Doña Perfecta

Doña Perfecta

Taschenbuch
3.23

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Beschreibung

Doña Perfecta is set in 19th century Spain, when a young liberal named Don José (Pepe) Rey, arrives in a cathedral city named Orbajosa, with the intention of marrying his cousin Rosario. This was a marriage of convenience arranged between Pepe's father Juan and Juan's sister, Perfecta. Upon getting to know each other, Pepe and Rosario declare their eternal love, but in steps Don Inocencio, the cathedral canon, who meddles and obstructs the marriage as well as the good intentions of Doña Perfecta and her brother Don Juan.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Klassiker
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
134
Preis
12.20 €

Beiträge

1
Alle
3

Es geht in diesem Buch um Don José de Rey, einen jungen Ingenieur aus Madrid, den es in die (erfundene) Heimatstadt seines Vaters, Orbajosa, ruft, um dort auf Wunsch seiner Tante, der Doña Perfecta, seine Cousine Rosarito zu heiraten und nebenbei ein Flusstal für eine Bergwerksgesellschaft zu vermessen. Als er aus dem Zug steigt, missfällt ihm schon die Landschaft und die Stadt, die er zu sehen bekommt. Allerdings ist er sofort von seiner Cousine bezaubert. Und diese auch von ihm! Leider scheint die Tante, in deren Haus er untergekommen ist, immer weniger diese ehrbare, sanftmütige Frau zu sein, von der alle in Orbajosa schwärmen. Er trifft auf ein Nest aus Falschheit und Bigotterie und die Einheimischen sind von seinen modernen Ideen und Verhalten mehr und mehr abgestoßen. Bald gilt es nicht mehr, den jungen Mann als Schwiegersohn in die Arme zu schließen, sondern in so schnell wie möglich und egal wie, los zu werden. Es spielt dabei keine Rolle, was dieser und Rosarito füreinander empfinden. Nebenher spitz sich auch politisch in der Stadt die Lage zu und man steht kurz vor einem Bürgerkrieg... Das Buch weisst eine sehr unrealistische "Insta-Love" auf und erinnert auch stark an Romeo und Julia. Zwei Liebende, die nicht zueinander dürfen. Die Sprache ist relativ modern, so dass sich das Buch ohne Probleme gut lesen ließ. Doña Perfecta war mir auf der Stelle höchst unsympathisch und auch der Beichtvater kam mir falsch vor. Um so erstaunter war ich von seinem Verhalten gegen Ende des Buches! Der ganze Ort war einfach nur schrecklich und diese Rosarito muss wirklich beeindruckend gewesen sein, dass Don José de Rey nicht einfach wieder sofort nach Hause gefahren ist! Das Buch soll ohne Zweifel sozial-kritisch sein. Allerdings wurde mir jetzt nicht ganz klar, auf welcher Seite der Autor nun steht. Zum einen scheint er diesen Bürgerkrieg zu beführworten, da er die Gründe für das Aufbegehren aufzeigt, zum anderen werden die Parteien, die gegen die Regierung sind durch die Bank alle in ihrer Persönlichkeit als sehr unsymphatisch beschrieben, so dass der Leser kein Interesse für deren "Sache" aufbringen kann. Auch die Biographie und die politischen Aktivitäten des Autors zu seinen Lebzeiten, geben nicht das Weltbild wieder, das dieses Buch zeigt.

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