Doc Heartbeat: Ian Hathaway (Chelsea Hospital Reihe 1)
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Buchinformationen
Beiträge
Nette Grundidee, aber leider unsympathische Protagonisten und gewöhnugsbedürftiger Schreibstil
Scarlett stürzt beim Joggen quasi direkt dem attraktiven Oberarzt Ian vor die Füße. Zwischen den beiden knistert es direkt und so ist es keine Überraschung, dass sie sich bald wieder sehen. Zunächst ist Scarlett skeptisch, da sie selbst auch bald eine Stelle als Assistentin des Chefarztes im Krankenhaus antritt. Doch schafft Ian es mit seiner Hartnäckigkeit Scarlett von sich zu überzeugen? Der Klappentext hat eine romantische Liebesgeschichte im Umfeld eines Krankenhauses versprochen. Einige Ideen waren auch relativ gut, aber die generelle Umsetzung hat für mich leider gar nicht gepasst. Die Charaktere sind leider wenig überzeugend. Bei Ian kann ich nichts von seinem angeblichen Charme erkennen. Er wirkt wie ein arroganter, aufdringlicher Aufreißer Typ, der einfach kein nein akzeptieren kann. Er macht aus einem Missverständnis, plötzlich eine große Überraschung (möchte jetzt nicht Spoilern) und das macht für mich absolut keinen Sinn. Und auch Scarlett war für mich eine ziemliche Enttäuschung. Sie wirkt wie ein Fähnchen im Wind, irgendwo zwischen zickig/ abweisend und hoffnungslos verliebt. Trotz ihrer Erfahrungen nimmt sie das Missverständnis mit Ian einfach hin und kommt wieder mit ihm zusammen, obwohl noch gar nichts geklärt ist. Zwischen den beiden konnte ich außerhalb der körperlichen Anziehung (ständig wird ihr „Knackarsch“ erwähnt und ihr „katziges“ Verhalten nur weil sie sich nicht direkt mit ihm einlässt), keine tiefergehenden Gefühle erkennen. Dazu kommen die vielen eingestreuten Nebenstränge, die absolut keinen Mehrwert zur Geschichte liefern und wirken als wären sie noch gar nicht zu Ende erzählt. Auch der Kontext Krankenhaus und Ian’s Stellung als Oberarzt der Neurologie haben auf mich nicht stimmig gewirkt. Er kümmert sich um zig organisatorische Aspekte der Verwaltung und gleichzeitig um einen Milzriss, einen Gehirntumor und einen Motorradfahrer in der Notaufnahme. Der Schreibstil war relativ anstrengend zu lesen, da oft Formulierungen verwendet wurden, die im normalen Sprachgebrauch so keiner nutzt. Einige Formulierungen wie der „Knackarsch“ wurden so oft benutzt, dass es für mich einfach nur nervig wurde. Außerdem wurden einiges ständig wiederholt, wie zum Beispiel die Jobs der Nebendarsteller und ihre Beziehung zu den Protagonisten. Schade um die gute Grundidee, aber leider war das Buch gar nicht meins und ich würde es so auch nicht weiterempfehlen.
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Nette Grundidee, aber leider unsympathische Protagonisten und gewöhnugsbedürftiger Schreibstil
Scarlett stürzt beim Joggen quasi direkt dem attraktiven Oberarzt Ian vor die Füße. Zwischen den beiden knistert es direkt und so ist es keine Überraschung, dass sie sich bald wieder sehen. Zunächst ist Scarlett skeptisch, da sie selbst auch bald eine Stelle als Assistentin des Chefarztes im Krankenhaus antritt. Doch schafft Ian es mit seiner Hartnäckigkeit Scarlett von sich zu überzeugen? Der Klappentext hat eine romantische Liebesgeschichte im Umfeld eines Krankenhauses versprochen. Einige Ideen waren auch relativ gut, aber die generelle Umsetzung hat für mich leider gar nicht gepasst. Die Charaktere sind leider wenig überzeugend. Bei Ian kann ich nichts von seinem angeblichen Charme erkennen. Er wirkt wie ein arroganter, aufdringlicher Aufreißer Typ, der einfach kein nein akzeptieren kann. Er macht aus einem Missverständnis, plötzlich eine große Überraschung (möchte jetzt nicht Spoilern) und das macht für mich absolut keinen Sinn. Und auch Scarlett war für mich eine ziemliche Enttäuschung. Sie wirkt wie ein Fähnchen im Wind, irgendwo zwischen zickig/ abweisend und hoffnungslos verliebt. Trotz ihrer Erfahrungen nimmt sie das Missverständnis mit Ian einfach hin und kommt wieder mit ihm zusammen, obwohl noch gar nichts geklärt ist. Zwischen den beiden konnte ich außerhalb der körperlichen Anziehung (ständig wird ihr „Knackarsch“ erwähnt und ihr „katziges“ Verhalten nur weil sie sich nicht direkt mit ihm einlässt), keine tiefergehenden Gefühle erkennen. Dazu kommen die vielen eingestreuten Nebenstränge, die absolut keinen Mehrwert zur Geschichte liefern und wirken als wären sie noch gar nicht zu Ende erzählt. Auch der Kontext Krankenhaus und Ian’s Stellung als Oberarzt der Neurologie haben auf mich nicht stimmig gewirkt. Er kümmert sich um zig organisatorische Aspekte der Verwaltung und gleichzeitig um einen Milzriss, einen Gehirntumor und einen Motorradfahrer in der Notaufnahme. Der Schreibstil war relativ anstrengend zu lesen, da oft Formulierungen verwendet wurden, die im normalen Sprachgebrauch so keiner nutzt. Einige Formulierungen wie der „Knackarsch“ wurden so oft benutzt, dass es für mich einfach nur nervig wurde. Außerdem wurden einiges ständig wiederholt, wie zum Beispiel die Jobs der Nebendarsteller und ihre Beziehung zu den Protagonisten. Schade um die gute Grundidee, aber leider war das Buch gar nicht meins und ich würde es so auch nicht weiterempfehlen.





