoßenen, den Wertlosen. Aber Jarra hat einen Traum: Sie will normal sein, will wie alle anderen studieren. Ihre Leidenschaft ist die Frühgeschichte – der faszinierende Zeitraum vor Erfindung der Portaltechnik. Damals lebten die Menschen in riesigen Städten wie New York, die heute nur noch Ruinen sind. Um ihren Traum wahr werden zu lassen, muss Jarra ihre Identität verleugnen. Sie ist bereit, diesen Preis zu zahlen. Doch als ein schreckliches Unglück droht und nur Jarra es aufhalten kann, beginnt sie sich zu fragen, ob es wirklich so erstrebenswert ist, normal zu sein ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Janet Edwards hat in Oxford Mathematik studiert und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Birmingham.
Beiträge
Am Anfang der Geschichte erklärt Jarra, wie ihr Leben abläuft und was es von dem der anderen unterscheidet. Man wird also nicht vollkommen ahnungslos in die Geschichte geworfen, sondern erfährt die wichtigsten Dinge. Danach fängt Jarra an, von den Ereignissen zu berichten. Dabei erfährt man immer mehr über die Welt im Buch. In diesem Buch sind die Menschen dazu in der Lage, sich von einem Planeten auf den anderen zu teleportieren, ganz wie sie Lust haben. Alles wurde in mehrere Sektoren aufgeteilt und jedem gehören einige Planeten an. Jeder dieser Sektoren hat seine eigenen Regeln und Verhaltensweisen, was das Zusammentreffen beim Studium ziemlich kompliziert gestaltet. Da die Geschichtskurse alle auf der Erde abgehalten werden, damit alte Ausgrabungsstätten besucht werden können, war es für Jarra egal, für welche Universität sie sich entscheidet. Um nicht sofort als „Affenmensch“ erkannt und beleidigt zu werden, erfand sie die Identität von Jarra, der Militärstochter. Alles hat sie sich genau überlegt und versetzt sich so gut in ihre Rolle hinein, dass niemandem auffällt, dass sie lügt. Alles wird super erklärt, sodass man das meiste auf Anhieb versteht. Informationen über die Welt werden in die Dialoge eingebracht oder sind Teil des Geschichtsunterricht, sodass es einem selten wie Info-Dumping vorkommt und man nicht ständig von Details überrumpelt wird. Die Handlung an sich hat mir sehr gefallen. Das Setting wirkte auf mich überzeugend und gut ausgebaut und bietet einen guten Standpunkt für die Geschichte. Die Charaktere sind klasse und auch die Handlungsteile an der Ausgrabungsstätte haben mir gefallen, auch wenn diese stellenweise etwas langatmig waren. Das Buch konnte mich völlig mitreißen und ich freue mich darauf, die Reihe nun direkt weiterlesen zu können. Charaktere: Jarra ist behindert, d.h. sie kann sich nicht auf andere Planeten teleportieren. Nach einer Weile denkt und handelt sie immer mehr entsprechend ihrer ausgedachten Identität. Jarra weiß genau was sie will und für gewöhnlich kann sie ihren Willen auch durchsetzen. Sehr gefallen hat mir, dass sie nicht dumm und hilflos ist, sondern sich besser auskennt als jeder andere und auch dazu steht und ihr Können zeigt. Das macht sie für mich zu einer starken Protagonistin, auch wenn sie ihre wirkliche Identität dafür zunächst geheimhalten muss. Ohne zu verraten wer es ist, kann ich sagen dass ich auch den Love-Interest sehr mag. Er ist ruhig und intelligent, dabei wirklich lieb und bringt überhaupt keine der typischen Klischees mit. Vor allem überlässt er meist Jarra das Ruder, weil er weiß und respektiert, sie mehr Ahnung hat. Fazit: Das Buch ist spannend und mitreißend. Handlung, Weltenentwurf und Charaktere konnten mich allesamt überzeugen. Große Empfehlung!
