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Die Wahrnehmung der Wirklichkeit

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Über das Buch

Philosophische Begründungsbemühung hat spätestens seit Descartes die Gestalt einer Selbstvergewisserung der Vernunft. Das Gewisse gilt als das Wahre, und als das Wirkliche gilt das, was dieser Gewißheit zu genügen vermag. Die vorliegende Arbeit stellt sich in die Reihe derjenigen, die der Leitfigur neuzeitlichen Philosophierens, dem Selbstbewußtsein als Grund der Erkenntnis, mißtrauen. Sie bemüht sich um eine phänomenologische Bestimmung der zahlreichen Erfahrungen, in denen die Selbstgewißheit immer auch eine Gestalt gewußten Nichtwissens ist, untrennbar verknüpft mit der Unbekanntheit des Selbst und der Grundlosigkeit des Wissens. In der denkenden Aneignung dieser Erfahrung findet sich die Arbeit auf einem Weg, der philosophische Erkenntnis und christliches Bekenntnis einander zu nähern verspricht. Sie will auf diesem Weg einen neuen Sinn wecken für die fast vergessene Bedeutung von Erkenntnis, nach der es nur eine Erkenntnis gibt, nämlich die Erkenntnis Gottes. »Ein moderner, großer Essay über ein zentrales Thema der Philosophie. Die Ausführung ist sprachlich überzeugend, ja glänzend, bisweilen geradezu elegant. Der Text ist ganz aus einem Guß. Für den, der liest, ein gewinnbringendes Exercitium.« Prof. Dr. Klaus Hartmann

Editionen (1)

ISBN9783962351427
VerlagMorphé-Verlag Tübingen
Erscheinungsdatum31.12.92
Seitenzahl322

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