Downfall

Downfall

Taschenbuch
4.37

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Beschreibung

From the Eisner-nominated, best-selling author of Goodnight Punpun and solanin, a dark look at what happens when living the life of your dreams becomes your downfall.

Selling copies is the only thing that matters.

So what if your first series just ended and you have no idea how to start the next one, your marriage is breaking up, your pure love of manga has been destroyed by the cruel reality of the industry and nothing seems to fill the sucking void inside you…

Find the secret combo for a new hit manga series and everything will be okay.

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Buchinformationen

Haupt-Genre
Manga
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
246
Preis
18.00 €

Beiträge

2
Alle
4

Ich fand Downfall intensiv, ehrlich und schonungslos, weil Asano die Dunkelheiten eines kreativen Lebens schmerzhaft authentisch zeigt. Auch wenn mich die Trostlosigkeit manchmal erschlagen hat, hat mich der Manga tief berührt und nachdenklich zurückgelassen.

Als ich Downfall gelesen habe, hatte ich das Gefühl, einen schonungslosen Einblick in den Abgrund eines Künstlers zu bekommen, der an seinem eigenen Erfolg zerbricht. Inio Asano erzählt hier keine klassische Dramengeschichte, sondern vielmehr eine intime, fast dokumentarische Reise durch Selbstzerstörung, Schuld und den Verlust von Leidenschaft. Ich begleitete den Protagonisten Fukazawa, einen ausgebrannten Mangaka, dessen Alltag aus Druck, Müdigkeit und zerfallenden Beziehungen besteht, und fühlte mich dabei oft unbehaglich, weil die Darstellung so real und ungefiltert wirkt. Besonders stark fand ich, wie Asano zeigt, dass Kreativität nicht nur aus Inspiration besteht, sondern auch aus Erwartungen, Marktzwängen und psychischer Belastung. Ich konnte Fukazawa Verzweiflung, seine Scham und seine Fluchtversuche gut nachvollziehen, selbst wenn seine Entscheidungen moralisch fragwürdig oder destruktiv sind. Die Zeichnungen verstärken dieses Gefühl enorm: präzise, bedrückend und voller Details, die die Monotonie und Schwere seines Lebens spürbar machen. Für mich ist Downfall kein angenehmer, aber ein wertvoller Manga. Er hat mich dazu gebracht, über künstlerische Arbeit, Selbstwert und die Grenzen zwischen Beruf und persönlichem Leben nachzudenken. Trotz der düsteren Atmosphäre halte ich die Geschichte für bemerkenswert ehrlich und mutig erzählt — und gerade deshalb hat sie mich nachhaltig beeindruckt.

Ich fand Downfall intensiv, ehrlich und schonungslos, weil Asano die Dunkelheiten eines kreativen Lebens schmerzhaft authentisch zeigt. Auch wenn mich die Trostlosigkeit manchmal erschlagen hat, hat mich der Manga tief berührt und nachdenklich zurückgelassen.
4

Downfall trifft den Nagel auf dem Kopf

Man merkt dem Werk direkt an, dass dieses Werk sehr viel autobiographisches hat. Der Hauptcharakter sieht aus wie Asano und hat ebenfalls eine Manga-Serie die quasi Allusion auf Gute Nacht Punpun ist. Deswegen werde ich im Verlauf den Hauptcharakter, der eigentlich Fukuzawa heißt, als Asano betiteln. Die Geschichte dreht sich im Wesentlichen darum, dass Asano nach seinem Hit Manga in eine Art Burnout verfällt. Dabei wird er immer zurückgezogener und depressiver, aber auch um einiges egozentrischer. Dann beschließt er seine Frau in die Scheidung zu drücken und betrügt sie am laufenden Band. Dabei kommt immer wieder das Thema auf, mit Frauen, die Augen wie Katzen haben, die er wie eine wiederkehrende Allegorie dafür verantwortlich macht. Dabei kommt es immer wieder zu sehr asozialem Verhalten seitens Asano gegenüber seinen Mitmenschen, weil es ihm zum Teil einfach egal ist. Und an und für sich ist vieles eine Anreihung von Vermeidungsverhalten seitens Asano seinem Leben gegenüber. Da steckt definitiv viel drin, zum Sympaten macht es ihn allerdings nicht. Hat mir an sich aber gut gefallen, mal so eine Seite von ihm als Mensch zu sehen.

Downfall trifft den Nagel auf dem Kopf
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