Diese Wahrheiten
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Beschreibung
Die Amerikaner stammen von Eroberern und Eroberten, von Menschen die als Sklaven gehalten wurden, und von Menschen die Sklaven hielten, von der Union und von der Konföderation, von Protestanten und von den Juden, von Muslimen und von Katholiken, von Einwanderern und von Menschen, die dafür gekämpft haben, die Einwanderung zu beenden. In der amerikanischen Geschichte ist manchmal - wie in fast allen Nationalgeschichten - der Schurke des einen der Held des anderen. Aber dieses Argument bezieht sich auf die Fragen der Ideologie: Die Vereinigten Staaten sind auf Basis eines Grundbestands von Ideen und Vorstellungen gegründet worden, aber die Amerikaner sind inzwischen so gespalten, dass sie sich nicht mehr darin einig sind, wenn sie es denn jemals waren, welche Ideen und Vorstellungen das sind und waren."
Aus der Einleitung
In einer Prosa von funkelnder Schönheit erzählt die preisgekrönte Historikerin Jill Lepore die Geschichte der USA von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Sie schildert sie im Spiegel jener «Wahrheiten» (Thomas Jefferson), auf deren Fundament die Nation gegründet wurde: der Ideen von der Gleichheit aller Menschen, ihren naturgegebenen Rechten und der Volkssouveränität. Meisterhaft verknüpft sie dabei das widersprüchliche Ringen um den richtigen Weg Amerikas mit den Menschen, die seine Geschichte gestaltet oder durchlitten haben. Sklaverei und Rassendiskriminierung kommen ebenso zur Sprache wie der Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen oder die wachsende Bedeutung der Medien. Jill Lepores große Gesamtdarstellung ist aufregend modern und direkt, eine Geschichte der politischen Kultur, die neue Wege beschreitet und das historische Geschehen geradezu hautnah lebendig werden lässt.
Das fulminante Portrait einer Nation
Von den Anfängen bis zur heutigen Weltmacht in der Krise
"Jeder, der sich für die Zukunft Amerikas interessiert, muss dieses Buch lesen. Lepore macht alles lebendig, das Gute, das Schlechte, das Schöne und das Hässliche". Lynn Hunt
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jill Lepore ist Professorin für amerikanische Geschichte an der Harvard Universität und Staff writer des Magazins "The New Yorker". Sie hat mehr als ein halbes Dutzend Preise für ihre Bücher erhalten und war Finalistin für den National Book Award und den Pulitzer-Preis. Ihr Opus magnum "Diese Wahrheiten" stand wochenlang auf den amerikanischen Bestsellerlisten.
Beiträge
„Geschichte als großer, klarer Gedankenbogen“
Diese Wahrheiten von Jill Lepore hat sich für mich angefühlt wie ein einziges, langes Gespräch darüber, was dieses Land eigentlich zusammenhält – und was es immer wieder zu zerreißen droht. Lepore erzählt die US-Geschichte nicht als Heldensaga, sondern als ernsthaften Versuch, die großen Versprechen – Freiheit, Gleichheit, Demokratie – mit der Realität von Sklaverei, Rassismus, Gewalt und Ausgrenzung zusammenzubringen. Trotz der Themenfülle bleibt der Text erstaunlich gut lesbar: Sie verbindet politische Ereignisse, technische Entwicklungen, Mediengeschichte und Alltagsleben, ohne in Fachjargon zu versinken. Man merkt, dass sie Historikerin ist, aber auch Journalistin – es liest sich fundiert, aber nie trocken. Am Ende hat man nicht nur „mehr Fakten“ im Kopf, sondern ein klareres Gefühl dafür, wie brüchig demokratische Ideale sind und wie sehr sie immer wieder neu erarbeitet werden müssen. Ein Geschichtsbuch, das einen nicht mit Jahreszahlen zuschüttet, sondern den Blick schärft.
Beschreibung
Die Amerikaner stammen von Eroberern und Eroberten, von Menschen die als Sklaven gehalten wurden, und von Menschen die Sklaven hielten, von der Union und von der Konföderation, von Protestanten und von den Juden, von Muslimen und von Katholiken, von Einwanderern und von Menschen, die dafür gekämpft haben, die Einwanderung zu beenden. In der amerikanischen Geschichte ist manchmal - wie in fast allen Nationalgeschichten - der Schurke des einen der Held des anderen. Aber dieses Argument bezieht sich auf die Fragen der Ideologie: Die Vereinigten Staaten sind auf Basis eines Grundbestands von Ideen und Vorstellungen gegründet worden, aber die Amerikaner sind inzwischen so gespalten, dass sie sich nicht mehr darin einig sind, wenn sie es denn jemals waren, welche Ideen und Vorstellungen das sind und waren."
Aus der Einleitung
In einer Prosa von funkelnder Schönheit erzählt die preisgekrönte Historikerin Jill Lepore die Geschichte der USA von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Sie schildert sie im Spiegel jener «Wahrheiten» (Thomas Jefferson), auf deren Fundament die Nation gegründet wurde: der Ideen von der Gleichheit aller Menschen, ihren naturgegebenen Rechten und der Volkssouveränität. Meisterhaft verknüpft sie dabei das widersprüchliche Ringen um den richtigen Weg Amerikas mit den Menschen, die seine Geschichte gestaltet oder durchlitten haben. Sklaverei und Rassendiskriminierung kommen ebenso zur Sprache wie der Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen oder die wachsende Bedeutung der Medien. Jill Lepores große Gesamtdarstellung ist aufregend modern und direkt, eine Geschichte der politischen Kultur, die neue Wege beschreitet und das historische Geschehen geradezu hautnah lebendig werden lässt.
Das fulminante Portrait einer Nation
Von den Anfängen bis zur heutigen Weltmacht in der Krise
"Jeder, der sich für die Zukunft Amerikas interessiert, muss dieses Buch lesen. Lepore macht alles lebendig, das Gute, das Schlechte, das Schöne und das Hässliche". Lynn Hunt
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jill Lepore ist Professorin für amerikanische Geschichte an der Harvard Universität und Staff writer des Magazins "The New Yorker". Sie hat mehr als ein halbes Dutzend Preise für ihre Bücher erhalten und war Finalistin für den National Book Award und den Pulitzer-Preis. Ihr Opus magnum "Diese Wahrheiten" stand wochenlang auf den amerikanischen Bestsellerlisten.
Beiträge
„Geschichte als großer, klarer Gedankenbogen“
Diese Wahrheiten von Jill Lepore hat sich für mich angefühlt wie ein einziges, langes Gespräch darüber, was dieses Land eigentlich zusammenhält – und was es immer wieder zu zerreißen droht. Lepore erzählt die US-Geschichte nicht als Heldensaga, sondern als ernsthaften Versuch, die großen Versprechen – Freiheit, Gleichheit, Demokratie – mit der Realität von Sklaverei, Rassismus, Gewalt und Ausgrenzung zusammenzubringen. Trotz der Themenfülle bleibt der Text erstaunlich gut lesbar: Sie verbindet politische Ereignisse, technische Entwicklungen, Mediengeschichte und Alltagsleben, ohne in Fachjargon zu versinken. Man merkt, dass sie Historikerin ist, aber auch Journalistin – es liest sich fundiert, aber nie trocken. Am Ende hat man nicht nur „mehr Fakten“ im Kopf, sondern ein klareres Gefühl dafür, wie brüchig demokratische Ideale sind und wie sehr sie immer wieder neu erarbeitet werden müssen. Ein Geschichtsbuch, das einen nicht mit Jahreszahlen zuschüttet, sondern den Blick schärft.