Mit dem großen Exodus ist die Menschheit in neue Welten aufgebrochen, neue Planeten werden besiedelt, immer weniger Menschen leben auf der Erde. Zuletzt nur noch Historiker und die, die wegen eines Gendefekts nicht in der Lage sind, auf anderen Planeten zu überleben. Sie werden Affen genannt und aufgrund ihrer Behinderung nicht als vollwertige Menschen akzeptiert. Jarra, ein Erdenmädchen, die sich sehr für die Frühgeschichte des Usprungsplaneten Erde interessiert, will die Diskriminierung nicht so hinnehmen. Sie will den Exos beweisen, dass sie mindestens genauso viel drauf hat und bewirbt sich an einer Exo-Universität für ein Geschichtsstudium. Bald stellt sie fest, dass es schwerer ist als gedacht, das Netz aus Lügen und Verstellung aufrecht zu erhalten. Der Leser wird langsam in die Welt von 2789 eingeführt. Es wird viel erklärt, wodurch die Handlung stellenweise in den Hintergrund tritt. Die Zukunft nach dem Exodus ist anschaulich beschrieben und macht einen durchdachten Eindruck. Das Buch ist aus der Sicht Jarras geschrieben, die sich als Erzählerin an die “Exos” (Schimpfwort für Menschen, die auf anderen Planeten leben) richtet. Dadurch entsteht eine Lebendigkeit im Erzählstil, die den Leser gut an den Gefühlen Jarras teilhaben lässt. Die Protagonistin ist sympathisch und ihre Wut auf die Exos, von denen ihresgleichen diskriminiert wird, ist nachvollziehbar. Im Verlauf der Handlung wird Jarra aufgrund ihres Allwissens und ihres fachlichen Könnens zur Superheldin, was mich doch zunehmend gestört hat. Die anderen Figuren bleiben größtenteils blass, was jedoch zur Egozentrik Jarras ganz gut passt. Die kleine Romanze, die nur einen Nebenschauplatz einnimmt, lässt nicht besonders tiefe Gefühle ahnen, auch wenn dem Leser das Gegenteil vermittelt wird. Auch hier bleibt die Autorin wieder flach und kann nicht überzeugen. Der einfache Schreibstil ermöglicht jedoch ein schnelles Lesens und die Geschichte Jarras ist so interessant, dass man auf jeden Fall dran bleiben kann. “Earth Girl” endet, trotz dem es der Auftakt zu einer Trilogie ist, nicht mit einem Cliffhanger, sondern könnte auch gut als Einzelband gelesen werden. Was mich sehr irritiert hat, sind die Fehler im Klappentext. Dort wird beschrieben, dass Jarra aufgrund eines Gendefekts nicht teleportieren kann. Umso mehr hat es mich verwundert, dass sie immerzu Portale benutzt. Tatsächlich können die Menschen mit dem Gendefekt teleportieren, nur auf einem fremden Planeten nicht überleben. Das schreckliche Unglück, das nur von Jarra aufgehalten werden kann, konnte ich auch nicht entdecken. Hat derjenige, der den Klappentext geschrieben hat, das Buch überhaupt gelesen? © Tintenelfe www.tintenhain.de
Super
In diesem Buch geht es um Fortschritt, den nicht jeder Mensch nutzen kann. Dies führt zu Diskriminierung und Vorurteilen. Jarra gehört zu der Minderheit, die diesen Fortschritt, Portalreisen außerhalb der Erde, nicht nutzen kann. Sie will von den Exos, den Norms, genauso normal wahrgenommen werden, wie alle anderen. Also nutzt sie eine Gelegenheit, um ihren Mitstudenten vorzugaukeln, sie wäre auch ein Norm. Das Buch ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Freue mich schon auf die weiteren Teile der Reihe.
2.5/5.0 Der Klappentext und die Idee sind wirklich interessant. Leider hat es an der Umsetzung gehapert. Die Informationen über die Welt sind so dürftig, dass mich diese zu keiner Zeit wirklich bildlich vorstellen konnte. Die Handlung ist eher simple gehalten und ohne richtige spannenden Höhepunkte. Es fehlt der Handlung definitiv an Tiefe. Die Charaktere sind weder sonderlich sympathisch noch unsympathisch. Richtig mitfiebern konnte ich mit Jarra leider gar nicht. Ich werde die Reihe trotz Enttäuschung wohl weiterlesen, da ich noch Hoffnung habe, dass sich die Reihe noch positiv entwickeln wird.







